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Beitrag Abschlussrechnung - Flexstrom | Flexstrom - Finger weg.
slauki ist offline slauki


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27.04.2011 12:39 Zum Anfang der Seite springen
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Frage zum Widerrufsrecht oder zur Sonderkündigung

Liebes Forum,

scheinbar muss ich mich leider in die Masse von Menschen einreihen, die schlechte Erfahrungen mir Flexstrom gemacht haben bzw. sie immer noch machen.

Also Zusammenfassung meines Falls:

Mitte Dezember 2010 habe ich dummerweise einen Vertrag bei Flexstrom abgeschlossen, der am 1.4 2011 beginnen sollte. Da ich Anfang April nichts hörte habe ich mal genauer nachgerfragt. Nach einer 15 minütigen Warteschleife meldete sich sogar ein "Kundenbetreuer" der hoffnungslos überfordert war und zum Ende hin patzig wurde. Auf meine schriftliche Nachfragen teilte man mir mit, dass es zu "Kommunikationsschwierigkeiten" gekommen sei und mein Vertrag erst zum 1.6 beginnen könne. Anschließend wollte ich aufgrund der Nichteinhaltung der Abmachung den Vertrag widerrufen oder ggf. eine Art Entschädigung haben. Es kam lediglich die Antwort,dass mein Gesuch an die entsprechende Stelle weitergeleitet wird. Nach mehr als zwei Wochen ohne Antwort schrieb ich erneut,dass ich unter keinen Umständen Kunde werde will, und das Flexstrom mich aus dem Vertrag entlassen soll und vor allem den bereits im Voraus gezahlten Jahresbetrag zurückerstatten soll.

Einen Tag später kam die Antwort,dass die Wiederrufsfrist bereits im Dezember ausgelaufen sei, und das sie "sich nicht gezwungen sehen" den Vertrag aufzulösen, weil der Lieferverzug weniger als 6 Monate betrage.

Nun meine Frage:

Komme ich aus dem Vertrag irgendwie raus? Ich möchte denen nicht einen einzigen Cent gönnen.
Greift in dem Fall ein Vertragswiderruf oder eine Sonderkündigung wegen der Nichteinhaltuntg von Terminen?

Für eine Antwort wäre ich euch sehr dankbar smile.

Viele Grüße

Ein weiterer leidenschaftlicher Flex-Strom Hasser

Edit:

Soeben ist mir aufgefallen,das sich nicht einmal einen Vertrag vorliegen habe. Werde schriftlich noch per Mail. Lediglich check24 hat mir eine bestätigung gesendet,dass sie mein anliegen an Flexstom weitergeleitet haben, mehr habe ich nicht. Deswegen gab es wohl auch die schon beschriebenen "Kommunikationsprobleme" bei denen. Ich versuch gerade dadurch aus dem "Vertrag" auszusteigen, komisches Unternehmen ist das.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von slauki am 27.04.2011 14:47.

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27.04.2011 21:09 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage zum Widerrufsrecht oder zur Sonderkündigung

Ihrem Beitrag entnehme ich das sie sich über check 24 online bei FlexStrom
angemeldet haben.
Sicher ist Ihnen danach die Vertragsbestätigung schriftlich zugegangen.
In dem steht der Tarif und der zu überweisende Betrag und vor allen
die Vertragsnummer.
Das sie dieses Schreiben bekommen haben bestätigen sie indirekt weil sie
den geforderten Jahresbetrag überwiesen haben.
Gründe für Verzögerungen gibt es viele.
Sie sind zB. noch vertraglich gebunden oder ihr Netzbetreiber hat erst mal
abgelehnt durch Übermittlung falscher Daten, weil er sie als Kunde nicht
verlieren will. Da wäre zu nennen zB längerfristige vertragliche Bindung,
Lieferantenkonkurrenz, falsche Daten übermittelt. Damit wird die Netzanmeldung verhindert und FlexStrom macht erst mal nichts, Geld vom Kunden ist ja da.
Es wird Ihnen schwerfallen die Gründe zu ermitteln. Nicht immer ist FlexStrom
schuld. Einziger Vorwurf wäre, da Geld eingegangen nichts weiter zu unternehmen und den Kunden rechtzeitig über die Verzögerung zu informieren.
Maximal 6 Monaten geht das nach den AGBs. Dann muß der Vertrag aufgelöst werden und das Geld automatisch zurückgezahlt werden.
Setzen sie schriftlich eine Frist, unter Beachtung der 30 Tage Frist nach
§14 der Stromnetzzugangsverordnung zum 01.06.2011. FlexStrom hat für diesen Termin nur noch 2 Tage Zeit zur Anmeldung.
Wenn FlexStrom innerhalb der 6 Monaten mit der Lieferung beginnt ist der Vertrag eingehalten. Da wird es schwer raus zu kommen.
mfg
stromer55

stromer55
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slauki ist offline slauki


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28.04.2011 16:51 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage zum Widerrufsrecht oder zur Sonderkündigung

Lieber stromer55,

danke für ihre rasche und ausführliche Antwort. Vielleicht habe ich in der Tat ein wenig überreagiert, aber das ganze Verhalten von Flexstrom ist doch seltsam und kennzeichnet nicht gerade ein seriöses Unternehmen, da Flexstrom auch nicht bemüht ist Licht ins Dunkel zu bringen.

Also das einzige was ich von erhalten habe, ist eine Bestätigung von check24,dass sie mein Anliegen an Flexstrom weitergeleitet haben. Dort ist eine Vermittlernummer und eine Auftragsnummer angegeben, und auch AGBs jedoch keine Vertragsnummer. Eine weitere Bestätigung gab es weder von Check24 noch von Flexstrom, das macht mich etwas stutzig. Da scheint das "Kommunikationsproblem" zu liegen. Diese Weiterleitung an Flexstrom kann ja eigentlich nicht der Vertrag sein. Die Überweisung habe ich gleich nach der online-Anmeldung getätigt, sofern ich mich recht entsinne, daher habe ich den Konditionen stillschweigend natürlich zugestimmt, das habe ich nicht bedacht. Dennoch scheinen meine Daten bei Flexstorm "verbummelt" worden zu sein oder sie sind niemals angekommen, wenn ich das alles richtig deute. Jedenfalls warte ich wieder auf eine Antwort des Unternehmens und in diesem Punkt kann ich nur sagen,dass der Service schäbig ist, da Anfragen scheinbar nicht sonderlich ernst genommen geschweige denn rasch bearbeitet werden.

Bin jedenfalls sehr gespannt,wie das weitergehen wird.

Viele Grüße

Slauki

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29.04.2011 22:14 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Frage zum Widerrufsrecht oder zur Sonderkündigung

Zitat:
Original von slauki
Mitte Dezember 2010 habe ich dummerweise einen Vertrag bei Flexstrom abgeschlossen, der am 1.4 2011 beginnen sollte.

Wie bzw. in welcher Form ist denn dieser "Vertrag" zustande gekommen?
Allein durch die Beauftragung über check24 an FS, in Zukunft mit Strom beliefert zu werden? Dann hätte FS dieses Vertragsangebot bestätigen müssen mit allem drum und dran, also schriftlich (mit einer Vertragsnummer,Lieferdatum ab...,Vertragsdauer, (ladungsfähige) Anschrift und vor allem mit der Zusendung der AGB`s. Erst dann äre der Vertrag rechtsgültig und nicht check24, sondern FS ist der Vertragspartner. Dass Sie den Jahresbetrag überwiesen haben, ich nehme mal an, dass Sie die Höhe des Betrages den Unterlagen von check24 entnommen haben und FS ihn natürlich liebend gern "eingesackt" hat, hat damit nichts zu tun. Sollte FS partout auf einem Vertrag mit Ihnen bestehen, könnte man damit argumentieren, dass die Verzögerung der Belieferung Ihnen nicht bzw. nicht rechtzeitig mitgeteilt wurde, was ja nichts anderes bedeutet, als dass FS seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen konnte, und Ihnen damit die Möglichkeit genommen wurde, eine Entscheidung über ein Fortbestehen des Vertrages zu treffen.

Zitat:

Anschließend wollte ich aufgrund der Nichteinhaltung der Abmachung den Vertrag widerrufen oder ggf. eine Art Entschädigung haben. Es kam lediglich die Antwort,dass mein Gesuch an die entsprechende Stelle weitergeleitet wird.



An wen haben Sie denn dieses "Gesuch"(?)geschickt?

Zitat:

Einen Tag später kam die Antwort,dass die Wiederrufsfrist bereits im Dezember ausgelaufen sei, und das sie "sich nicht gezwungen sehen" den Vertrag aufzulösen, weil der Lieferverzug weniger als 6 Monate betrage.


Hier wäre erst mal zu klären, ob denn überhaupt ein Vertrag zustande gekommen ist.
Soweit ich das in der Kürze der Zeit überblicken kann, sind die Aussichten nicht schlecht. Allerdings wäre es ratsamer, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen,denn hier fehlen doch zu viele Details.

Gruß KCH

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