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Beitrag Fehlerhafter Stromvergleiche über FlexStrom | Flexstrom unFlexibel?
Ambitionierter ist offline Ambitionierter


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10.01.2008 19:04 Zum Anfang der Seite springen
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Fragezeichen Flexstrom - Widerruf möglich?

Hallo allerseits,

Ich habe bei Flexstrom am 9.12. einen Vertrag abgeschlossen. Darin wurde bestätigt, dass ich 14 Tage Widerrufsrecht habe und bis zum 21. die Rechnung begleichen soll.
Ich habe mich erst ein paar Tage später darum gekümmert, erst nach Weihnachten am 29.12. Zuvor habe ich etwas gestöbert und festgestellt, dass ich wohl doch nicht wechseln sollte auf Grund der ganzen Beschwerden. Ich habe dann einen Widerruf geschrieben, aber leider nicht fristgerecht, die ist ja am 23.12 schon abgelaufen.
Jetzt bin ich natürlich erstmal "höflich" informiert worden, das eine Stornierung nicht mehr möglich ist und eine Mahnung, dass ich die Rechnung begleichen soll, die ich bis heute noch nicht beglichen habe.

Was soll ich jetzt tun? Muss ich jetzt trotzdem bezahlen, trotz der ganzen Probleme mit flexstrom? oder einfach aussitzen? oder mich an die Verbraucherzentrale wenden? Anwalt einschalten? Ich habe leider keine Rechtsschutzversicherung. Und ich will mich nicht mit Gerichten herumärgern, wenn ich nicht sicher bin, im Recht zu sein.

Danke für eure Hilfe!

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Fachmann

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10.01.2008 19:52 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom - Widerruf möglich?

Nun,
du bist ein Vertrag eingegangen, der ist gültig. Bestimmt gibt es ein Hintertürchen um da raus zu kommen.

Aber

Fakt ist das du nirgends günstiger zur Zeit an Strom kommst als bei Flex.
Das die pleite gehen ist Risiko, nehme ich aber eher weniger an.

Mein Rat ist zu zahlen und evtl. bangen. Wenn du klagst kann es sein das zu den Kosten auch noch Inkasso, Anwalt und Gericht hinzukommen.
Auch diese kosten alleine können höher sein als deine Stromkosten.

Gruß
Carsten

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10.01.2008 20:34 Zum Anfang der Seite springen
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...

Ganz einfach zu beantworten:

Nach § 433 Abs. 2 BGB

Zitat:
(2) Der Käufer ist verpflichtet, dem Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen und die gekaufte Sache abzunehmen

also wirst du da nicht so einfach rauskommen!



Du könntest den Vertrag anfechten, aufgrund eines Irrtums nach § 119 BGB,
bist aber dann nach § 122 Abs. 1 BGB schadensersatzpflichtig.

Es wird sich immer ein Anwalt finden, der dir deinen Vertrag anfechtet, aber ob das am Ende billiger sein wird Augenzwinkern


P.S Sollte das zuweit in Richtung Rechtsberatung gehen, bitte löschen.

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