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Flexstrom - verzögerte Jahresabrechnung - Verbraucherzentrale

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Beitrag Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise | Frage zum § 40 (4) EnWG
Mix ist offline Mix


Super-User

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26.02.2013 19:02 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Schlussrechnung @Mix

Moin Robert Bosch,

Georg Schramm the best cool . Dem ist inhaltlich definitiv nichts mehr hinzuzufügen.

Nur... ich denke, wir sollten zumindest versuchen, etwas dagegen zu arbeiten und uns nicht kampflos ergeben. Und dazu gehört, dass man zumindest versucht, sachlich Aufklärung zu betreiben und sich dabei nicht im Ton zu vergreifen Augenzwinkern . Wir entscheiden selbst, was wir uns zueigen machen.

So long

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Snaggle ist offline Snaggle


Freak

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Themenstarter Thema begonnen von Snaggle

26.02.2013 19:31 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Schlussrechnung

Hallo,

sicher, der zahlt dann letztendlich doppelt. Jedoch fällt es ihm bei der Abrechnung nicht unbdingt auf, da er ja innerhalb des Paketes bleibt. Der Versorger hat jedoch in dem Moment eine ganze Menge davon.

Und es gibt manche, denen traue ich eine Menge an Spielchen zu....

Ich hatte bei einem Pakettarif 1000 kWh zu wenig drauf. Angeblich wurde die Zahl vom Netzbetreiber so übermittelt als Schätzung. Dem Versorger (nicht Netzbetreiber) hatte ich jedoch eigentlich den korrekten Zählerstand elektronisch mit direktem Lauf in die Datenbank mitgeteilt. Das wurde nicht berücksichtigt.

Ich hatte dann auch leider nicht geklärt, ob der Netzbetreiber wirklich diesen Wert als Schätzung übermittelt hat. Denn der Schätzwert lag mit den fehlenden 1000 kWw ungefähr nur bei 70-75% eines gemittelten mit Sicherheit Fünfjahresverbrauches....

Da würde sich mir überhaupt kein Sinn erschließen. Der Versorger bekommt zum Anfang eine Verbrauchsprognose und später zur Abrechnung eine Schätzung, die so weit unter der anfänglichen Verbrauchsprognose liegt?
Soso...

Daher darf man weiterhin konstatieren, dass das einer der Punkte sein wird, der später genau zu beleuchten sein sollte. (wenn man denn dann sorgfältig vorgeht). Daraus ergibt sich ntürlich dann auch direkt die spannende Frage, wie weit der Kreis der Beteiligten und Verantworlcihten gezogen wird.

Gruß Snaggle

Es schadet nicht, alle aktuellen Threads zu deinem Energiedienstleister komplett und aufmerksam zu lesen. Dort findet man oft viele und hilfreiche Informationen und Meinungen, oftmals auch zu dem eigenen Problem, warum man hier ist.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Snaggle am 26.02.2013 19:32.

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Mix ist offline Mix


Super-User

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27.02.2013 13:08 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Schlussrechnung

Moin,

die Zählerwertkontrolle ist sicher bei Pakettarifen eine ganz wichtige Geschichte für den Kunden. Vor allem dann, wenn die Versorgung über mehrere Jahre läuft. Es rächt sich am Vertragsende, denn entweder ich beginne den neuen Vertrag mit einem zu niedrigen Zählerstand und zahle dann einen Teil doppelt oder es kommt zur Korretur mit dem alten Lieferanten. Und wenn dann die Schätzung über mehere Jahre zu niedrig war fällt man im letzten Jahr aus dem Paket raus und zahlt für die Mehrmenge den richtig teuren Preis.

Zähler nicht ablesen und die Rechnungspositionen nicht kontrollieren ist in diesem Geschäft einfach fahrlässig.

Die Systeme, die ich kenne schätzen die Verbräuche auf der Basis der Vorjahre. Das diese Schätzung um ein Viertel zu niedrig ist, ist also unwahrscheinlich. Aber es ist möglich. Sowas kann z.B. passieren, wenn Schätzungen mit unterjährigen Verbräuchen erfolgen oder bei einem Zählerwechsel.

Auch wenn man manchen viel zutraut: im Zweifel für den Angeklagten.

Vorteile für den Lieferanten bei zu niedrigen Zählerwerten:
Die einzustellende Menge an Energie ist niedriger
Die Netznutzungsgebühren sind niedriger.

Dazu muss er aber den Netzbetreiber davon überzeugen, dass er Stände hat, qualitativ besser sind als die vom Netzbetreiber, also z.B. er Kundenablesungen hat und der Netzbetreiber nur Schätzungen. Wenn das nachweisbar nicht den Tatsachen entspricht, also selbst generierte Stände dem Netzbetreiber als Kundenablesungen verkauft würden, wären wir in der Tat in einem rechtskritischen Bereich. Aber wie gesagt, das muss belegt werden.

Außerdem glaub ich nicht, dass ein Netzbetreiber in größerem Umfang laufend Zählerstandskorrekturen nach unten von ein und dem selben Händler akzeptiert. Sowas kann nämlich seine Mengenbilanzierung verhageln.

Die einfachste Methode diese Probleme zu vermeiden ist Zählwerte IMMER ablesen und dann dem Lieferanten UND dem Netzbetreiber mitteilen. Möglichst so, dass es nachvollzogen werden kann.

So long

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Mix am 27.02.2013 13:09.

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