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Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

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Beitrag Sprachwissenschaftler | Flexstrom - verzögerte Jahresabrechnung - Verbraucherzentrale
Gen98 ist offline Gen98


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20.02.2013 20:52 Zum Anfang der Seite springen
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Achtung Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Hallo,

ich habe erhebliche Probleme mit meinen Flexstrom Jahresabrechnungen. Grundsätzlich möchte ich gerne wissen, wie oft ein Stromlieferant während eines Jahres seine Preise ändern darf.

Ich bin am 01.08.2009 Flexstrom Kunde geworden. Dann habe ich gleich einen Flyer bekommen, in dem ein Tarif ausgewiesen war, der höher war als der, den ich abgeschlossen habe. Da stand drin, dass dieser Tarif ab 01.11.2009 wirksam wird. Also gleich eine Erhöhung nach 3 Monaten. Ich habe dann die erste Jahresabrechnung erst am 23.05.2011 für den Zeitraum 01.08.2009 bis 01.08.2010 erhalten. So wie ich in den Energiegesetz § 40 Absatz 4 sehe, hätte diese jedoch spätestens 6 Wochen nach dem 01.08.2010 erfolgen müssen. Na ja - ok, wo kein Kläger, da auch kein Richter. Ich habe einen erheblichen Mehrverbrauch, den ich nicht vorhersehen konnte. Jetzt ist der Mehrverbrauch höher als das Paket (4500 kwh) und Mehrverbrauch (5600 kwh). Diese verschiedenen Paketpreis Tariffe (3 in dieser Rechnung) werden anteilig auf die 12 Monate aufgeteilt. Der Mehrverbrauch aber nach dem letzten Tarif aber nicht anteilig. Weiß jemand, ob das zulässig ist??? Wäre toll, wenn jemand meine Frage beantworten könnte. Ich freue mich über jeden Anhaltspunkt.

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Snaggle ist offline Snaggle


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20.02.2013 22:48 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Hallo,

du solltest mal alle Threads hier aufmerksam lesen, da sind mit Sicherheit viele interessante Dinge bei sind.

Ob es eine Vorschrift gibt, wie oft die Preis erhöht werden dürfen, keine Ahnung.....

ABER....wenn jemand einen Vertrag für 12 Monate schließt mit dem Wissne und Vorsatz bei Vertragsschluss, dass er nach drei Monaten den Preis direkt anhebt, das ist natürlcih nicht zulässig. Preiserhöhungen dürfen nur aufgrund von Umständen gemacht werden, die NACH Vertragsschluss neu hinzukommen...[vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion]

Zudem Preiserhöhung als Flyer bbekommen? Unwirksamkeit zu überprüfen! ...Verbrauherzentrlae hat geklagt und Recht bekommen.

Preiserhhung um 100%? Unwirksamkeit zu überprüfen, da keien Preisanpassungsklausel in AGB....

Nächste Frage....wurde dir ein Mehrverbrauchspreis mitgeteilt? Wenn nicht, dann müsste zu den normalen Konditionen abgerechnet werden.

Alles meien Meingung, keine Rechtsberatung, daher solltest du zu einem Anwalt gehen und prüfen lassen, ob überhaupt eien einzige Preiserhöhung rechtmäßig war und zurückschlagen....

Gruß Snaggle

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Gen98 ist offline Gen98


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Themenstarter Thema begonnen von Gen98

21.02.2013 08:58 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Hallo Snaggle,

danke erstmal für deinen Beitrag. Ich lese seit Monaten samtliche Beiträge, die ich im Internet finden kann und da gibt es wahnsinnig viel über Flexstrom zu lesen. Allerdings geht es meistens um den nichtausbezahlten Bonus, den ich schon mit der Jahresabrechnung des II. Vertragsjahres bekommen habe, allerdings haben die dann einen Sonderabschlag von 50 Euro dazu noch abgebucht, den ich dann im III Vertragsjahr wieder zurückbekommen habe auf der Schlussrechnung. Somit hat man doch viel weniger davon im ersten Moment. Oder es geht um nicht ausbezahltes Guthaben.
Schlimm ist hier vor allem, dass Flexstrom in den ersten II Vertragsjahren 5 x Preisenderungen getätigt hat. Ich habe gelesen, dass die Verbraucherschutzzentrale eine Unterlassungsklage gegen Flexstrom eingereicht hat bezüglich dieser Preiserhöhung auf diesen Flyern. Diese Preiserhöhungen wurden als "nichtig" erklärt. Jetzt weiß ich nicht, ist z.B. der Flyer, den ich bekommen habe dieser "berühmte" Flyer??? Später habe ich bei Preisänderungen normale Briefe bekommen. Wo oder wie kann der Kunde herausfinden wie dieser Flyer aussah bzw. ob die berechneten Preise auf der Jahresrechnung nun nichtig sind?? Vielen Dank im voraus.

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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Hallo
Ich habe im November 2012 meine Abrechnung von 3/2010 bis 2/2011 bekommen. 21 Monate später. Natürlich war da auch nach 3 Monaten eine angebliche Preiserhöhung. Ich kann mich noch entsinnen das da mal was kam was wie Werbung aussah und habs ich den Müll geschmissen. Ein anderes schreiben habe ich sonst nicht bekommen. Auch war der Zählerstand falsch. Angeblich hätte ich den Endstand nicht gemeldet. Hab den aber per Post zugeschickt. Habe 1. Wiederspruch eingelegt- der Zählerstand wurde korrigiert aber die Preiserhöhung nicht. 2. Wiederspruch eingelegt zur Preiserhöhung da Infoflyer erhalten und laut Urteil vom LG Berlin, Urteil vom 29.04.2011
- 103 O 198/10 - sind Werbeflyer unzulassig.

Es kam dann immer nur Emails das es bearbeitet wird. Dann die 1. Mahnung und die 2. Mahnung. Habe immer wieder Wiederspruch eingelegt. Am 18.02.13 kam dann das Inkassoschreiben der IHD Inkasso GmbH Frechen.
Habe da auch Wiederspruch eingelegt und alles so nochmal begründet.
Habe jetzt eine Frist von 3 Wochen gesetzt. Das Inkasso Unternehmen muß jetzt die Richtigkeit prüfen. Da bin ich nun mal auf eine Antwort gespannt.

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martin-h ist offline martin-h martin-h ist männlich


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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Meines Erachtens muss man auf Inkassobriefe überhaupt nicht reagieren. Nur auf einen gerichtl. Mahnbescheid. Ich würde die Herrschaften einfach arbeiten lassen. Habe das mal mit der Bahn gemacht, die offensichtlich unfähig dazu war, sich meinen Fall mal überhaupt anzuschauen. Man darf nur nicht die Nerven verlieren bei den unverschämten Gebühren,die da aufgeschlagen werden. Am Ende für die Bahn: 8 Monate Arbeit und keinen Cent. Geschieht denen recht!

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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Hallo,

kommt immer drauf an. Wenn die Forderung unberechtigt ist, kann man es vielleicht ignorieren. Sonst sollte man das vielleicht nicht tun.

Bei einer streitigen Forderung Widerspruch einzulegen, kann ja zumindest nicht schaden. Wenn man das gemacht hat, würde ich die auch machen lassen, solange kein gerichtlicher Mahnbescheid kommt.

@Gen98

Hier ein bericht und ein Bild vom Flyer:
http://www.test.de/Versteckte-Preiserhoe...mung-4179019-0/

Fraglich wäre fürm ich natürlich, ob im Hinblick auf die AGB ohne Preisanpassungsklausel überhaupt eine Preiserhöhung wirksam war...egal, ob Flyer oder Brief. Dann die Frage, wer den zugang beweisen muss etc. etc.

Ich kann dir nur raten, dass du dir einen Rechtsrat einholst, wenn es da um gutes Geld gehst. Ich persönlich würde mich dann an eienn RA wenden, der bereits einschlägig Erfahrungen mit dem Laden hat. Bspw. der Anwalt aus Regensburg, der auch für den Bonsu empfholen wird...

Gruß Snaggle

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Gen98 ist offline Gen98


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21.02.2013 20:30 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Hallo Martin H,

mit Inkasso habe ich durch Flexstrom viel Wissen mir aneignen müssen. Grundsätzlich dürfen Inkasso Dienste die Gebühren verlangen, aber sie sind vor Gericht nicht einklagbar, weil Inkassodienste Dienstleister sind, aber keine Anwälte im rechtlichen Sinn. Wird eingeklagt vor Gericht - also wenn das Mahnbescheidverfahren versagt hat - dann sind die Gebühren nicht durchsetzungsfähig vor Gericht. Darüber gibt es viele Urteile. Du musst Inkassokosten nur nicht bezahlen wenn:
1. Du dem Gläubiger klar schriftlich mitgeteilt hast, dass du nicht zahlen kannst (z.B. wg. Arbeitslosigkeit, Krankheit oder aus welchen Gründen auch immer).
2. oder wenn es offensichtlich ist, dass du nicht zahlen kannst.
Die Gerichte sagen somit, dass auch das Einschalten eines Inkassodienstes dann überflüssig ist.
Im übrigen ist der Gläuber zur Schadenminderung verpflichtet nach § 254 BGB d.h. er darf die Kosten bezüglich der Forderung nicht unnötig in die Höhe treiben.

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21.02.2013 20:35 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Hallo Snaggle,

Wow - genau das ist der Flyer, den ich habe und wo ich dann in dieser Abrechnung sogar 3 Tariferhöhungen gehabt habe. DU BIST SPITZE! Also wenn diese Erhöhungen unwirksam waren - was kann man denn dann machen? Ich meine die RE war im Jahre 05.2011 - kann man da noch was machen?? Ich bin nicht mehr Kunde bei Flexstrom aber habe immer noch wahnsinnig Ärger mit denen, wegen 2 Jahresabrechnungen, die ich bei denen am abstottern bin.

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21.02.2013 21:35 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Hallo,

hmm....würde mal vermuten ad hoc drei Jahre ab Rechnung...bin ich mir aber unsicher...vielleicht weiß sonst jemand das...

Wie gesagt, ich kann dir nur empfehlen, wenn es um ausreichend Geld geht, dass du dir einen Rechtsrat einholst bei einem Experten.
Dazu würde ich einfach, wenn sich das telefonisch schildern lässt, mal einfach anrufen...dann kostet das nix und man hat vielleicht eine erste Einschätzung....

Gruß Snaggle

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21.02.2013 22:22 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Hallo,

ja bei mir geht es um eine Nachzahlung von 1.700 Euro. Ich werde mich jetzt mal erkundigen. Die RE wurde in 05.2011 ausgestellt. Dann müßte ja noch Zeit sein bis 05.2013 (also normalerweise waren Verjährungsfristen immer 2 Jahre früher), ob es sich geändert hat weiss ich jetzt auch nicht.

Diese Tarife, die immer auf den RE stehen wie z.B.
Paketpreis Tarif 2012, Paketpreis Tarif 1835, Paketpreis Tarif 3027 ... wenn ich nur mal rausfinden würde was das für Konditionen waren. Kann man das irgendwo nachlesen?

LG und vielen, vielen Dank. Das hat mir schon sehr weitergeholfen!!

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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

Hallo Gen98,
eventuell bestehende Rückforderungsansprüche aus einer Rechnung 05.2011 verjähren mit Ablauf des Jahres 2014, als zum 31.12.2014.

Wie bereits @Snaggle kann ich Dir nur dringend empfehlen, schnellstens Rechtsrat bei der Verbraucherzentrale oder, sofern eine Rechtsschutzversicherung besteht, besser bei einem sachkundigen Rechtsanwalt einzuholen (abhängig von Deiner Einkommens- und Vermögenssituation ist vllt. auch eine Prozesskostenhilfe möglich / Auskunft erteilt u.a. das zuständige Amtsgericht).

Ohne Prüfung Deiner sämtlichen Vertragsunterlagen (Bsp. f. Prüfschema: 1. Preisänderungsklausel wirksam in das Vertragsverhältnis einbezogen? - wenn ja 2. Preisänderungsklausel wirksam? - wenn ja 3. Preisänderung form- und fristgerecht einschließlich Hinweis auf Sonderkündigungsrecht mitgeteilt? usw.) kann keine vernünftige Aussage zu Deinen Möglichkeiten getroffen werden!

Hier www.energieverbraucher.de findet man eine Liste von Anwälten in den verschiedenen Regionen, die speziell mit dem Energie- und Vertragsrecht vertraut sind!

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von REWE47 am 21.02.2013 23:51.

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Snaggle ist offline Snaggle


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RE: Flexstrom Preiserhöhung v. Arbeitspreis + Mehrverbrauchspreise

völlig zustimme...

1700 Euro...da geht es um richtig Kohle...

Und der Fall ist viel zu speziell und benötigt Würdigung der Einzelheiten und Detaileinsicht, dass du dir dringendst überlegen solltest, ob du dir nicht einen Rechtsrat holst.....

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