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Beitrag Frage zum Widerrufsrecht oder zur Sonderkündigung | Flexstrom Finger weg2!!
oiseasy ist offline oiseasy


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28.04.2011 11:51 Zum Anfang der Seite springen
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Daumen runter! Flexstrom - Finger weg.

Hallo Zusammen,

wieder mal ein Flexstromgeschädigter.

Typisches Vorgehen dieses Anbieters:

Bewerbung eines "selbstverständlichen" Aktionsbonuses nach 12 Monaten mit Verrechnung auf der Jahresschlussrechnung und definiertes Strompaket zum Festpreis.

Natürlich machen auch alle Vergleichportale wie Verivox in ihren Preisberechnungen auf diesen tollen Bonus aufmerksam.

Ende vom Lied:

Saftige Tariferhöhung auf der Jahresschlussrechnung und natürlich keine Verrechnung des Aktionsbonuses. Diese Masche ist System!

Das wirklich Üble daran ist, dass trotz einiger Gerichtsurteile und von Flextsrom unterzeichneter Unterlassungsverfügungen sich nichts geändert hat.

Das werte Unternehmen meint wohl es bewegt sich im rechtsfreien Raum und kann die Verbraucher prellen.

Wie lautet es so schön in den einleitenden Zeilen der AGB:

"FlexStrom legt großen Wert auf eine faire und langfristige Vertragsbeziehung. "

Ja, hab ich gelacht.

Das wird wohl eine Sache für den Anwalt.

Ich werde mich jedoch auch auf alle Fälle an den Verbraucherschutz wenden sowie Vervivox Feedback geben, was die da eigentlich bewerben.

Anbei mein aktueller (der Dritte) Brief


Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben widerspreche ich erneut der Schlussrechnung 933007 vom 28.03.2011 und der Forderung aus Ihrem Schreiben vom 18.04.2011.

Ihre angebotene nachträgliche Preisgarantie lehne ich ab.

Grundlage des Vertrags zwischen FlexStrom und mir war gem. AGB 7.2 die zum Abschluss gültige Preisliste. Es handelt sich um das Produkt "4500 Herbstaktion 2009" inklusiv aller Kosten zum Festpreis von 775,38 € für zwölf Monate und Vorauskasse.

Vertraglich wurde die Lieferung von 4500 kWh Strom zum Preis von 751,50 € und eine Grundgebühr von 23,88 € vereinbart. Der Betrag von 775,38 € wurde von mir wie vereinbart im Voraus beglichen.

Der Mehrverbrauchspreis über die bereits bezahlten 4500 kWh hinaus wurde mit 0,249 €/kWh vertraglich festgelegt.

Nachträgliche Tarifanpassungen wurden vertraglich nicht vereinbart.

In Ihrem Schreiben vom 11.04.11 legen Sie dar, dass § 315 BGB auf Sie nicht anwendbar ist (aus meiner Sicht strittig), da Sie den Preis nicht einseitig bestimmen sondern das Einverständnis des Kunden voraussetzen.

Senden Sie mir daher bitte die Nachweise zu die mein Einverständnis zur Preiserhöhung bzw. den Zugang der Information über die eine Tarifanpassung dokumentieren und auf die Sie sicherlich Ihre Ansprüche stützen können.

In Ihrem Schreiben gehen Sie in keinster Weise auf die von mir geforderte Verrechnung des Bonus in Höhe von 120,00 € ein. Gemäß Ihrem Anschreiben vom 10.11.2009 (Text und Fußnote 1) zum Vertragsbeginn wird dieser mit der Jahresschlussrechnung verrechnet. Auch aus den für mich gültigen AGB Ziff. 7.5 kann ich nichts gegenteiliges ableiten.

Der Vertrag lief genau zwölf Monate und zwar mit Beginn der Stromlieferung vom 01. 01. 2010 bis zum Ende der Stromlieferung nach zwölf Versorgungsmonaten am 31.12. 2010. Juristisch ist die Kündigung zum Ablauf des Vertrags – also zum 31.12.2010 rechtsgültig und nicht wie von Ihnen häugig dargestellt, innerhalb der Vertragslaufzeit erfolgt.

Unter Berücksichtigung der auf der Rechnung ausgewiesenen Verbrauchswerte ergibt sich folgende Rechnung:

Der Verbrauch vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 betrug 4717 kWh. Abzüglich von 200 kWh aus Guthaben verbleiben 4517 kWh.

Davon sind 4500 kWh durch den bereits entrichteten Paketpreis in Höhe von 775,38 € inkl. Grundgebühren abgedeckt.

Verbleibt ein Mehrverbrauch über 17 kWh zu den vereinbarten 0,249 € / kWh in Höhe von 4,24 €.

Unter Berücksichtigung des Bonus in Höhe von 120,00 € und des Mehrverbrauchs fordere ich Sie hiermit auf mir den Differenzbetrag von 115,76 € auf mein Ihnen bekanntes Konto bis zum 13.05.2011 zu überweisen.

Sollte ich von Ihnen bis zum 13.05.11 keine Nachricht erhalten, gehe ich davon aus, dass sie ihrerseits die Forderung akzeptieren.

Ich fordere Sie weiterhin auf in zukünftigen Antworten hinsichtlich meiner Forderungen Stellung zu nehmen bzw. Ihre Ansprüche darzulegen. Vordefinierte Textbausteine sind dazu weniger geeignet.

Mit freundlichen Grüßen

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Themenstarter Thema begonnen von oiseasy

02.05.2011 09:55 Zum Anfang der Seite springen
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Aha

NEWS:

Gemäß test.de gibt es folgende Neuigkeiten bzgl. der Bonuszahlung:

Zunächst die Entscheidung des LG Heidelberg:

In ihrer Entscheidung bescheinigten sie Flexstrom, die eigenen AGB zu missachten und vertragswidrig allen Kunden den versprochenen Neukundenbonus zu verweigern, die kein zweites Vertragsjahr mit ihr gehen. Tatsächlich sei die AGB-Klausel aber so zu verstehen, dass jeder Kunde den Bonus erhält, der wenigstens ein Jahr Kunde war.

Flexstrom hat Berufung eingelegt. Aber jetzt:

Flexstrom hat die Berufung zurückgenommen. Das Urteil des Landgerichts Heidelberg ist somit rechtskräftig.

Landgericht Heidelberg, Urteil vom 29. Dezember 2010
Aktenzeichen: 12 O 76/10 KfH
Oberlandesgericht Karlsruhe, Aktenzeichen: 6 U 7/11

** Quelle: http://www.test.de/themen/umwelt-energie...204145-4204147/

Angaben ohne Gewähr!!!

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gsgotti ist offline gsgotti


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05.05.2011 21:21 Zum Anfang der Seite springen
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Verbrauchsportale

Hallo oiseasy,

die Verbrauchsportale anzuschreiben oder ein Feedback zu geben kannst Du Dir sparen. Solange bei denen der Rubel rollt, ist es Ihnen gleich ob jemand abgezockt wird oder nicht. Im Gegenteil - wenn Du mit FS nicht zufrieden bist, wechselst Du im nächsten Jahr wieder und sie kassieren nochmals.

Wenn die Abzocker nicht mehr zahlen können, wie z.B. Teldafax, dann verschwinden sie aus den Portalen.

[vom Admin gelöscht]

Das Schlimme an der ganzen Sache ist, daß es überwiegend Leute erwischt, die jeden Ct. umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Wieviele wehren sich wirklich? Einen Joe Ackermann wird FS nicht bescheißen, da hätten sie sofort eine Klage am Hals.

gsgotti

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06.05.2011 08:52 Zum Anfang der Seite springen
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Re

Hi gsgotti,

ja die Taktik von FS ist echt übel.

Nach ein wenig mehr einlesen, stimme ich dir zu, dass es sinnlos ist Verivox etc. anzuschreiben.

Kurz zum Stand:

Die Tarifanpassung wurde von FS "Kulanz" gestrichen. Wobei Kulanz nur eine Ausrede ist.

Wer Stromtarife erhöht oder ändert hat die Pflicht zu beweisen, dass das in diesem Fall durch Einverständnis der Vertragspartei erfolgt ist. Das kann Flexstrom aber aufgrund ihrer Geschäftspraktiken grds. nie.

Bonus mal sehen. Ich bleib dran.

Gruß
oiseasy

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