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Beitrag Flexe und die Mahnungen | Flexstrom verklagt mehr als 100 ehemalige Kunden
Klaus51 ist offline Klaus51


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16.02.2012 15:25 Zum Anfang der Seite springen
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Flexstrom

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag und ich möchte erstmal kundtun, dass ich sehr froh bin, dass es sowas wie hier gibt.... Allen die hier engagiert helfen ein herzliches Dankeschön...

ich beziehe bei Flexstrom den 9600er Tarif und habe Ende letzten Jahres (2011) eine Preiserhöhung bekommen wirksam zum 01.03.12. Ich habe einen einjährigen Vertrag der sich zum 01.03.12 um ein weiteres Jahr verlängert. Die Preiserhöhung ist so drastisch, dass meine Kosten nun ca. 30% über denen des örtlichen Anbieters liegen und ca. 80% über dem Preis des Lockangebotes von Flexstrom für Neukunden.

Leider bin ich aus der Kündigungsfrist raus, ich habe das völlig verpennt, und wollte fragen, ob es irgendeine Chance gibt diesem Gebaren ein Ende zu setzen und doch noch aus dem Vertrag herauszukommen.

Vielen Dank schon mal im Voraus

Klaus

Viele Gruesse
Klaus
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Mix ist offline Mix


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17.02.2012 08:07 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom

Moin,

klare Antwort: nein.

Wenn Du Deine Kündigungsfristen verstreichen lässt musst Du den Vertrag auch erfüllen.

So long

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columbus1111 ist offline columbus1111


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RE: Flexstrom

Hallo,
zu der obigen Ansage kann ich nichts besseres sagen, höchstens "entspannende Gedanken": Da Du jetzt zwar 30% über dem örtlichen Anbieter bist, aber vorher deutlich weniger bezahlt hast, mach eine Mischkalkulation mit zwei Jahren. Da ist es bestimmt noch ein günstiger Preis. Dazu bekommst Du problemlos den Bonus. Auch ein Vorteil. Bleibt noch rechtzeitig zu kündigen und sich einen anderen Anbieter suchen.
UND ERZÄHLE ALLEN WEITER, WAS DIR MIT FLEXSTROM PASSIERT IST!!!

Grüße

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Engel70 ist offline Engel70


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RE: Flexstrom

Verpasste Kündigungsfrist ist halt so und ich kann auch Columbus' "entspannenden Gedanken" etwas abgewinnen (nämlich den nun sicheren Bonus!).

ABER: Vielleicht geht etwas wegen der Preiserhöhung. FlexStrom hat da in der Vergangenheit böse getrickst (versteckte Preiserhöhung) und wurde dazu verdonnert, dass nur vom Kunden ausdrücklich genehmigte Preiserhöhungen gültig sind.

Ich hatte das eben erst auf dem Schirm, weil ich gerade nach aktuellen FlexStrom-Meldungen googelte (und so auch dieses Forum und deinen Hilferuf fand!).

Ich hab's - Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH):
http://www.vzhh.de/energie/30195/5000-eu...-flexstrom.aspx

Vielleicht hilft das in deinem Fall!?! Und wenn es hilft, ist es fast besser als die Kündigung - wegen dem dann folgenden Kampf um die Bonuszahlung!

Viel Glück und sag hier gegebenenfalls Bescheid! : o)

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Mix ist offline Mix


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20.02.2012 11:47 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom

Moin,

klar, in Zusammenhang mit einer Preiserhöhung greift die Sonderkündigung. Aber hier ist dann zügiges Handeln gefragt. Und unbedingt selbst kündigen (mit Zustellungsnachweis) und das nicht einem Makler, einem Portal oder dem neuen Anbieter überlassen. Das dauert in den meisten Fällen alles zu lange.

So long

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GUMPi1407 ist offline GUMPi1407 GUMPi1407 ist männlich


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RE: Flexstrom

Hallo!

Ich würde mich durchaus unverzüglich mittels Widerspruch gegen die Preiserhöhung an FlexStrom wenden. Das Ausbleiben der Kündigung bzw. die Vertragsverlängerung verstehe ich keineswegs als Zustimmung zur Preiserhöhung, doch diese Zustimmung ist für die Wirksamkeit selbiger erforderlich.

Es ist jedoch zu erwarten, dass FlexStrom den Widerspruch zurückweist. Ich würde sodann beharrlich bleiben, nach Mitteilung die Abschläge entsprechend kürzen und die einvernehmliche Vertragsbeendigung anbieten. Es ist im weiteren Verlauf durchaus mit einem "Kulanzangebot" bzw. des Eingehens auf das Angebot zur Kündigung seitens FlexStrom zu rechnen (vergleichbare "gelöste" Einzelfälle sind mir bekannt). Doch das weitere Vorgehen sollte in jedem Fall anhand der Umstände des jeweiligen Einzelfalls erfolgen.

Grüße aus Berlin

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"
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Mix ist offline Mix


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20.02.2012 13:27 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom

Moin,

das ist aber nur etwas für Zocker und Leute, die sich gern mit FS rumschlagen wollen. Und das Risiko, mit der Verweigerung der Kündigung, Widerspruch und Bestehen auf Erfüllung des Vertrages zu den ursprünglichen Preisen bis Laufzeitende auf Amtsgerichtsebene Schiffbruch zu erleiden schätze ich als nicht unerheblich ein.

Zitat:
Ich würde sodann beharrlich bleiben, nach Mitteilung die Abschläge entsprechend kürzen und die einvernehmliche Vertragsbeendigung anbieten. Es ist im weiteren Verlauf durchaus mit einem "Kulanzangebot" bzw. des Eingehens auf das Angebot zur Kündigung seitens FlexStrom zu rechnen (vergleichbare "gelöste" Einzelfälle sind mir bekannt).

Möglich, dass sich FS auf den Deal einlässt. Aber eine Garantie gibt es dafür nicht. Und bis man die Antwort hat ist für einen eventuellen "Plan B Sonderkündigung" bei Ablehnung die Frist verstrichen...

Muss jeder für sich entscheiden...

So long

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GUMPi1407 ist offline GUMPi1407 GUMPi1407 ist männlich


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20.02.2012 14:10 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexstrom

Moin Moin,

selbstverständlich kann man im vorliegenden Fall grds. auf die Sonderkündigung abstellen, doch auf Basis welcher Rechtsgrundlage soll diese tragfähig sein? Letztlich wird sie wohl zu einem Widerspruch umgedeutet werden. Ich pers. würde zumindest einen behelfsweisen Widerspruch gegen die Preiserhöhung in das Schreiben mit einfließen lassen.

FlexStrom lehnt Sonderkündigungen gewöhnlich ab, es sei kein Sonderkündigungsrecht vorgesehen! Berichte darüber gibt es reichlich. Es ist damit zu rechnen, dass man sich auch über die Sonderkündigung mit FlexStrom auseinandersetzen "darf". Warum nicht alles klar ist, obgleich es doch klar sein sollte?

Bereits die Rechtsgrundlage für ein Sonderkündigungsrecht ist unklar! Klar ist soweit, dass FlexStrom vertraglich kein Sonderkündigungsrecht eingeräumt hat, so dass hier das Sonderkündigungsrecht nach StromGVV auch nicht in Verbindung mit der ständigen BGH-Rechtsprechung zum Tragen kommt. Und schon wird es unklar, denn auch wenn mit der Novelle des EnWG vom Sommer letzten Jahres ein vermeintliches Sonderkündigungsrecht für Haushaltskunden außerhalb der Grundversorgung (vormals Sondervertragskunden genannt) gemäß §41 Abs. 3 Satz 2 EnWG Einzug gehalten hat, so ist dieses auf den zweiten Blick nicht nur unpräzise, sondern sogar sehr fraglich (Wortlaut, eklatante Widersprüchlichkeiten zur geltenden StromGVV/GasGVV, erklärter Wille des Gesetzgebers lt. Gesetzesbegründung zur Novelle 2011="lediglich klarstellender Charakter"). Es gilt eine etwaige Änderung der StromGVV in den fraglichen Punkten abzuwarten. §41 Abs. 3 Satz 2 EnWG ist aktuell m.E. nicht belastbar, doch das führt hier längst zu weit.

Fakt ist: FlexStrom hat kein ausreichendes bzw. wirksames Recht zur einseitigen Vertragsänderung (Preisanpassungen eingeschlossen).

FlexStrom bestreitet vorwiegend die Einseitigkeit der Preiserhöhung/Vertragsänderung und argumentiert, dass der Kunde rechtzeitig vor dem Ende des Belieferungsjahres informiert wurde und die Möglichkeit zur ordentlichen Kündigung hatte. Hält man FlexStrom entgegen, dass man an der Sonderkündigung festhält bzw. der Preiserhöhung nicht zugestimmt hat, so darf durchaus mit einem Einlenken gerechnet werden, welches üblicherweise die Zurücknahme der (einseitigen) Preiserhöhung sein dürfte. Eine Alternative zur "Streichung der Preiserhöhung" sehe ich für FlexStrom nicht.

Der Wunsch des TE schnellstens aus dem Vertrag mit FlexStrom raus zu kommen, wird bei Abstellung auf das Sonderkündigungsrecht somit wohl nicht in Erfüllung gehen! Entweder schluckt man das und kündigt ordentlich zum nächstmöglichen Zeitpunkt (hier: Ende des zweiten Belieferungsjahres, also 28.02.2013), geht auf die Barrikaden (= gerichtliche Auseinandersetzung mit ungewissem Ausgang) oder versucht - wie in meinem vorherigen Beitrag bereits kurz angerissen - eine einvernehmliche Auflösung des Vertrages zu erreichen (FlexStrom kündigt sodann i.d.R. unterjährig mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende).

Fazit: Mit Sicherheit lässt sich auch im Falle der Sonderkündigung nicht sagen, wie sich FlexStrom zu selbiger stellt. Eines darf wohl als gesichert angesehen werden, nämlich: Einfach ist der Umgang mit FlexStrom keineswegs. Augenzwinkern

Grüße aus Berlin


/e: Einleitung und Abschnitt über die Rechtsgrundlagen eines etwaigen Sonderkündigungsrechts nachträglich deutlich überarbeitet

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"

Dieser Beitrag wurde schon 10 mal editiert, zum letzten mal von GUMPi1407 am 21.02.2012 07:15.

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garribaldi ist offline garribaldi


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20.02.2012 14:47 Zum Anfang der Seite springen
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Es gibt Möglichkeiten

Ich halte es auch nicht für ganz unwahrscheinlich, dass sich auf eine der hier beschriebenen Arten das teure zweite Jahr - zumindest teilweise - abwenden lässt. Wenn Flexstrom nach einigen Emails/Briefen nicht kulant reagieren sollte, würde ich rechtliche Beratung empfehlen.

Dazu noch ein paar Anmerkungen:
Flexstrom erhöht die Preise in der Regel mit einer Tarifänderung, d.h. es ändert sich nicht nur der Preis, sondern auch der Tarif. Dieser wird auch vor dem Eintritt in das zweite Belieferungsjahr schon im Kundenbereich auf www.flexstrom.de sichtbar. Das kann man auf jeden Fall reklamieren und noch rechtzeitig vor Ablauf des Belieferungsjahres Widerspruch einlegen, da eine Tarifänderung ohne beidseitiges Einverständnis erfolgt ist (Screenshot mit Datum sichern).

Meines Wissens wird im Flexstrom-Schreiben auch nicht auf das außerordentliche Kündigungsrecht hingewiesen (14 Tage), wodurch sich die Widerspruchsfrist meines Wissens verlängert (mal googeln).

In der Regel wird die Preiserhöhung nicht als Einschreiben geschickt, was bei Dir aber keine Rolle spielt, da Du den Brief ja bekommen hast.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von garribaldi am 20.02.2012 14:56.

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Mabre ist offline Mabre


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20.02.2012 19:37 Zum Anfang der Seite springen
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Daumen runter! RE: Es gibt Möglichkeiten

Einfach nur hart was man als Verbraucher alles machen muss, um nicht über den Tisch gezogen zu werden...

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garribaldi ist offline garribaldi


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21.02.2012 00:26 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Es gibt Möglichkeiten

Zitat:
Einfach nur hart was man als Verbraucher alles machen muss, um nicht über den Tisch gezogen zu werden...

Das finde ich auch. Da wird einem - auch von der Politik - gesagt, man könne gegen die überhöhten Strompreise vorgehen, indem man sich die Liberalisierung des Marktes zunutze macht und den Anbieter wechselt - und dann braucht man ein halbes Jura-Studium, um zumindest die ganz großen Fallen zu vermeiden.

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Mix ist offline Mix


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21.02.2012 10:05 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Es gibt Möglichkeiten

Moin,

sorry, aber ich denke mit etwas gesundem Menschenverstand und gezügelter Gier nach dem allergünstigsten Schnäppchen kann man schon viel verhindern - auch ohne Jurastudium.

Bei einem im Internet angebotenen, fabrikneuen 911er zu einem Preis von 10 tEUR würde ja auch keiner einfach so eine Anzahlung an einen unbekannten Händler überweisen.....

(..... naja, vermutlich wird es doch einen geben großes Grinsen )

So long

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