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Beitrag Flexstrom Bonus 125,-EUR nach 12 Belieferungsmonaten - Anwalt einschalten | Flexstrom
lemming2012 ist offline lemming2012


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17.02.2012 22:24 Zum Anfang der Seite springen
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Flexe und die Mahnungen

Hallo Forum,

Nachdem die Flexe auf mein Betreiben hin zum Ende des Monats gekündigt haben,
ist nur noch der Bonus (130Euro) für das Jahr 2011 offen. Am 31.12.2011 war die
Bedingung erfüllt, um den Bonus zu erhalten. In der Schlussrechnung 2011, die sehr zügig kam, wurde der nicht aufgeführt, sondern man wollte 120.-Euro nachgezahlt haben.

Mein 4-maliger Hinweis per mail, doch bitte neue neue Schlussrechnung 2011 mit Berücksichtungung des Bonus zu erstellen wurde jedesmal stoisch/stereotyp geantwortet, der Bonus würde in der Schlussrechnung (gemeint ist wohl die für die 2 Monate Januar,Februar 2012) berücksichtigt.
Gestern kam dann die erste Mahnung wegen der nachzuzahlenden 120.-Euro...

Frage: Wieviele Mahnungen schicken die, bis Inkasso ins Spiel kommt?
Frage: Jetzt zahlen, da ich die Antwortmails gegebenenfalls als Beweis der Anerkennung einer Zahlungsverpflichtung mir gegenüber, benutzen kann.

Danke Euch
Lemming 2012

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KCH ist offline KCH KCH ist männlich


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18.02.2012 21:56 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexe und die Mahnungen

Hallo lemming 2012

Zitat:
[i]
Frage: Wieviele Mahnungen schicken die, bis Inkasso ins Spiel kommt?

Ich bin kein Hellseher, aber juristisch ist es so, dass überhaupt keine Mahnung verschickt werden muss. Ob und wann ein Inkasso-Büro auf den Plan tritt, bleibt abzuwarten.

Zitat:
[i]Frage: Jetzt zahlen, da ich die Antwortmails gegebenenfalls als Beweis der Anerkennung einer Zahlungsverpflichtung mir gegenüber, benutzen kann.

Was ist denn das für eine verquere Logik? Die mails stellen in keiner Weise eine Zahlungsverpflichtung Ihnen gegenüber dar, es wurde Ihnen doch lapidar mitgeteilt, dass der Bonus in der Schlußrechnung zur Anwendung kommt. Und die warten sie erst mal ab. Immer wieder wird in Laienkreisen der Fehler begangen, Forderungen, die im Prinzip nichts miteinander zu tun haben, obwohl sie dem gleichen Vertragverhältnis entspringen, miteinander aufrechnen zu wollen.
Anfragen/Hinweise per mail sind generell schlecht, da unsicher und gerichtlich nicht verwertbar.
Gruß KCH

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columbus1111 ist offline columbus1111


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19.02.2012 12:58 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexe und die Mahnungen

Zitat:
[i]
Frage: Wieviele Mahnungen schicken die, bis Inkasso ins Spiel kommt?

Ich bin kein Hellseher, aber juristisch ist es so, dass überhaupt keine Mahnung verschickt werden muss. Ob und wann ein Inkasso-Büro auf den Plan tritt, bleibt abzuwarten.

[quote][i]

Hallo,
das ist so nicht richtig. Im § 286 ist in einem hinteren Absatz geregelt, dass der Schuldner, wenn er Verbraucher ist, zwei mal gemahnt werden muß.
Habe ich selber durch, wobei die zwei Mahnungen von FS nicht angekommen sind. Aber es wurde im Schriftwechsel klar die Versendung behauptet. Inwieweit der Versender wie bei Preiserhöhungen die Sendung beweisen muß, kann ich nicht sagen.
Es wäre für mich interessant zu erfahren, ob bei Dir FS eine Mahnung schickt.
Bei mir war der Zeitraum von Fälligkeit der Rechung bis Eingang Schreiben Inkassobüro ca. zwei Monate.
Grüße

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19.02.2012 14:27 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexe und die Mahnungen

Zitat:
Original von columbus1111
Hallo,
das ist so nicht richtig. Im § 286 ist in einem hinteren Absatz geregelt, dass der Schuldner, wenn er Verbraucher ist, zwei mal gemahnt werden muß.
Habe ich selber durch, wobei die zwei Mahnungen von FS nicht angekommen sind. Aber es wurde im Schriftwechsel klar die Versendung behauptet. Inwieweit der Versender wie bei Preiserhöhungen die Sendung beweisen muß, kann ich nicht sagen.
Es wäre für mich interessant zu erfahren, ob bei Dir FS eine Mahnung schickt.
Bei mir war der Zeitraum von Fälligkeit der Rechung bis Eingang Schreiben Inkassobüro ca. zwei Monate.
Grüße


Hallo columbus1111,

leider sitzt Du einem Irrtum auf, die Auskunft von KCH ist korrekt. Es ist seitens FlexStrom keineswegs auch nur eine Mahnung nötig, da hier §286 Abs. 2 Nr. 1 BGB zum Tragen kommt, die Bestimmung der Zahlungspflicht nach dem Kalender: "...bis zum TT.MM.JJJJ auf eines unserer Konten überweisen."). Der Verzug beginnt hier ohne Mahnung mit Ablauf des Tages, an dem die Leistung spätestens zu erbringen war.

Augenscheinlich stellst Du auf die Regelungen des §286 Abs. 3 BGB ab, die hier nicht treffend sind, da sie sich ausschließlich auf Entgeltforderungen beziehen; Dauerschuldverhältnisse begründen keine Entgeltforderung. Dennoch sei angemerkt, dass auch hier keine Mahnung notwendig ist, sondern - gegenüber Verbrauchern - auf der Rechnung der Hinweis auf die Rechtsfolgen ("Verzug spätestens nach 30 Tagen") notwendig ist.

Grüße aus Berlin


P.S.: Offensichtlich mahnt FlexStrom dennoch zunächst zweimal selbst an, bevor die Forderung an (- im Falle von Syllego - das ebenfalls zur FlexStrom-Unternehmensgruppe gehörende) Inkassounternehmen abgetreten wird.

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"

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19.02.2012 17:05 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexe und die Mahnungen

Danke für Euren input, aber geht irgendwie vorbei, an dem was sich wollte....nämlich Erfahrungen. (Dank am Columbus)

Habe versucht herauszubekommen,
ob HIER jemand sagen kann: habe 2 Mahnungen oder 3 Mahnungen bekommen oder
nach der ersten kam gleich Inkasso.

Und was eine Schlussrechnung über einen Zeiraum 2012 mit einem Bonus der für ein Verhalten (gültiger Vertrag 365 Tage) kann ich anhand lapidarer Erklärungen (das ist halt so) nur schwerlich nachvollziehen...

LG
lemming 2012

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19.02.2012 17:37 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexe und die Mahnungen

Zitat:
Original von lemming2012
Habe versucht herauszubekommen,
ob HIER jemand sagen kann: habe 2 Mahnungen oder 3 Mahnungen bekommen oder
nach der ersten kam gleich Inkasso.


Siehe Post Scriptum meines vorherigen Beitrags, es werden meiner Erfahrung nach (Stand: November 2010) mind. zwei Mahnungen seitens FlexStrom verschickt, ehe die Abgabe ans Inkassounternehmen erfolgt.

Gegenfrage: Was soll es bitte - zumindest beim geschilderten Einzelfall - für eine Rolle spielen, ob bzw. wann ein Inkassounternehmen "ins Spiel" kommt?

Der inkorrekten Jahresrechnung sowie den Mahnungen ist unter Verweis auf die Sachlage - fehlende Verrechung des Bonus trotz vertraglicher Pflicht zu selbiger mit der ersten Jahresrechnung nach Ziffer 7.3 der AGB - zu widersprechen. Dies hast Du ja offensichtlich gemacht. FlexStrom ist somit zur Erstellung einer korrekten Jahresrechung verpflichtet, die Forderung ist solange ruhend zu stellen, die Mahnungen sind als gegenstandslos zu erachten. Einem etwaig auftretendem Inkassounternehmen ist die bestrittene Forderung, also der Widerspruch gegen die zugrundeliegende Rechnung von FlexStrom, entgegenzuhalten und die weitere Geltendmachung als zwecklos abzulehnen. Kosten dürfen m.E. im vorliegenden Fall weder für Mahnungen seitens FlexStrom noch die etwaige Beauftragung eines Inkassounternehmens in Rechnung gestellt werden.

Fazit: Keep cool! Augenzwinkern

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"

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20.02.2012 16:39 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexe und die Mahnungen

Hallo zusammen, ich bin neu hier, kenne mich also nicht aus.
Bei mir war es so, dass ich von FS keine Rechnung oder Mahnung bekommen habe.
Erster der geschrieben hat war Syllego, danach Winkelmann-Sheriff.
Ich bin gerade bei meiner Klageerwiderung. Ich habe 2 mir unklare Fragen, die ich aber hier nicht einstellen möchte, da ich davon ausgehen muss, dass FS mit liest.
Es gibt hier Benutzer aus deren Antworten herauszulesen ist, dass sie nicht von FS sind. Für meine Fragen brauche ich keine Meinung sondern etwas Handfestes.
Welche art der Kommunikation gibt es, ohne dass FS vor Termin etwas davon mitbekommt.

Gruß aus de Palz.

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20.02.2012 17:16 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexe und die Mahnungen

Hallo musebrod,

eine Rechtsberatung darf hier selbstverständlich keiner von uns vornehmen, dazu müsstest Du Dich an einen Rechtsanwalt (hierzu empfehle ich das Anwaltsverzeichnis des Bundes der Energieverbraucher e.V.) oder z.B. eine Verbraucherzentrale wenden.

Auch wenn bei Amtsgerichten keine Pflicht zur anwaltschaftlichen Vertretung besteht, so ist es dennoch - nicht zuletzt bei Zahlungsklagen - dringend ratsam, sich von einem fachkundigen Anwalt vertreten zu lassen!

Mitglieder dieses Forums kannst Du grds. über die Nachrichtenfunktion (z.B. links nebenstehend zu finden) erreichen. Hat ein Benutzer eine E-Mail-Adresse hinterlegt, findest Du in der Kopfzeile von dessen Beiträgen das Feld "EMail". Alternativ finden sich diese Kommunikationswege auch im Benutzerprofil und der Mitgliederliste wieder.

Grüße in die Pfalz Augenzwinkern

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"

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21.02.2012 01:45 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Flexe und die Mahnungen

Hallo musebrod
[quote][i]
Hallo zusammen, ich bin neu hier, kenne mich also nicht aus.[quote]
Dies heißt also nichts anderes, als lesen, lesen und nochmals lesen, was bisher in diesem unheimlich aufgeblähtem Thread schon geschrieben wurde.

[quote][i]Ich bin gerade bei meiner Klageerwiderung. Ich habe 2 mir unklare Fragen, die ich aber hier nicht einstellen möchte, da ich davon ausgehen muss, dass FS mit liest.[quote]
Welche Klageerwiderung? Ein wenig mehr mehr an Informationen wäre doch nicht zuviel verlangt, oder? Und: wie kommen Sie denn auf diese schmale Brett, dass FS mitliest? Selbst wenn, mit Ihrem Nickname kann FS nichts anfangen. Die vollmundige Ankündigung eines Herrn Breidbach von FS, man möge doch sich bei FS mit allen Daten melden mit vollständigem Nickname hier im Forum, dann werde " einem geholfen", ist schon lange passee.

[quote][i]
Es gibt hier Benutzer aus deren Antworten herauszulesen ist, dass sie nicht von FS sind. Für meine Fragen brauche ich keine Meinung sondern etwas Handfestes.[quote]
Das nenne ich doch frech! Hier bemühen sich viele, auch in ihrer Freizeit, unentgeltlich Hilfestellungen zu leisten, und Sie verlangen, dazu noch als Neuling, "Handfestes"! Wissen Sie was, diese Art von "Mandanten" kenne ich haufenweise, die "nur mal eben eine Auskunft, natürlich am Telefon, und dazu noch kostenlos haben wollen", ansonsten wissen sie alles besser als der RA und schreien nur dann laut los, wenn die Sache in die Binsen gegangen ist.
Rechtberatung im weiteren Sinne leisten hier viele, und das ohne großes Fachwissen oder Anspruch auf Kompetenz.sie scheinen, wie so mancher Hilfesuchende, zu vergessen, dass sie aufgrund eigener Dummheit in die Bredouille geraten sind!
Also bitte: Mäßigung!!!
Gruß KC H

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RE: Flexe und die Mahnungen

Hallo, natürlich habt Ihr Recht, kommt ein Neuling und schreibt sowas.
Übrigens, Herr Breidbach ist arbeitslos.
Rechtsberatung darf nur ein Anwalt haben die von der VZHH auch geschrieben.




Gruß aus de Palz.

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RE: Flexe und die Mahnungen

Hallo musebrod,

habe den eingestellten Entwurf der Klageerwiderung lediglich überflogen. Eine Kommentierung möchte ich nicht vornehmen, im Detail verbietet sie sich angesichts mangelnder Kenntnisse des Einzelfalls (u.a. Unkenntnis der Klageschrift) ohnehin.

Nachdrücklich möchte ich - auf Basis des eingestellten Entwurfs zur Klageerwiderung - dazu raten, einen Rechtsanwalt mit der Vertretung Deiner Interessen einschließlich der Klageerwiderung zu beauftragen!

/Edit und Kommentar nach dem vollständigen Lesen der...: Andernfalls sehe ich hier tief schwarz und kann nicht einmal freundlich "Viel Erfolg!" wünschen...

Grüße aus Berlin

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RE: Flexe und die Mahnungen

Hallo beisammen,
ich habe meine Klageerwiderung aus dem Beitrag raus genommen und werde dies einen Anwalt machen lassen. Die von Karlsruhe sollen gut sein, haben sich ja letztens beim
AG Bretten auch durchgesetzt.
Termin ist der 27.02.12, ich werde dann hoffentlich etwas positives zu berichten haben.


Gruß aus de Palz.

Und genau wegen tief schwarz habe ich die Klageerwiderung raus genommen, denn ohne die Klageschrift ergibt die keinen Sinn. Zumal ich versuche FS den § 263 StGB (2) nachzuweisen, sowie einen weiteren Verstoß gegen ihre eigenen AGB Nr.8 und nicht nur wie von denen gewünscht den Punkt 7.3.
Und zu guter letzt, die Mahnungen hat bei mir Syllego verschickt und nicht FS und Winkelmann-Sheriff hat vor lauter Bonus vergessen ihre Kosten anzugeben.
Somit werden in meinem Fall Inkassokosten als FS Kosten angegeben und das funktioniert schon gar nicht, denn die Mundt Brüder sind die Hauptaktionäre von FS und der eine ist Domaininhaber
von Syllego.de, nennt sich Vetterleswirtschaft und ob die kassieren dürfen, bekomme ich auch noch raus.
So und nun überarbeite ich meine Papiere.

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