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Beitrag Arbeits- und Grundpreise gelten nur im ersten Jahr | Preiserhöhungen von FlexStrom waren unwirksam
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RE: @ Gumpi

Hallo Frank,

zunächst einmal danke ich dir dafür, dass du auf meine Fragen eingegangen bist. Leider ändert das Ergebnis, das Auffinden der AGB abseits der Webseite von Energen Süd, nichts am Kern meiner Kritik:

EnerGen Süd hat einen mehr als unprofessionellen Auftritt, wobei es mir ausdrücklich nicht um die Optik geht! Die Vertragsunterlagen sind bislang nicht hinreichend und somit ein erhebliches Rechtsrisiko vorhanden! So ist neben der bereits angeführten fehlenden hinreichenden Möglichkeit zur Kenntnisnahme der AGB z.B. die Kündigungsregelung in selbigen unklar formuliert: "zum Ende eines Jahres" lässt einen nicht unerheblichen Interpretationsspielraum, ob es sich beim Ende des Jahres um das Kalender- oder Bezugsjahr handelt.

Davon abgesehen stehen den aktuell günstigen Preisen schlechte Vertragsbedingungen gegenüber, nämlich eine lange Vertragsbindung mit einer sehr langen Kündigungsfrist (Anm.: Verbraucherzentralen raten von derartig langen Kündigungsfristen ab / FlexStrom hat auch mit vergleichbar günstigen Preisen die Kunden angelockt).


Zitat:
Original von frankko-borbeck
Habt Ihr Euch denn auch schon mal bei www.energensued.de schlau gemacht?
Da sollte man aber direkt über deren Homepage gehen, da sie keine Provisionen an die Vergleichsportale zahlen und daher für diese nicht von Interesse sind...
Ich bin seit Februar dabei (als Genossenschaftsmitglied mit einer rückzahlbaren Einlage von 100 € und einmalig 20 € Gebühren für den Eintrag ins Genossenschaftsregister) und dort kostet die kWh zur Zeit 0,1749 € bei einer Grundgebühr von 6,50 € monatlich. Zahlungsweise ist monatlich, keine Vorauszahlungen, keine frei-kWh und kein Bonus, also einfach ein fairer Preis, der bis Ende des Jahres garantiert wird. Ökostrom gibts auch, ist dann eben etwas teurer...

Gruß Frank

PS.: Entgegen der Angaben von Verivox & Co liefert energensued Deutschlandweit !


Lieber Frank, auch wenn du es nicht so siehst, doch du hast mit deinem oben stehenden Beitrag deutlich mehr gemacht "als andere Forenuser": Du hast gezielt, bewusst und aktiv andere Forennutzer auf das Angebot aufmerksam gemacht, dabei einseitig die positiven Seiten aufgezeigt und dich sogar noch entsprechend positiv wertender Sprache bedient (u.a. den Preis als "fair" beurteilt) - das versteht man, gleich ob du ein (unmittelbares) persönliches Interesse hast oder nicht, als Werbung!


Von Klarheit kann bei dem bisherigen Angebot der EnerGen Süd nicht die Rede sein - ich rate daher ausdrücklich allen (sicherheitsorientierten) Nutzern dieses Forums von diesem Anbieter ab!

Grüße aus Berlin

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"

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04.03.2011 21:12 Zum Anfang der Seite springen
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RE: @ Gumpi

Mein letzer Kommentar zu diesem Thema (ich denke, alles weitere führt zu nichts und es sollte sich im Endeffekt jeder seine eigene Meinung bilden)

Für mich persönlich zählen nicht ausschließlich AGB, die gewiss von Juristen wasserdicht (und gelegentlich rein zufällig zu Ungunsten des Verbrauchers) formuliert sind, sondern auch das allgemeine Geschäftsgebaren abseits der Juristerei. Hier ist mir ganz persönlich besonders Folgendes bei EnS positiv aufgefallen:
Ich habe mir am 26. November 2010 die Vertragsunterlagen heruntergeladen, ausgefüllt und per Post abgesendet. Zu diesem Zeitpunkt lag der kWh-Preis noch bei 0,1599 €. Nur wenige Tage später, am 6. Dezember 2010, fand ich auf der Homepage den neuen Preis von 0,1749 € vor. Als ich dann Mitte Januar erstmalig von EnS Post bekam und mein Aufnahmeantrag für die Genossenschaft abgesegnet zurück kam, ging ich eigentlich davon aus, dass der höhere kWh-Preis für meinen Vertrag ab 1. Februar 2011 angewendet werden würde. Zu meiner Überraschung (das hatte ich als ehemaliger Teldafax und anschl. Flexstromkunde wirklich nicht erwartet) gilt aber doch tatsächlich (und ohne weitere Erwähnung, Lobhudelei und Selbstbeweihräucherung, wie gnädig und kulant die Firma sei) für das ganze Jahr 2011 für mich noch der Preis, der am Tag der Absendung meiner Vertragsunterlagen gültig war.
So eine Geschäftspraxis ist für mich vertrauensbildend... Ich bin das eben nicht gewohnt.
Wie es nun weiter geht und ob ich nach ein- oder zwei Jahren immer noch so positiv über diese Firma denke, steht natürlich in den Sternen...
Bis dann

PS.: Das Schlusswort und die psychologische Bewertung erfolgt natürlich jetzt im Anschluss noch durch Gumpi Augenzwinkern

(diesen Nachsatz habe ich erst nach dem Lesen des Folgebeitrags geschrieben ! )

frankko-borbeck

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05.03.2011 00:48 Zum Anfang der Seite springen
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RE: @ Gumpi

Ist es nicht erschreckend, nach negativen Erfahrungen mit Teldafax und FlexStrom, auch beim nächsten Stromanbieter ausschließlich auf den Preis zu achten und ungenügende Vertragsbedingungen etc. zu missachten bzw. gar nicht erst wahrzunehmen oder gar im Nachhinein schön zu reden? Ist Geiz denn wirklich geil? Und muss Geilheit auch noch gleich BLIND machen?

Sodann auch noch, so wie es auch bei FlexStrom und Teldafax von jeher zu beobachten ist, direkt im Anschluss an den "gelungenen" Wechsel - aus lauter "Freude" (Selbstbelohnung) über den "tollen" Abschluss und/oder "sozial gut gemeint" - den Anbieter positiv hervorheben, statt wirkliche Erfahrungswerte abzuwarten und schließlich zu einem späteren Zeitpunkt eine fundierte Bewertung abzugeben?

(Positive) Bewertungen von Neukunden sind mEn nicht aussagekräftig, denn:

Neukunden haben wollen alle, auch Bauernfänger "bemuttern" üblicherweise anfangs Neukunden, doch die Spreu trennt sich erst mit der Zeit vom Weizen!

Weshalb ich diesen Beitrag schreibe, dürfte wohl allen klar sein/werden, die nicht nur blind auf den Preis achten und dabei jedwede Vernunft verlieren. Denjenigen, die mit dieser Blindheit geschlagen sind, wünsche ich aufrichtig, dass Ihnen das Glück gewogen ist und sie nicht eines Tages durch ihre Unvernunft Schaden nehmen (Bauernfänger, Betrüger und dergleichen leben in erster Linie von der Unvernunft ihrer Opfer!).

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"

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