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Beitrag Jahresabbuchung statt monatliche Abbuchung | Vertragsbeginn nicht gleich Beginn der Mindestvertragslaufzeit
bitshaker ist offline bitshaker


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15.09.2009 16:42 Zum Anfang der Seite springen
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cool Erfolgreiche Abwehr gegen Flexstrom und Inkassofirma


Hallo Leidensgenossen,

*** Worum es hier geht in Kurzform:
Nachdem ich zu Flexstrom gewechselt war, kam es aufgrund von Problemen mit deren Support zu einem hausinternen Durcheinander. In Folge wollte ich Fristgerecht von meinem Widerrufsrecht gebrauch machen. Es folgten von Flexstrom zwei Mahnbriefe und ein Brief von einem Inkassobüro, in dem man mir mit allerlei restlichen Konsequenzen drohte. Nachdem ich der Inkassofirma sowie Flexstrom 'kampfesbereit' (sorry für meine Retorik) geantwortet und zudem mit der Veröffentlichung des Sachverhaltes über Medien angekündigt hatte, bekam ich auf einmal einen Brief vom Inkassobüro, das die Sache sich erledigt hätte. Von Flexstrom kam seit dem nie mehr etwas.



*** Nun zu den Details:
Auch ich wollte zu Flexstrom wechseln. Schließlich wird dieser Stromanbieter ja bei allen gängigen Vergleichsportalen auf Nr. 1 gelistet.
Also bestellte ich am 13.01.2009 Online bei der Firma Flexstrom einen Stromliefervertrag. Laut Aussage deren Homepage warb Flexstrom mit einem Endpreis von 619,- EUR. In diesem Endpreis war bereits der Bonus von 125,- EUR mit eingerechnet.

Gleich nach meiner Bestellung widerrief ich per eMail, dass meine personenbezogenen Daten von Flexstrom zu Werbezwecken, etc. verwendet werden dürfen.
Gleich am nächsten Tag bekam ich dann von Flexstrom die Antwort, indem sie meine Kündigung des Vertrages bestätigen.

Darauf schrieb ich Flexstrom am 19.01.2009 per eMail nochmal an, dass ich nicht den Vertrag sondern nur die Datenschutzbestimmungen widerrufen wollte und der Vertrag bestehen bleiben solle.
An zwei Tagen, einer davon war am 26.01.2009 füllte ich auf der Homepage von Flexstrom online das "Rückruf-Formular" aus.

Ein Rückruf blieb jedoch aus.
Mein Stand war also, dass mein Vertrag nun gekündigt seih. Also bestellte ich den gleichen Stromliefervertrag noch einmal am 28.01.2009.

Am 29.01.2009 bekam ich dann auf einmal von Flexstrom die Rechnung zu dem ersten Vertrag, obwohl dieser nach Aussage von Flexstrom doch gekündigt seih! Dort tauchte als Gesamtbetrag auch auf einmal 744,- EUR auf.
Gegen diese Rechnung hatte ich mich dann am gleichen Tag bei der Firma Flexstrom beschwert, da dort 744,- EUR und nicht 619,- EUR in Rechnung gestellt wurden. Ebenso stornierte ich mit meiner eMail meine Kündigung, weil entgegen der Angaben auf der Flexstrom-Homepage nun ganz andere Voraussetzungen gelten. Anders ausgedrückt würde man so etwas auch [Von der Redaktion vorsorglich gelöscht, im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe] nennen!

Am 30.01.2009 schrieb ich Flexstrom dazu nochmals eine eMail.
Am 05.02.2009 erhielt ich von Flexstrom einen Brief mit der Bestätigung meines Widerrufes meiner Stornierung.

Ich fasse bisher in chronologischer Reihenfolge zusammen:
1. Ich bestelle den Stromliefervertrag
2. Flexstrom schickt mir eine Bestätigung meiner Kündigung zu
3. Flexstrom schickt mir eine Rechnung zu
4. Flexstrom bestätigt mir die Widerrufung meiner Stornierung
Am 05.02.2009 schrieb ich Flexstromerneut eine eMail mit der Beschwerde, wieso Flexstrom nicht auf meine eMails reagieren. Diese eMail wurde von zwei Mitarbeitern von Flexstrom via Lesebestätigung bestätigt.

Am 06.02.2009 erhielt ich eine 2. Rechnung (zu meiner 2. Bestellung, die ich dem Glauben abgeschlossen hatte, weil die 1. Bestellung gekündigt wurde).
Am 10.02.2009 schickte Flexstrom per eMail meine Kündigung zu den beiden Verträgen.

Diese Kündigung faxte ich Flexstrom am 12.02.2009 zu. Den Faxreport, der beweist, dass das Fax erfolgreich versendet worden ist, lag bzw. liegt mir vor.
Zu meiner eMail vom 10.02.2009, die ich ebenfalls mit Lesebestätigungsanforderung verschickt hatte, erhielt ich am 12.02.2009 zwei E-Mail-Bestätigungen, dass sie ungelesen gelöscht wurden!! Einmal von "Info | FlexStrom GmbH [info@flexstrom.de]" und einmal von P***k S***r [p***k.s***r@flexfon.de]; im Auftrag von; Info | FlexStrom GmbH [info@flexstrom.de]. Wenn man bedenkt, dass eine entgültige Löschung von geschäftsrelevanter Korrespondenz nicht zulässig ist, ist auch dieses Verhalten von Flexstrom schon sehr grenzwertig!

Als ich am 04.03.2009 plötzlich von Flexstrom eine 2. Mahnung zugeschickt bekam, faxte ich Flexstrom erneut eine Antwort zu. Auch hiervon lag bzw. liegt mir der Fax-Report zu, der einen erfolgreichen Versand bestätigt.
Bisheriges Fazit:
Bei Flexstrom herrscht ein großes Durcheinander. eMails und Faxe werden nicht beantwortet. Auf eMails wird nur halbherzig eingegangen. Rückruf-Formulare werden tagelang nicht beantwortet, obwohl mit einer schnellen Reaktion geworben wird und Versprechen werden nicht eingehalten.

Last not least erhielt ich am 07.05.2009 ein schönes Schreiben von der Firma IHD Inkasso GmbH mit einer Gesamtforderung von 891,89 EUR.
Fakt hierzu ist:
1. Flexstrom reagiert nicht auf eMails
2. Flexstrom reagiert nicht auf Faxe
3. Flexstrom reagiert nicht auf Kündigungen
4. Flexstrom reagiert nicht auf ausgefüllte und verschickte Rückruf-Formulare
5. Flexstrom hält sich nicht an Werbeversprechen ("644,- EUR")

Darauf schrieb ich Flexstrom einen dreiseitigen Brief, den ich an zwei mir bekannte Faxnummern von Flexstrom (eine davon war die Pressestelle von Flexstrom) sowie per Einschreiben hinschickte. Darin rollte ich die gesamten bisherigen Umstände nochmal auf und 'drohte' mit dem Hinzuschalten meines Anwaltes, einer Strafanzeige ("unlauterer Wettbewerb" sowie "Täuschung falscher Tatsachen") und dem Hinzuschalten der Presse.
Auch der Inkassofirma schickte ich eine Antwort via Fax.

Wie in der Kurzzusammenfassung schon erwähnt, erhielt ich darauf von der Inkassofirma einen Brief, dass die Angelegenheit sich erledigt hätte. Kosten würden mir dadurch nicht entstehen.
Von Flexstrom bekam ich keine Antwort mehr. Ebenso stellte Flexstrom keine Forderungen mehr an mich.



*** Schlussfolgerungen & Ratschläge:
- Vor Abschluss von Verträgen mit Stromlieferangen die gängigen Verbraucherportale nach negativen Bewertungen und Erfahrungen durchsuchen
- Von den Angeboten Screenshots abspeichern und ausdrucken
- Die AGB's ausdrucken
- Korrespondenz (Faxe, eMails, Briefe) aufheben
- Angebote genaustens nach Fallen und versteckten Hinweisen/Kosten durchsuchen
- Keine Knebelverträge abschließen, die über 12 Monate oder länger gehen. Besser sind Laufzeiten, bei denen man monatlich kündigen kann
- Auf Bonuszahlungen zugunsten günstigerer Tarife verzichten


Also, laßt euch nicht unterkriegen!

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Happylenchen ist offline Happylenchen


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Herkunft: Berlin
27.11.2009 14:07 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Erfolgreiche Abwehr gegen Flexstrom und Inkassofirma

Krasse Sache! Das ist ja ähnlich abgelaufen wie bei mir. Antworten kann man von Flexstrom nicht erwarten!

Mahnungen, Inkassodienste und Rechtsanwälte sind hier an der Tagesordnung. Fragt sich nur, woher die Firma das Geld für diese Dienste nimmt!?

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nachteule ist offline nachteule


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Beiträge: 3
09.01.2013 14:04 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Erfolgreiche Abwehr gegen Flexstrom und Inkassofirma

@Happylenchen: Die Antwort ist ganz einfach: sie haben ihr eigenes Inkassobüro und damit generieren sie per "Luftgebühren" zusätzliche Einnahmen. Das ist ein sehr ausgefeiltes System und unser tolles Recht scheint so etwas zuzulassen. Schaut unter http://www.bundesanzeiger.de/ und sucht nach Flexstrom. Dann findet man die Jahresabschlüsse und dort ist (jedenfalls im Abschluss 2010) die Syllego GmbH als 100%ige Tochter ausgewiesen.

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