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Beitrag Nur Ärger mit FlexStrom | Flexstrom - Wie kündige ich richtig?
ralf8954 ist offline ralf8954 ralf8954 ist männlich


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22.12.2009 12:13 Zum Anfang der Seite springen
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Ärger mit Flexstrom/Inkassounternehmen

Ich bin neu hier,leider auch Flexstromgeschädigt und bitte die Erfahrenen unter euch um einen Rat.
Ich war bereits in einer anderen Mietwohnung Kunde von FS, bin dann umgezogen und habe FS auch dort wieder als Lieferanten gewählt, da ich bis dahin noch keine größeren Probleme hatte.
Nach fast einem Jahr bekam ich endlich die Schlussabrechnung der ersten Wohnung und der Mitteilung, dass mir Flexstrom mein Guthaben in Höhe von ca.120,00 Euro auf mein Konto überweist.
Natürlich kam kein Geld. Ein paar Wochen später habe ich bei der Hotline nachgefragt, angeblich sollte das Geld unterwegs sein.
Wieder kam nichts. Danach war die Hotline nicht mehr erreichbar, zahlreiche Briefe und mails blieben jedesmal unbeantwortet. Ich habe dann die Einzugsermächtigung widerrufen und mitgeteilt, dass ich falls Flexstrom nochmals abbucht alles zurückbuche,bis mein Guthaben erreicht ist. Natürlich buchte Flexstrom weiter ab und wollte mir die Rücklastgebühren in Rechnung stellen.Ich erhielt dann Mahnungen,denen ich aber auch widersprach.Nach einem Brief per Einschreiben mit Rückantwort erhielt ich dann aber völlig überraschend die Auskunft mann könnte unsere alten Kundendaten nicht finden und deshalb auch kein Guthaben auszahlen. Ich habe also die Schlussrechnung nochmals kopiert und hingeschickt und bekam wieder ein paar Wochen später endlich mein Guthaben ausbezahlt. Daraufhin habe ich die zurückgebuchten Abschläge an Flexstrom überwiesen und sogar um der lieben Ruhe willen noch Mahnkosten bezahlt.
Natürlich habe ich auch Flexstrom gekündigt. Im August 2009 schickte mir FS noch eine Mahnung, ich müsste angeblich noch 13,50 Euro für eine Rücklastschrift zahlen. Ich habe widersprochen, bekam auch eine Standardmail zurück, aber keine Antwort.
Dann habe ich nichts mehr von Flexstrom gehört, bis vorige Woche ein Schreiben eines Inkassobüro´s kam(Syllego Inkasso GmbH)die die 13,50 Euro von mir eintreiben wollen+Inkassokosten insgesamt 49,67 Euro.
Was soll ich machen? Zahlen damit ich meine Ruhe habe? Mich an die Presse oder das Fernsehen wenden oder welche Möglichkeit habe ich?
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir helfen könntet.
Ralf

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filou ist offline filou


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10.01.2010 18:07 Zum Anfang der Seite springen
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cool RE: Ärger mit Flexstrom/Inkassounternehmen

Hallo Ralf,
erging mir ähnlich. Der Kragen ist mir dann geplatzt, als Syllego Inkasso ankündigte, im Falle der Nichtzahlung der (nicht bestehenden) angeblichen Flexstrom-Forderung meine persönlichen Daten bei einer Wirtschaftauskunftei "einzumelden", so dass künftige Vertragsabschlüsse (und z.B. Hypothekenzinsen echt teurer werden) scheitern können. Bin daraufhin zum Anwalt, der eine Sylleggo eine Abmahnung geschickt und sie aufgefordert hat, dergleichen beim Versprechen einer Vertragsstrafe zu unterlassen. Das haben die (natürlich) nicht gemacht. Daraufhin hat Anwalt eine einstweilige Verfügung gegen Syllego erwirkt, die Syllego zur Unterlassung verpflichtet und im Falle der Zuwiderhandlung ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000,00 Euronen androht. Aktenzeichen der einstweiligen Verfügung: Landgericht Gera, 3 0 1/10 vom 06.01.2010. Anwalt: Dr. Petry von ACADA Rechtsanwälte, Jena. Verfahrenskosten hat Syllego zu zahlen cool

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veritas ist offline veritas


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01.06.2010 10:46 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Ärger mit Flexstrom/Inkassounternehmen

!!!! Mit den einstweiligen Verfügungen sollte man vorsichtig sein !!!

Denn:

Rechtsanwälte versuchen überhöhte Rechtsanwaltshonorare durch zweifelhafte Anträge auf Erlass von einstweiligen Verfügungen wegen bevorstehender Datenübermittlung an Wirtschaftsauskunfteien abzukassieren. Diese überflüssigen Kosten des Rechtsstreits sind hierbei von den Mandanten zu tragen. Wie jetzt das Landgericht Dortmund in seinem Urteil vom 05.05.2010 (AZ: 2 O 77/10) entschied, mußte die zunächst erlassene einstweilige Verfügung gegen das Inkassounternehmen aufgehoben werden, weil die Ankündigung der Datenübermittlung an eine Wirtschaftsauskunftei im ersten Mahnschreiben des Inkassounternehmens rechtmäßig erfolgte. Leid-und Kostentragende ist hier die Mandantin, die auf Empfehlung ihres Anwaltes das gerichtliche Verfahren angestrebt hat. Regelmäßig setzen hierbei die Rechtsanwälte utopische Streitwerte fest, die ihr Rechtsanwaltshonorar in die Höhe treiben.

Also Achtung, wenn der Anwalt drängelt....

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