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Beitrag Flextrom [gelöscht] | Bonus mit neuen AGB?
lemming2012 ist offline lemming2012


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04.01.2012 19:17 Zum Anfang der Seite springen
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26Cent/ kWh im zweiten Jahr ! .... Was tun ?

Hallo Forum,


steh' echt etwas im Wald....vielleicht habt ihr Rat!

Folgendes ist passiert:
Flexstrom wollte unterjährig zum 01.10.2011 die Preise erhöhen und hat mich
Mitte August 2011 darüber informiert. Der Erhöhung habe ich widersprochen. Die
Reaktion von Flexstrom: : "Da wir Sie langfristig als Kunden behalten möchten, bleiben Ihre Konditionen bis auf Weiteres unverändert."

Am. 03.01.2011 wurde fürs erste Quartal abgebucht und zwar mit heftigem Aufschlag!

Per email gefragt wofür dieser Betrag abgebucht wurde.
Antwort: Vertragsverlängerung zu 26 Cent/kWh ...etc
Meine Nachfrage, wann Flexstrom mich über diese Änderungen zum 01.01.2012 informiert
haben will, bisher unbeantwortet...

Meine Fragen an Euch:

1. Könnte sich Flexstrom darauf hinausreden, dass das entsprechende Dokument online hinterlegt sei für mich und man mich per email darauf hingewiesen habe (und es damit quasi als "zugestellt" gilt), oder muss das zwingend mit der Post zugesandt werden (erhalten habe ich nix!).

2. Soll ich sonderkündigen oder auf Vertragserfüllung zu alten Konditionen bestehen?
Sonderkündigungen bügelt Flexstrom ja gerne ab, wie man hier liest. Falls doch Sonderkündigung, zu welchem Datum?

Danke schon mal vorab!

Lemming 2012

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04.01.2012 23:06 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 26Cent/ kWh im zweiten Jahr ! .... Was tun ?

Hallo,
leider haben Sie den Umgang mit Flexstrom nicht beachtet.
Sicher haben sie eine E-Mail Adresse angegeben. Damit gilt der entsprechende
Punkt in den AGBs.
Nachdem Sie richtigerweise auf die unterjährige Tarif- / Preisänderung mit
Widerspruch reagiert haben, läuft das erste Jahr unverändert weiter.
Für das 2. Jahr bekommt der Kunde eine Vertragsverlängerung. Dazu sollte
laut AGB eine Mail versendet werden.
Diese Mail kommt regelmässig sehr zeitig meist 8-10 Wochen vorher.
Ob Sie diese Mail bekommen haben, wissen nur sie.
Jedem Kunden muss klar sein, das im 2. Versorgungsjahr ein höherer Preis
fällig ist. Das ist so bei allen Marken aus dem Hause Flexstrom.
Der Preis des ersten Jahres ist nur zur Neukundengewinnung so niedrig.
Dieser Neukundenpreis muss ab dem 2. Jahr wieder ausgeglichen werden.
Deswegen ist es immer eine Überlegung wert, ob nicht bereits im 10 Monat des 1. Versorgungsjahres ordentlich gekündigt wird.

Wenn sie also belegen können das ihnen die Vertragsverlängerung nicht zugegangen
ist, könnten sie noch dagegen vorgehen.
Wenn Schluss ist vergessen sie bitte nicht dem örtlichen Versorger den Zählerstand
mitzuteilen, sonst gibts keine Schlussrechnung. Auch sonst brauchen sie viel
Geduld, die Schlussrechnung kann auch nach 12 Monaten noch nicht eingetroffen sein.

mfg

stromer55
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lemming2012 ist offline lemming2012


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04.01.2012 23:50 Zum Anfang der Seite springen
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.

Hallo Stromer55,

danke für die Infos. Also Pech gehabt? So ganz kann ich mich damit noch nicht anfreunden...

Mal zu gunsten Flexstroms angenommen: Die Vertragsänderung muss nicht postalisch erfolgen, stellt sich mir immer noch die Frage, ob Flexstrom nicht verpflichtet gewesen wäre EINDEUTIG in der email darauf hinzuweisen, welchen Inhalt die auf der Homepage hinterlegten Dokumente haben, oder ob sie sogar korrekterweise diese Dokumente an die email hätten anhängen MÜSSEN!

Gruss,
Lemming 2012

PS: Könnte man die Brüder nicht damit drankriegen (Zitat aus der Vertragsänderung:
"Flexstrom ist und bleibt Ihr günstiger Energieversorger")? Juristische Definition von "günstig" ? Sicherlich nicht deutlich teurer als der Durchscnnitt, oder?

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05.01.2012 18:17 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 26Cent/ kWh im zweiten Jahr ! .... Was tun ?

Zitat:
Original von stromer55Jedem Kunden muss klar sein, das im 2. Versorgungsjahr ein höherer Preis
fällig ist. Das ist so bei allen Marken aus dem Hause Flexstrom.
Der Preis des ersten Jahres ist nur zur Neukundengewinnung so niedrig.
Dieser Neukundenpreis muss ab dem 2. Jahr wieder ausgeglichen werden.


Hallo stromer55, hallo lemming2012,

es spielt im Grunde keine bzw. nur eine untergeordnete Rolle, ob die Mitteilung seitens FlexStrom erfolgt ist oder nicht, ob die Form etc. selbiger hinreichend ist oder nicht. Denn:

Im Gegensatz zu dem, was stromer55 als selbstverständlich hinstellt, verlangt das deutsche Recht das ausdrückliche Einverständnis beider Vertragsparteien für Vertragsveränderungen, sofern nicht die Leistungsbestimmung durch eine Vertragspartei vereinbart wurde. Dieses "billige Ermessen" ist bei FlexStrom ausschließlich ggü. Gewerbekunden der Fall (ab AGB Stand 20.04.2011) - nicht jedoch ggü. Privatkunden!

Alle Preiserhöhungen seitens FlexStrom ggü. Privatkunden benötigen das ausdrückliche Einverständnis des Kunden - auch jene Preiserhöhung bei Vertragsverlängerung!

Die hier thematisierte Preisanpassung ist somit, vorbehaltlich des besagten ausdrücklichen Einverständnisses, nicht rechtswirksam! Daher ist Widerspruch einzulegen.

Grüße aus Berlin

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"
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stromer55 ist offline stromer55 stromer55 ist männlich


Kenner

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06.01.2012 00:11 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 26Cent/ kWh im zweiten Jahr ! .... Was tun ?

Das folgende Schreiben ist eine Vertragsverlängerung für das 2. Versorgungsjahr.
Das Datum ist der 30.09.2011. Das sind 12 Wochen vor dem Beginn des 2. Versorgungsjahres.
Unternimmt der Kunde nichts dagegen und der Abschlagsbetrag wird planmäßig zB.
heute von seinem Konto abgebucht, dann gilt diese Vertragsänderung als genehmigt.
Eine letzte Möglichkeit wäre beim Lastschriftverfahren innerhalb der Frist von 6 Wochen den Betrag zurückbuchen und Widerspruch gegen die Vertragsänderung bei Flexstrom einzulegen. (meine persöliche Meinung)

Ja, es ist richtig jede Vertrag-/Preisänderung bedarf der Zustimmung des Kunden.
Und die gibt der Kunde, wenn er einverstanden ist, nichts unternimmt, mit seiner Geldzahlung.(wird somit rechtswirksam)

Bei Flexstrom verstecken sich die Preiserhöhungen und Tarifänderungen in
genau solchen Schreiben, wie dem folgenden, als Abschlagsinformation
für das folgende Versorgungsjahr.
Meist steht bei: --Ihr gewählter Tarif -- ein anderer als bei Vertragsabschluss.
Bei einer Kündigungsfrist von 8 Wochen kann der Kunde rechtzeitig auch
ordentlich zum Ende des ersten Belieferungsjahres kündigen, wenn ihm die
genannten Preise in der Vertragsverlängerung zu hoch sind.
Das damit ewtl. wieder Ärger mit dem Neukundenbonus ansteht ist mir bekannt.
Bei einem hohen Bonus sollte man daher den Preis für 24 Monate berechnen (Bonus eingerechnet) und mit dem Preis des örtlichen Versorgers vergleichen.


mfg
stromer55

--------------------------------------------------------------------------

Abschlagsinformation für Ihre Abnahmestelle : Ort Anschrift 30.09.2011

Sehr geehrter Herr XXXXXXXX,
heute wollen wir Sie über Ihren bestehenden Vertrag und über unsere Haltung zur aktuelle Energiediskussion informieren.
FlexStrom erkennt die klaren Signale gegen Atomstrom und wird Sie weiterhin mit 100%ig Ökostrom aus 100% Erneuerbare
Energien beliefern und bleibt Ihr günstiger Energieversorger.
Mit diesem Schreiben erhalten Sie die Abschlagsinformation für die Energielieferung ab 01.01.2012 und somit die Information über die Konditionen für das kommende Belieferungsjahr.
Ihr gewählter Tarif: ÖkoFlex-direkt vierteljährlich Privat
Ihr Arbeitspreis: 0,23990 €/kWh Ihr angegebener Jahresverbrauch: 3560 kWh
Ihre Grundgebühr: 9,99 €/Monat Ihre gewünschte Zahlungsweise : vierteljährlich
Ihr Abschlag: 243,48 €/Vierteljahr

Die Jahresendabrechnung bzw. Schlussrechnung erfolgt nach Ihrem tatsächlichen Verbrauch. Die Festsetzung der Abschläge richtet sich nach Ihren ursprünglichen Verbrauchsangaben. Sie kann noch angepasst werden, wenn Ihr tatsächlicher
Jahresverbrauch feststeht und von diesen abweicht.

Sofern uns eine gültige Einzugsermächtigung vorliegt, wird Ihr neuer Abschlag ganz bequem jeweils zu Beginn des neuen Vierteljahres von Ihrem Konto eingezogen. Wenn Sie keine Einzugsermächtigung erteilt haben, stellen Sie bitte den
rechtzeitigen Zahlungseingang unter Angabe Ihrer Vertragsnummer auf einem unserer Konten sicher, da sonst Mahngebühren anfallen.

Haben Sie noch Fragen? Gern stehen wir Ihnen 7 Tage in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung. Benutzen Sie dazu unseren persönlichen und kostenlosen Kundenbereich im Internet: www.FlexStrom.de.

stromer55
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p_reez ist offline p_reez


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06.01.2012 00:47 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 26Cent/ kWh im zweiten Jahr ! .... Was tun ?

Hallo,

endlich hat es geklappt mit der Freischaltung/Einloggung



Bin in genau der gleichen Situation, nur mein Strompreis liegt bei 0,2734 ct/kwh
Grundgebühr 9,99 Euro

Datum des Schreibens vom 30.09.2011 (AUCH nur in den Kundenbereich der Homepage).

Ich habe laut meiner Auflistung ein Guthaben von der vorausagegangen Stromlieferperiode von ca. 145€ (Nach Bonusabzug/Frei kw und Sonderzahlung)

Ich bin nicht bereit vor der Abrechnung zum Jahresabschluß 2011 einen neuen Abschlag zu bezahlen - gestern Abend habe ich meine Lastschrift zurückgebucht.

Mal sehen was kommen wird.
Mein örtlicher Stromversorger jedenfalls ist wesentlich günstiger !!


Gruss
Peter

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06.01.2012 08:38 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 26Cent/ kWh im zweiten Jahr ! .... Was tun ?

Zitat:
Original von stromer55
Unternimmt der Kunde nichts dagegen und der Abschlagsbetrag wird planmäßig zB.
heute von seinem Konto abgebucht, dann gilt diese Vertragsänderung als genehmigt.
Eine letzte Möglichkeit wäre beim Lastschriftverfahren innerhalb der Frist von 6 Wochen den Betrag zurückbuchen und Widerspruch gegen die Vertragsänderung bei Flexstrom einzulegen. (meine persöliche Meinung)

Ja, es ist richtig jede Vertrag-/Preisänderung bedarf der Zustimmung des Kunden.
Und die gibt der Kunde, wenn er einverstanden ist, nichts unternimmt, mit seiner Geldzahlung.(wird somit rechtswirksam)


Hallo stromer55,

Deine persönliche Meinung in allen Ehren, doch sie entspricht nicht der Rechtslage in Deutschland! Genau auf dieses Unwissen baut FlexStrom mit seiner Masche!

Einseitige Preiserhöhungen sind nur auf Grundlage einer wirksamen Preisanpassungsklausel möglich, vgl. hierzu §315 BGB. Doch eine derartige Klausel liegt nicht vor - was Du ja auch einräumst. Wie kommst Du dann also bitte darauf, dass das Schweigen des Kunden zu einer nicht rechtsgültigen Preiserhöhung diese rechtswirksam werden lässt?

Stillschweigen gilt allgemein nicht als Zustimmung! Eine Ausnahme von dieser Regelung liegt hier nicht vor. Weder der weitere Strombezug noch das Zulassen der Abbuchung gilt als Zustimmung zur Preiserhöhung.

Im Übrigen wäre der Lastschriftwiderruf im beschriebenen Fall, dem Fortbestehen der Vertragsbeziehung, nicht das mildeste Mittel und die Einforderung der Rücklastschriftgebühr i.H.v. € 8,- seitens FlexStrom sodann m.E. rechtens.

Fazit: Selbstverständlich widerspricht man als Privatkunde von FlexStrom grds. jeder Preiserhöhung - also auch jener hin zur Vertragsverlängerung!

Grüße aus Berlin

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"
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lemming2012 ist offline lemming2012


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06.01.2012 13:45 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 26Cent/ kWh im zweiten Jahr ! .... Was tun ?

Hallo GUMPi407,

Deine Argumentation habe ich nachvollziehen können, deckt sich auch mit meinem Rechtsempfinden. Nach Stromer55's Antwort, war die Motivation schon im Keller...

Mittlerweile habe ich eine email von FLEXSTROM erhalten:
___________________________________________________________________________
_______
"Mit E-Mail vom 30.09.2011 haben wir Sie über die Bereitstellung Ihrer Vertragsverlängerung mit den Konditionen für Ihr nächstes Vertragsjahr in Ihrem persönlichem Kundenportal informiert.Ihre Vertragsverlängerung hat somit weiterhin Bestand."
___________________________________________________________________________
_______

Habe daraufhin geantwortet:

Sehr geehrte Frau Keie,

danke für Ihre Zeilen, welche ich mit Verwunderung gelesen habe:

Sie schreiben wortwörtlich, dass Sie mich am 30.09.2011 über die BEREITSTELLUNG von Dokumenten MEINER VERTRAGSVERLÄNGERUNG im persönlichen Kundeportal informiert hätten. Dem ist leider nicht so!!!!!!!!!

In der mail steht nichts aber auch gar nichts von BEREITSTELLUNG von Dokumenten MEINER VERTRAGSVERLÄNGERUNG.
Hätte dies darin gestanden, hätte ich mich veranlasst gesehen zu reagieren. Ich sehe das Versäumnis des Hinweises
auf Unterlagen zur Vertragverlängerung eindeutig auf Ihrer Seite.
Sie hätten, wenn schon nicht postalisch, diese wichtigen Vertragsverlängerungsdokumente an die mail anhängen können,
wenn sich schon das Wort VERTRAGSVERLÄNGERUNG nicht der mail vom 30.09.2011 finden lässt. Warum erwähnen Sie dieses
Wort eigentlich nicht in der Mail? Darauf hätte ich gern eine Anwort und erwarte einen Lösungsvorschlag.

___________________________________________________________________________
______

Ungeachtet dessen würden mich brennend Ihre Vorschläge, wie ich weiter verfahren soll, interessieren. Die Sache geht mir so gegen den Strich, dass ich mit ernsthaft überlege das Ding auch juristisch klären zu lassen.

Also, was sollte ich als nächstes tun?
Kündigen? Falls ja, wu welchem Datum?
Lastschrift zurückholen und nur den vorherigen Betrag überweisen?
Flexstrom eine Kündigung zum 30.03.2012 anbieten?

Oder?


Danke + Gruss
Lemming 2012

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GUMPi1407 ist offline GUMPi1407 GUMPi1407 ist männlich


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06.01.2012 17:39 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 26Cent/ kWh im zweiten Jahr ! .... Was tun ?

Hallo Lemming2012,

leider ist soeben meine ausformulierte und recht umfangreiche Antwort verschütt gegangen, da die Session zwischen dem Beginn des Erstellens der Antwort und dem Absenden endete (muss "nebenbei" noch arbeiten Augenzwinkern) - und das Forum hier leider nicht den Beitrag beim Neuanmelden im Rahmen des Absendens sodann erstellt. Obwohl mir das durchaus bereits bekannt ist, habe ich leider meine Antwort nicht zuvor in die Zwischenablage kopiert. unglücklich

Meine neuerliche Antwort fällt nunmehr überwiegend stichwortartig (nebst Ankürzungen) aus, dies bitte ich ausdrücklich bei der Auslegung selbiger zu berücksichtigen (Anspruch auf Vollständigkeit besteht ohnehin nicht Augenzwinkern)!

Kündigung:
- ordentliche Kündigung erst zum Ende der Mindestvertragslaufzeit (31.12.2012) mgl.
- Voraussetzungen f. außerordentl. Kdg. aus wichtigem Grund nach §314 BGB m.E. nicht gegeben
- Sonderkündigung in Folge einseitiger Preiserhöhung nach §41 Abs. 3 EnWG sehr fragwürdig, Versuch ggü. FlexStrom auch jetzt noch denkbar, jedoch ist dieses noch relativ neue Sonderkündigungsrecht für Haushaltskunden außerhalb der Grundversorgung (besteht erst seit Novellierung des EnWG vom August 2011 / vielfach auch Sondervertragskunden genannt) wenig konkret (u.a. Frist für Ausübung des Sonderkdg.rechts nicht normiert), entsprechend konkretisierende Rechtsprechung ist mir bislang nicht bekannt -> ggf. bitte an einen versierten RA wenden! Sonderkdg.recht hat ohnehin einen Fallstrick: fristlose Wirkung = Grundversorgung
- einvernehmliche Beendigung des Vertrages ist selbstverständl möglich

Rücklastschrift:
- Kostenrisiko! s. in meinem vorstehenden Beitrag
- wenig problematisch: erfolgte Lastschrift durchgehen lassen, jedoch FlexStrom Einzugsermächtigung entziehen und künftige Abschläge in gekürzter Höhe auf Basis der letzten unstrittigen Konditionen (hier: Vertragsbeginn) eigenhändig vornehmen (Überw./DA), FlexStrom selbstverständl. davon informieren

Grundsätzliche Gedanken zum situationsbezogenen Umgang mit FlexStrom:
- abschlägige Standardantworten von FlexStrom kontern bis evtl. das "Schienenende" erreicht ist und FlexStrom "Kulanz" äußert
und/oder
- per Brief oder Mail an den Vorstandsvorsitzenden wenden, der sich u.U. "kulant" zeigt
und/oder
- Rechtsberatung bei einem versierten RA einholen und ggf. Rechtsweg beschreiten

- in jedem Fall: nicht ins Bockshorn jagen lassen! leider Geduld und Durchhaltevermögen gefragt


Sehr wichtig, sofern noch nicht erfolgt: Schriftl. ausdrückl. und unmissverständl. Widerspruch gg. die Preiserhöhung einlegen!
(Anm.: Im Startbeitrag ist ledigl. von "Nachfrage" die Rede, daher nochmals die Betonung.)

Grüße aus Berlin


P.S.: Etwaige Rückfragen zum Verständnis etc. - btw: sry für die Kurzantwort! - bitte ich hier oder per PN zu stellen, danke.

Kurzzitate zu FlexStrom:
LG Heidelberg im Urt. v. 29.12.2010, 12 O 76/10 KfH: "versuchte Bauernfängerei", "mehr als Augenwischerei"

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von GUMPi1407 am 06.01.2012 17:47.

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p_reez ist offline p_reez


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07.01.2012 14:42 Zum Anfang der Seite springen
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RE: 26Cent/ kWh im zweiten Jahr ! .... Was tun ?

Hallo,

ich habe bisher folgendes dagegen unternommen:

- um Stellungnahme im Kundenportal gebeten > keine Antwort
- Rücknahme Lastschrift
- telefon. Stellungnahme brachte keinen Erfolg
- vorläufige Jahresendabrechnung selbst erstellt (Excel)
- mein Guthaben mit ALTER Abschlagsforderung verrechnet und überwiesen
- 2-seitigen Brief geschrieben (Einschreiben) und um Klärung gebeten
(einseitige Vertragsveränderung / ....)

ich werde umgehend
- Lastschriftverfahren kündigen
- Kopie des Briefes an den Aufsichtsrat weiterleiten

und dann warten was da kommen wird !?
aber bis dahin pünktlich meine alten Abschläge zahlen

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p_reez ist offline p_reez


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07.01.2012 23:24 Zum Anfang der Seite springen
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...
jetzt habe ich noch bei der Schlichtungsstelle Energie e.V.
http://www.schlichtungsstelle-energie.de/index.php?id=23
das Beschwerdeformular ausgefüllt und warte was so passieren wird.



LG
Peter

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07.01.2012 23:29 Zum Anfang der Seite springen
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Wenn nicht nur die "schwarzen FlexStromstrom-Schafe" das www MEHR nutzen würden sondern auch die Geschädigten dies in der Zukunft tun würden, dann könnte in der ein oder anderen Situation schneller geholfen werden !?

LG
Peter

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