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Beitrag Vertrag nicht zustande gekommen - Sonderabschlag zurück? | Flexstrom Preiserhöhung 21% als Flyer getarnt
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"Kundenservice" bei Flexstrom

Bevor ich die Website des Strom-Magazins fand, lieferte die Suchmaschine die Seite „Flexstrom-Kundenservice“, Untertitel: “Flexstrom ist besonders kundenfreundlich.“
Jetzt will ich einmal im Detail darstellen, wie „Kundenservice“ in der Realität bei Flexstrom buchstabiert wird:
Im Dezember 2006 schloß ich zwei einjährige Stromlieferverträge mit F. ab, den ersten für unsere Familienwohnung, den zweiten für die Studentenbude der Tochter.
Der Strom war billiger als beim Regelversorger EON und es lief einigermaßen, bis wegen des Umzugs der Tochter ins Studentenheim der zweite Vertrag zum 05.10.2007 vorzeitig gekündigt wurde.
Die Kündigung wurde zwar noch von F. bestätigt, aber trotz vielfacher Anmahnungen per EMail und Brief an den Geschäftsführer Robert Mundt, die sämtlich unbeantwortet blieben, wurde das noch bestehende Restguthaben von 105,73 EUR (lt. Schlußrechnung vom 15.05.2009) nicht überwiesen.
Ende Januar 2007 lief der erste Vertrag regulär aus. Daraus waren wegen Überschreitung der kW-Stunden aus dem gewählten Tarifpaket zugunsten von F. noch 42,29 EUR offen (lt. Schlußrechnung vom 18.03.2009). Aus den beiden Verträgen ergab sich also ein Saldo zu meinen Gunsten von 63,44 EUR.
Mit Datum 18.03.2009 erhielt ich mit über 13-monatiger Verzögerung eine Rechnung über 42,29 EUR für den ersten Vertrag, aus dem ich F. noch etwas schuldig war. Von meinem früher fälligen Guthaben aus dem zweiten Vertrag über 105,73 EUR war darin nicht die Rede.
Empört schrieb ich ein Einschreiben mit Rückschein an den mittlerweile zum Vorsitzenden avancierten Robert Mundt.
Als Reaktion erhielt ich im folgenden lediglich fünf Mahnungen zur ausstehenden Zahlung der Restschuld aus dem ersten Vertrag plus Verzugszinsforderungen über insgesamt 53,40 EUR, die ich aber nicht beglich. Ich wollte doch meinem schlechten Geld nicht noch gutes hinterherwerfen.
Wer weiss, ob F. nicht vor dem Konkurs steht und dann für mich über 100 EUR abzuschreiben wären?
Nach weiteren zahlreichen Kontaktversuchen per EMail und Telefon, bei denen entweder nichts herauskam oder ich von einer frechen Mitarbeiterin auf das Unverschämteste abgewimmelt wurde, schrieb ich eine Email an Dr. Thorsten Storck von Verivox mit der Bitte um Hilfe.
Erst aufgrund seiner Aktivitäten erhielt ich am 03.07.2009, also 21 Monate nach Fälligkeit, kommentarlos eine Gutschrift in Höhe von 49,94 EUR. Nachdem ich wie oben beschrieben, 63,44 EUR bekommen hätte müssen, wurde mir eine Differenz von 13,50 EUR widerrechtlich abgezogen, von den entgangenen Verzugszinsen, die mit F. schuldete, erst gar nicht zu reden.
Flexstrom hat also nicht nur extrem verspätet gezahlt, sondern mich auch noch um 13,50 EUR und Zinsen gebracht!!!
Ob der Tatbestand der Unterschlagung erfüllt ist, könnte wohl nur in einem Gerichtsverfahren mit Gerichtsort Berlin geklärt werden. Ich werde es wegen 13,50 EUR bestimmt nicht anstreben und bin mir sicher, dass diese feine Firma nicht nur in meinem Fall auf solches Kundenverhalten spekuliert.
Nie wieder Flexstrom!

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RE: "Kundenservice" bei Flexstrom

Hallo ritoboc,

Zitat:
Original von ritoboc
Bevor ich die Website des Strom-Magazins fand, lieferte die Suchmaschine die Seite „Flexstrom-Kundenservice“, Untertitel: “Flexstrom ist besonders kundenfreundlich.“
Jetzt will ich einmal im Detail darstellen, wie „Kundenservice“ in der Realität bei Flexstrom buchstabiert wird:
Im Dezember 2006 schloß ich zwei einjährige Stromlieferverträge mit F. ab, den ersten für unsere Familienwohnung, den zweiten für die Studentenbude der Tochter.
Der Strom war billiger als beim Regelversorger EON und es lief einigermaßen, bis wegen des Umzugs der Tochter ins Studentenheim der zweite Vertrag zum 05.10.2007 vorzeitig gekündigt wurde.
Die Kündigung wurde zwar noch von F. bestätigt, aber trotz vielfacher Anmahnungen per EMail und Brief an den Geschäftsführer Robert Mundt, die sämtlich unbeantwortet blieben, wurde das noch bestehende Restguthaben von 105,73 EUR (lt. Schlußrechnung vom 15.05.2009) nicht überwiesen.
Ende Januar 2007 lief der erste Vertrag regulär aus. Daraus waren wegen Überschreitung der kW-Stunden aus dem gewählten Tarifpaket zugunsten von F. noch 42,29 EUR offen (lt. Schlußrechnung vom 18.03.2009). Aus den beiden Verträgen ergab sich also ein Saldo zu meinen Gunsten von 63,44 EUR.
Mit Datum 18.03.2009 erhielt ich mit über 13-monatiger Verzögerung eine Rechnung über 42,29 EUR für den ersten Vertrag, aus dem ich F. noch etwas schuldig war. Von meinem früher fälligen Guthaben aus dem zweiten Vertrag über 105,73 EUR war darin nicht die Rede.
Empört schrieb ich ein Einschreiben mit Rückschein an den mittlerweile zum Vorsitzenden avancierten Robert Mundt.
Als Reaktion erhielt ich im folgenden lediglich fünf Mahnungen zur ausstehenden Zahlung der Restschuld aus dem ersten Vertrag plus Verzugszinsforderungen über insgesamt 53,40 EUR, die ich aber nicht beglich. Ich wollte doch meinem schlechten Geld nicht noch gutes hinterherwerfen.
Wer weiss, ob F. nicht vor dem Konkurs steht und dann für mich über 100 EUR abzuschreiben wären?
Nach weiteren zahlreichen Kontaktversuchen per EMail und Telefon, bei denen entweder nichts herauskam oder ich von einer frechen Mitarbeiterin auf das Unverschämteste abgewimmelt wurde, schrieb ich eine Email an Dr. Thorsten Storck von Verivox mit der Bitte um Hilfe.
Erst aufgrund seiner Aktivitäten erhielt ich am 03.07.2009, also 21 Monate nach Fälligkeit, kommentarlos eine Gutschrift in Höhe von 49,94 EUR. Nachdem ich wie oben beschrieben, 63,44 EUR bekommen hätte müssen, wurde mir eine Differenz von 13,50 EUR widerrechtlich abgezogen, von den entgangenen Verzugszinsen, die mit F. schuldete, erst gar nicht zu reden.
Flexstrom hat also nicht nur extrem verspätet gezahlt, sondern mich auch noch um 13,50 EUR und Zinsen gebracht!!!
Ob der Tatbestand der Unterschlagung erfüllt ist, könnte wohl nur in einem Gerichtsverfahren mit Gerichtsort Berlin geklärt werden. Ich werde es wegen 13,50 EUR bestimmt nicht anstreben und bin mir sicher, dass diese feine Firma nicht nur in meinem Fall auf solches Kundenverhalten spekuliert.
Nie wieder Flexstrom!


Prinzipiell kann ich ja den Ärger über FS verstehen, weill ich ähnliche Erfahrungen machen "durfte". Ich will hier auch nicht eine Grundsatzdiskussion über juristisch irrige und falsche Meinungen in der Bevölkerung lostreten, aber es ist nun mal juristisch so, dass Verträge pekuniär nicht gegenseitig aufgerechnet werden dürfen. Hier also wäre richtig gewesen : die Restschuld aus dem einen Vertrag brav bezahlen und das Guthaben aus dem anderen einfordern, notfalls mit Mahnbescheid (da ist FS auf einmal ganz schnell) und Verzugszinsen, die Sie ja nun ander Backe haben und evtl. einen Schufa-Eintrag, wenn man die Forderungen eines Inkasso-Büros ignoriert. Und Unterschlagung ist das saumselige Verhalten von FS (leider) nicht.
Gruß Klaus

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