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Stromabrechnung nach fristloser Kündigung Neu berechnen

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Beitrag Unglaublich unseriös | ExtraEnergie GmbH Hitstrom Forderung KLAGE Muth & Faust HILFE
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11.02.2016 21:35 Zum Anfang der Seite springen
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Stromabrechnung nach fristloser Kündigung Neu berechnen

Hallo,
Ich habe eine Kündigung durch den Stromanbieter bekommen, da ich die Abschlagszahlung wegen unstimmigkeiten mit dem Bonus aus Jahr 1. eingestellt hatte.
Nach ca. 6 Monaten Laufzeit (vom 2 Vertrags Jahr) wurde ich nun frsistlos gekündigt.

Jetzt will er den Gesamtpreis für das Jahr -20 Euro (wird als Kulanz auf der Rechnung bezeichnet) von mir haben.

Ich hab schon ein bischen nachgfeforscht, im rechtsportal meinten die meißten das ich wohl das Zahlen muß, aber das ich mir die Aufwendungen,Steuern,Entgelte,Einkauspreisstrom usw. ( die jetzt für den Betreiber ja nicht mehr anfallen) abziehen kann.

Ich habe mir die Daten aus den Inet zusammengesammelt und eine Rechnung gemacht.
Wenn sich jemand von euch damit auskennt könnte er/sie mir infos geben ob das so korrekt ist. (order mir auch gerne eine adresse nennen wo man mir das sagen kann).

Nach der folgenden Rechnung würde ich mir dann 249,53 Euro abziehen.
( Damit zahl ich dann zwar noch 50,- Mehr als wenn der Vertrag bis zu ende lief, aber besser als 300,- Euro zuviel)

Rechnung 2016 (alle Preise in Cent/kiloWattStunde c/kWh(außer eine)

Netto
Stromeinkaufspreis Börse stand 11.02.2016 3,97 c/kWh
Konzessionsgebühren 2,39
Strom&Ökosteuer 2,05
Energiesteuer 0,55

------
summe 8,96
MwSt 19% 1,70
------
gesamt 1 10,66
======

Brutto
EEG Umlage 0,7561
KWK Umlage 0,530
Umlage nach §19 StromNEV 0,450
Offshore haftungs 0,048
Umlage für abschaltbare Lasten 0,45
Netzentgelt 2016 Arbeitspreis 6,2832
-------
gesamt 2 8,5173
========


Gesamt 1+2 19,1773 cent kWh
=================

1232 kWh wurden nicht verbrauchtx19,1773-> 236,26 Euro

Netzentgelt 2016 Grundpreis
(24,-Euro Jahr) Anteilig 13,27 Euro
---------------------------
Gesamt 249,53 Euro
==========================

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12.02.2016 12:15 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Stromabrechnung nach fristloser Kündigung Neu berechnen

Hallo Trizep,
um den Sachverhalt einschätzen zu können, sind Ihre Ausführungen nicht ausreichend.

Vorab ist leider festzustellen, dass die Einstellung der Abschlagszahlungen wg. Unstimmigkeiten bei einem Bonus keine gute Idee war. Das ist nur zulässig bei offensichtlichen Fehlern in einer Abrechnung oder bei der Abschlagsfestsetzung. Zudem kann eine streitige Forderung (Bonus) nicht mit fälligen Forderungen (Abschlag) aufgerechnet werden.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es sich 1. beim Versorger um ExtraEnergie oder eine deren Vertriebsmarken, 2. um einen Paket-Tarif handelt (genaue Angaben wären hilfreich) und 3. dass EE jetzt den gesamten Jahres-Paketpreis einfordert. Wenn diese Annahmen richtig sind, dann möchte ich doch sehr bezweifeln, dass die Forderung von EE berechtigt ist, denn m.E. kann über die Bezahlung des verbrauchten Stroms hinaus höchstens -wenn überhaupt- der entgangene Gewinnanteil aus der Vertragsrestlaufzeit verlangt werden.

Letzteres sollte man EE aber nicht vorrechnen, denn dazu mangelt es an dem dafür notwendigen Einblick in die Preiskalkulation (insofern sollten Sie Ihre "Rechnung" besser vergessen!). Vorab wäre aber noch zu klären 1. die Unstimmigkeit beim Bonus für das erste Vertragsjahr und was ist daraus geworden sowie 2. hat es zu Beginn des zweiten Vertragsjahres und am 1.1.2016 Preiserhöhungen gegeben und wenn ja welche?

Bzgl. eventueller Preiserhöhungen wäre dann zu prüfen, ob diese überhaupt rechtswirksam waren und zu bezahlen sind. Wenn Sie dazu nähere Angaben machen (in welcher Höhe, wie und wann von EE mitgeteilt?), gebe ich Ihnen gerne einige Tipps.

Sobald das alles (schnellstmöglich) aufgeklärt ist, sollte der Forderung von EE explizit widersprochen bzw. eine Beschwerde bei der www.schlichtungsstelle-energie.de eingereicht werden.

PS: Zu wann wurde Ihr Vertrag gekündigt; wurde die Forderung mit einer Schlussrechnung -ggf. von wann- geltend gemacht; wann haben Sie die Forderung/Schlussrechnung erhalten; haben Sie sich dazu gegenüber EE bereits geäußert - ggf. wann und wie?

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12.02.2016 12:31 Zum Anfang der Seite springen
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RE: nach fristloser Kündigung

PPS: Und bei der Auswahl eines neuen Versorgers aufpassen (VOR Auftragserteilung im Netz über den Anbieter informieren - z.B. beim Bund der Energieverbraucher www.energieverbraucher.de oder im dortigen Forum oder bspw. bei der ReclaBox).

Brauchbare Anregungen für ein Wechselkonzept (optimal: jährlich wechseln und Bonus mitnehmen) und mtl. aktualisierte Empfehlungen für die Auswahl eines günstigen seriösen Versorgers findet man hier www.bezahlbare-energie.de !

Wer nicht regelmäßig wechseln möchte, ist m.E. aktuell bspw. bei den www.stadtwerke-flensburg.de oder bei der www.maingau-Energie.de ganz gut aufgehoben.

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12.02.2016 15:07 Zum Anfang der Seite springen
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Thema

Hallo,
danke für die ausführliche Antwort.

Er werde versuchen alle fragen kompakt zu beantworten.

1. Ja es ist EE
2. Pakettarif
3. Es gab keine Preisänderung
4. Ja EE fordert gen gesamtbeitrag -20,- ein. (Die 20,- werden in der Endrechnung unter "Kulanz" geführt.
5. Bonus. Sie haben den verrechneten anteil einbehalten und einen kleinen rest ausbezahlt.
6. Schlußrechnung ist da,noch keine Äußerung, ich habe nur nach einer Aufstellung über die Kosten/Steuern und Aufwendungen angefragt. *1

*1 zu Punkt 6.)
In der Endrechnung wird der Packetpreis in Ansatz gebracht.
Davon werden 20,- Kulanz abgezogen.
Davon werden die Abschläge abgezogen (welche ich nicht bezahlt habe)
Dann komm noch verrechneungen für geänderte Steurn/Aufwändung (sind aber nur 1,78 Euro)
Der Restbetrag ist der Endbetrag in der Rechnung.

Ich habe dann noch eine eMail erhalten in dieser wird die bezahlung gefordert von..
1) Den Restbtrag aus der Endrechnung.
2) Die Abschläge (In diesen betrag ist der einbehaltene Bonus verrechnet +Mahngebühren *2 )

*2 Während meiner Verhandlungen mit EE wurde eine Mahnsperre aktiviert. Das wurde mir Telefonisch und per email mitgeteilt. Ich habe deshalb keine Mahnungen bekommen.
Trotzdem wird für jeden Monat eine Mahnung in Rechnung gestellt.
Diese kosten habe ich nicht vor zu bezahlen.

Zur Schlichtungsstelle:
Sind die seriös oder vertreten die nur die interessen der Stromerzeuger/Lieferanten?
Und was ist wenn das Stromunternehmen deren Meinung (sofern sie mich unterstützen) ignoriert?
Hat das irgendeine rechtliche relevanz?

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12.02.2016 20:46 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Thema

Zitat:
Original von Trizep
... werde versuchen alle fragen kompakt zu beantworten.
... 3. Es gab keine Preisänderung


Wirklich keine Preiserhöhung ab dem 2. Lieferjahr ?
Abrechnung bitte nochmal prüfen, denn das wäre ungewöhnlich!

Zitat:
Original von Trizep
Zur Schlichtungsstelle:
Sind die seriös oder vertreten die nur die interessen der Stromerzeuger/Lieferanten?
Und was ist wenn das Stromunternehmen deren Meinung (sofern sie mich unterstützen) ignoriert? Hat das irgendeine rechtliche relevanz?


Selbstverständlich ist diese Schlichtungsstelle "seriös" und eine Interessenvertretung ist das nicht, sondern die vom Gesetzgeber eingerichtete zentrale Stelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten zwischen EVU und Verbrauchern.
Wenn sich die Parteien während des Schlichtungsverfahrens nicht einigen (in deutlich über 80% der Fälle gibt es aber eine Einigung) und es dann zu einer Schlichtungsempfehlung durch die SE kommt, dann kann die nicht bindend sein, denn beiden Parteien muss der Rechtsweg offen bleiben (alles nachzulesen auf der Webseite der SE u.a. unter "FAQ").
Für Verbraucher hat das Verfahren aber zwei große Vorteile: 1. ist es kostenfrei (EVU haben gem. Kostenordnung bis zu 450 € plus USt. zu zahlen!) und 2. bekommt man mit einer Schlichtungsempfehlung eine rechtliche Bewertung des Sachverhalts durch sachkundige Juristen, mit der man seine Chancen einschätzen kann.

Wenn Sie möchten, dann gebe ich Ihnen per 'Privater Nachricht' gerne meine Telefonnummer. Aufgrund persönlicher Erfahrung hätte ich Tipps, wie man sinnvollerweise vorgehen könnte.

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13.02.2016 19:24 Zum Anfang der Seite springen
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Nein definitiv keine Preiserhöhung.

Du hast eine private Nachricht erhalten.

Zwei kleine Korrekturen:
1 Energiesteuer fällt raus, da dise nur für Öl+Gas anfällt.
2 MwSt wird auf die letzte position (Grundgebühr Anteilig) draufgeschlagen.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Trizep am 13.02.2016 20:25.

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13.02.2016 21:06 Zum Anfang der Seite springen
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Korrektur

Ich hab die nochmal überarbeitet, da ich in der Zeile verrutscht war und dadurch falsche Werte hatte.Ich hab auch alle Werte jetzt erstmal in netto berechnet und dann MwSt drauf. Der Betrag kommt mir sehr hoch vor.

Rechnung 2016 (alle Preise in Cent/kiloWattStunde c/kWh(außer Netzentgelt Grundpreis)

Netto
3,97 c/kWhStromeinkaufspreis Börse stand 11.02.2016
2,39 Konzessionsgebühren (Mehr als 1 Mio. Eonwohner)
2,05 Strom&Ökosteuer
6,354 EEG Umlage
0,445 KWK Umlage
0,378 Umlage nach §19 StromNEV
0,040 Offshore haftungs
0,006 Umlage für abschaltbare Lasten
5,28 Netzentgelt 2016 Arbeitspreis
-------
20,913 Summe cent kWh Netto
-------



252,52 Euro <= (1207,5 kWh x 20,913 c/kWh)

13,35 Euro <= Anteilig Netzentgelt Grundpreis(24,-E/Jahr)taggenau 203 von 365 tagen
-----------
265,87 Euro Netto
-----------------
50,52 Euro MwSt (19%)
----------
316,39 Euro Gesamt
==================

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14.02.2016 01:45 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Korrektur

Hm, keine Preiserhöhung ab dem 2. Lieferjahr kann ich immer noch kaum glauben. Hab ich jedenfalls bei diversen mir zugänglich gewordenen Abrechnungen von EE noch nie gesehen und das entspricht auch so gar nicht dem Geschäftsmodell der "Billiganbieter".

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man EE eine solche "Eigen-Rechnung" NICHT vorlegen sollte, zumindest jetzt nicht (aktuell würde ich nur der Inrechnungstellung des gesamten Paketpreises widersprechen). Ob EE einen rechtlichen Anspruch auf Ersatz des entgangenen Gewinns für die gesamte Vertragslaufzeit hat, würde ich zu gegebener Zeit z.B. die sachverständige Schlichtungsstelle Energie "entscheiden" lassen.

Zu Ihrer "Rechnung 2016" [im Detail habe ich mich damit (noch) gar nicht befasst]:
1. Woher wollen Sie wissen, dass EE den Strom zum Börsenpreis Stand 11.02.2016 eingekauft hat und nicht -zumindest teilweise- deutlich früher zu einem höheren Preis?
2. Auch die (nicht bekannten) Vertriebs- und Verwaltungskosten etc. wären wohl zu berücksichtigen, denn es kann m.E. ja nur um Schadensersatz = entgangenen Gewinn gehen.

Das ist meine Meinung (aufgrund reichlich praktische Erfahrung mit fragwürdige EVU's) - SIE müssen für sich entscheiden!

Wünsche gutes Gelingen.

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14.02.2016 16:49 Zum Anfang der Seite springen
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Thema

Zum Strompreis, ich glaube eher das EE weniger bezahlt hat, da sie ja große Packete im GigaWatt bereich einkaufen und daher wohl eher weniger bezahlen.
Nur den werden sie mir nicht mitteilen wollen.

Vertriebs- und Verwaltungskosten kenne ich keine Beträge die ich ansetzten, kann könnte ich höchsten in Textform forden das sie diese berücksichtigen.
Sonst wüste ich nicht wie.

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15.02.2016 01:51 Zum Anfang der Seite springen
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RE: denkbare Vorgehensweise

Zitat:
Original von Trizep
Zum Strompreis, ich glaube eher, dass EE weniger bezahlt hat, da sie ...


Falls es so sein sollte, wäre der Gewinnanteil am (rechtmäßig?) verlangten kWh-Preis höher und somit auch der -wenn überhaupt- zu leistende Schadensersatz.

Zitat:
Original von Trizep
Vertriebs- und Verwaltungskosten kenne ich keine Beträge, die ich ansetzen kann ...


Bleiben diese Kosten unberücksichtigt, wäre der Gewinnanteil am (rechtmäßig?) verlangten kWh-Preis höher und somit auch der -ggf.- zu leistende Schadensersatz.

*********************

Sachstand ist: EE hat den Jahresvertrag (m.E. berechtigterweise) nach ca. 6 Monaten außerordentlich gekündigt und verlangt mit der Schlussrechnung den gesamten Preis der für 12 Monate vorgesehenen Paketmenge (abzgl. 20 € Kulanz warum auch immer).

Ich würde per Einschreiben-Einwurf in etwa sinngemäß antworten (nicht mehr und nicht weniger!):
"Hiermit bestreite ich, dass Ihre mit der Schlussrechnung vom .......... geltend gemachte Forderung berechtigt ist und verlange eine zeitanteilige Abrechnung des Paketpreises nach SLP (ggf. zzgl. der Kosten eines eventuellen zeitanteiligen Mehrverbrauchs).
Falls Sie an Ihrer derzeitigen Forderung festhalten wollen, verlange ich die konkrete Benennung der Vertrags- und/oder Rechtsgrundlagen, welche Ihren Anspruch begründen sollen.
Den Zugang der korrigierten Schlussrechnung oder die Ihre Forderung begründende Stellungnahme erwarte ich bis zum .......... [Frist 10 Werktage nach Absendung] hier eingehend!"


Anmerkung: Die "Beweislast" (den Nachweis für den Rechtsanspruch und für die Höhe einer Forderung) hat m.E. immer der Anspruchsteller zu tragen!

Falls EE nicht fristgemäß oder nicht wie verlangt antwortet bzw. bereits vor Ablauf der Frist uneingeschränkt an der Forderung festhält, würde ich mich unverzüglich an die www.schlichtungsstelle-energie wenden und in der Beschwerde meine vorstehende/n Forderung/en wiederholen und nötigenfalls der Schlichtungsstelle die Beurteilung des Sachverhalts überlassen.

Während der ersten drei Wochen des Schlichtungsverfahrens, wo den Parteien die Gelegenheit gegeben wird, sich einvernehmlich zu verständigen (siehe Webseite der SE unter Menüpunkt "Schlichtungsantrag" -> "Informationen zum Ablauf des Schlichtungsverfahrens") würde ich von der EE-Forderung für den nicht mehr zustande gekommenen Lieferzeitraum maximal 10% als Ersatz für den entgangenen Gewinn akzeptieren und es ansonsten auf eine Fortsetzung des Verfahrens ankommen lassen.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von REWE47 am 15.02.2016 02:03.

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15.02.2016 11:34 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Vorgehensweise

Hallo Trizep,

noch eine Ergänzung: Vielleicht sollten Sie sich VOR einer Antwort an EE besser an die Verbraucherzentrale [ www.vzhh.de ?] wenden, denn dort ist das Thema augenscheinlich nicht unbekannt - siehe bspw. hier www.marktwaechter-energie.de/vorzeitige-...ei-pakettarifen !

Auszug:
"Wie ist der Fall juristisch zu bewerten?
Da es keine gesetzliche Regelung zur Höhe der Zahlung bei vorzeitigen Kündigungen von Pakettarifen gibt, ist entscheidend, welche Bedingungen bei Vertragsschluss vereinbart wurden. In den Vertragsbedingungen von ExtraEnergie findet sich allerdings keine ausdrückliche Regelung für den Fall einer unterjährigen Kündigung. Aus Sicht der Verbraucherzentrale sprechen jedoch gute Gründe dafür, dass bei einer vorzeitigen Kündigung der Paketpreis nur anteilig zu berechnen ist."


Anmerkung: Wenn es für den Fall einer unterjährigen Kündigung von Pakettarifen vertraglich -z.B. inhaltlich der AGB- vereinbarte Bedingungen geben würde, dann wäre zu prüfen, ob diese u.U. unwirksam sind, weil sie den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben womöglich unangemessen benachteiligen (vgl. § 307 Abs. 1 BGB).

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15.02.2016 21:49 Zum Anfang der Seite springen
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zahl

Danke.

Ich hab das jetzt das Einschreiben, so wie Du es vorgeschlagen hast gemacht, da ja auch die Zahlungsfrist ausläuft.
Ich warte jetzt mal auf die Antwort.

Wie sieht das aus mit der Bezahlung?
Würdest Du den Teil der unstrittig ist schonmal überweisen (evtl. ohne anerkennung eines Rechtsanspruches) oder nicht?

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