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Beitrag Probleme mit HitEnergie | Automatischen Kündigung nach der 1. Mahnung!?!?
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13.06.2014 15:44 Zum Anfang der Seite springen
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Fragezeichen Doppelte Berechnung der gestiegenen Abgaben?

Hi,

ich habe eine Frage bezüglich der Strompreiserhöhung und würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Zum 1.5.2013 (Beginn des 2. Vertragsjahres) hat HitEnergie den Arbeitspreis von 22,71 ct/kWh auf 27,75 ct/kWh erhöht, was mit den zum 1.1.2013 gestiegenen Abgaben (EEG, KWK etc.) begründet wurde. Das ist soweit klar.

Zum 1.5.2014 habe ich gekündigt, und in der Schlussrechnung für den Zeitraum 1.5.2013 bis 30.4.2014 werden nun zusätzlich zu der mit 27,75 ct/kWh abgerechneten Energiemenge die Erhöhungen von EEG, KWK, Offshore-Umlage etc. gegenüber 2013 und 2012 berechnet, also für die auf den Zeitraum 1.5.2013 bis 31.12.2013 entfallende Energiemenge die Erhöhungen gegenüber 2012, für die auf den Zeitraum 1.1.2014 bis 30.4.2014 entfallende Energiemenge die Erhöhungen gegenüber 2012 und 2013, also bspw. für die EEG-Erhöhung werden für den in 2013 liegenden Anteil 1,685 ct/kWh hinzugerechnet, für den in 2014 liegenden Anteil 2,648 ct/kWh.

Die Hinzurechnung der Erhöhungen gegenüber 2013 auf den in 2014 liegenden Anteil ist ja einleuchtend, jedoch bin ich überrascht, dass trotz der Erhöhung des Arbeitspreises, welche ja mit den in 2013 gegenüber 2012 gestiegenen Abgaben begründet wurde, eben diese Abgabenerhöhung nochmals separat hinzugerechnet wird. Somit zahle ich diese Erhöhung ja doppelt. Ist das tatsächlich korrekt?

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14.06.2014 15:15 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Berechnung der gestiegenen Abgaben?

Hallo Kalle,

es ist höchst fraglich und keineswegs klar, ob die erfolgten Preiserhöhungen wg. "Weiterreichung" von Umlagen etc. überhaupt bezahlt werden müssen, wenn es keine vorausgehende Preiserhöhungsmitteilung und kein Hinweis auf ein Sonderkündigungsrecht gegeben hat !

§ 41 Abs. 3 des EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) und übergeordnete EU-Binnenmarktrichtlinien bestimmen - Zitat: "Lieferanten haben Letztverbraucher rechtzeitig, ... auf transparente und verständliche Weise über eine beabsichtigte Änderung der Vertragsbedingungen und über ihre Rücktrittsrechte zu unterrichten. Ändert der Lieferant die Vertragsbedingungen einseitig, kann der Letztverbraucher den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen."

Anderslautende AGB mancher Versorger dürften zu einer Unwirksamkeit der Preiserhöhung führen und bereits gezahlte Preiserhöhungsbeträge müssten zurückgefordert werden können !

Empfehlung: Wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale oder nach vorheriger Reklamation bei HitEnergie (= ExtraEnergie!) an die für Verbraucher kostenlose www.schlichtungsstelle-energie.de . Informationen und nötigenfalls Hilfestellung finden Sie im FORUM des 'Bund der Energieverbraucher e.V.' (eventuell auch bzgl. weiterer Probleme, die sich mit diesem Versorger noch ergeben könnten!).

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15.06.2014 23:05 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Berechnung der gestiegenen Abgaben?

Hallo,

danke für deine Antwort und den Hinweis auf das Forum, dort habe ich auch einen Beitrag gefunden, in dem es darum geht, dass HitEnergie zwar nicht den Arbeitspreis erhöht hat, aber die erhöhten Abgaben, wie bei mir auch, ohne vorherige Information weitergereicht hat, mit der Begründung, dass sie ja keine Preise erhöht hätten, sondern dies von den gestiegenen Abgaben komme, und sie daher nicht hätten informieren müssen.

Ich wurde zwar seinerzeit über die Erhöhung des Arbeitspreises informiert, aber ebenfalls nicht über die der Abgaben, davon erfuhr ich erst in der Rechnung.

Ein User des genannten Forums meinte dazu, dass das für gesetzlichen Steuern und Abgaben zwar zutreffend wäre, aber nicht für die Umlagen (EEG, Offshore, etc.).

Ich werde denen mal schreiben und der Rechnung widersprechen, mit der Bitte, sie bezüglich der berechneten Umlagenerhöhungen zu korrigieren.

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RE: Berechnung der gestiegenen Abgaben?

Hallo Kalle,

im BdEV-Forum "Grundsatzfragen", Seite 4, Thema "Rechtslage bei undurchsichtiger Weitergabe hoheitlicher Abgaben/Umlagen" findet man interessante Ausführungen u.a. eines sachkundigen Anwaltes !

Wenn HitEnergie (= ExtraEnergie) Deiner Forderung zur Korrektur der Schlussrechnung (Abrechnung mit 22,71 ct/kWh) nicht innerhalb von 4 Wochen (siehe Verfahrensordnung der SE bzw. §§ 111 a und b EnWG) nachkommt, würde ich mich mit einer Beschwerde an die www.schlichtungsstelle-energie.de (SE) wenden und auch dort mein Korrektur-Verlangen mit der Unwirksamkeit der Preiserhöhungen begründen (s.o.) !

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RE: Berechnung der gestiegenen Abgaben?

Am besten gleich an die Schlichtungsstelle gehen. [vorsorglich gelöscht im Hinblick auf evtl. Rechtsgründe, die Redaktion]

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RE: Berechnung der gestiegenen Abgaben?

Hallo boone,

die Schlichtungsstelle ist nicht der Anwalt der Verbraucher sondern neutral !

Bevor man sich dorthin wenden kann, sind erst einmal bestimmte "Regularien" einzuhalten (siehe SE-Verfahrensordnung bzw. Energiewirtschaftsgesetz/EnWG).

Außerdem muss man seine mit einer Beschwerde vorgebrachte Forderung begründen !

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04.08.2014 13:40 Zum Anfang der Seite springen
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Berechnung der gestiegenen Abgaben

hallo

ich hatte z.b. ähnliche Erfahrungen mit ExtraEnergie gemacht. ich war wirklich wütend. als ich jemanden vom Kundenservice erreichen wollte, ging niemand dran oder die Antwort war wie immer: wir kümmern uns darum. Aber ich habe meine Beschwerde auf http://de.reclabox.com/firma/1348-ExtraEnergie-GmbH eingerichtet. Sie haben sehr schnell reagiert und das Problem wurde gelöst.

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RE: Beschwerde bei ReclaBox

Hallo Susi,

eine Beschwerde bei ReclaBox bewirkt häufig NICHTS, besonders nicht bei unseriösen Anbietern und ist zudem rechtlich nicht verwertbar !

Auf ExtraEnergie oder Almado/365AG & Co. muss bei berechtigten Ansprüchen vom Verbraucher "Druck" ausgeübt werden, was durch eine Beschwerde bei der www.schlichtungsstelle-energie.de mit der sich für den Energieversorger stufenweise erhöhenden Verfahrensgebühr erreicht wird !

Wenn es bei der Schlichtungsstelle Energie e.V. bis zu einer Schlichtungsempfehlung geht, dann bekommt man als Verbraucher quasi eine (kostenlose!) sehr fundierte rechtliche Bewertung des Sachverhalts, welche für die Einschätzung der Chancen einer gerichtlichen Durchsetzung der Forderungen sehr hilfreich sein kann.

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