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Beitrag Kambinett erleichtet Strom-Anbieterwechsel | Staatliche Förderungen
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19.12.2011 10:12 Zum Anfang der Seite springen
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RE: neues zur Umlage

Moin,

mein Kenntnisstand:

der Nachlaß der Netznutzungsentgelte für die betroffenen Kunden ist bereits für das Jahr 2011 NACHTRÄGLICH gewährt.

Und der Nachlaß für 2012 ist soweit klar.

Beide Nachlässe werden über eine Umlage analog der KWKG-Umlage finanziert. Und diese Umlagen sind getrennt auszuweisen. Eine Umlage für die Nachlässe 2011 und eine für die Nachlässe 2012.

Und die oben verlinkte Festlegung verstehe ich so, dass es sich hier um die Umlage für die Nachlässe aus dem kommenden Jahr handelt.

So long

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20.12.2011 09:13 Zum Anfang der Seite springen
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RE: neues zur Umlage

Moin,

ich muss mich an dieser Stelle korrigieren. Mein Kenntnisstand war auf Höhe des Festlegungsentwurfes der BNetzA vom 17.11.2011. Hier war zum einen noch vorgesehen, die Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen in diese Umlage mit einzubeziehen und die Befreiung aus dem Jahr 2011 ebenfalls darüber abzuwickeln.

Nach Beschluß der BNetzA vom 14.12. werden die Kosten dieser beiden Ermäßigungstatbestände jetzt über die Netznutzungsgebühren und nicht über die Umlage abgewickelt. Das bedeutet aber eigentlich nur, dass man an einer anderen Stelle die Preise erhöht. Zahlen muss das weiter der Endverbraucher.

Für das Jahr 2012 ist die Umlage in der genannten Höhe von 0,151 Ct/kWh festgelegt worden. Allein diese wird dann dem Kunden ersichtlich in Rechnung gestellt.

Diese Umlage und die bei vielen Verteilnetzbetreibern gestiegenen Netznutzungsgebühren werden dazu führen, dass die Preise für die sogenannten Tarifkunden bei vielen Lieferanten nacht oben angepasst werden.

Und die oben angeführte Umlegung der Entgeltermäßigungen ist dann vermutlich für ein weiteres Steigen der Netznutzungsgebühren in 2013 verantwortlich. Und das werden dann die Unternehmen sicher nicht aus ihrem Gewinn zahlen.

So long

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16.05.2012 21:06 Zum Anfang der Seite springen
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Die nächste Umlage bitte......

In der FAZ liest man heute:

In der Bundesregierung wird die Einführung einer neuen Umlage zur Sicherung der Stromerzeugung in Nord- und Ostsee über die Stromrechnung erwogen. Sie soll einspringen, wenn ein Windparkbetreiber wegen eines Leitungsschadens oder fehlender Anbindung an das Landnetz Strom zwar erzeugen, aber nicht in das Netz einspeisen und deshalb kein Geld verdienen kann. (...) Bisher muss für etwaige Ausfälle der Netzbetreiber haften. Der Umlagebetrag würde in der Stromrechnung separat ausgewiesen, Kunden könnten erkennen, welcher Kostenanteil auf diese Umlage entfällt.

Spannende Frage, die auf alle solche Umlagen zu beziehen wäre: Wie kommt der Stromkunde zu seinem Recht, wenn Unfug berechnet wurde. Denn welche Kosten der Netzbetreiber abwälzen kann, soll vom Grad des Verschuldens abhängen. Bei vorsätzlichem Handeln müsste der Netzbetreiber die Kosten ganz übernehmen, bei grober Fahrlässigkeit betrüge der Eigenanteil 25 Prozent, Und darüber ließe sich ggf. auch streiten.

TK
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21.05.2012 08:43 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Die nächste Umlage bitte......

Moin,

Zitat:
Spannende Frage, die auf alle solche Umlagen zu beziehen wäre: Wie kommt der Stromkunde zu seinem Recht, wenn Unfug berechnet wurde.

Bislang werden bei den Rechnungen der sogenannten "Tarifkunden" die Bestandteile nur zur Information ausgewiesen. In aller Regel schließt man hier noch "All-Inclusive-Preise" ab, in denen die Preiskomponenten alles enthalten sind.

Eigentlich müssten in dieser Form derzeit auf Deiner Rechnung folgende Werte einzeln angegeben sein:

Netznutzungsgebühr f. Arbeit
Netznutzungsgebühr Grundpreis (falls erhoben)
Gebühr Messstellenbetrieb
Gebühr Messdienstleistung
Gebühr Abrechnung Netznutzung
Umlage EEG
Umlage KWKG
Umlage nach § 19 (sog. Sonderkundenumlage - neu ab 2012)
Konzessionsabgabe

Das ist also alles in Deinem Preis enthalten ohne einzeln mit Dir abgerechnet zu werden. Und das wird auch mir einer weiteren Umlage so sein. Insofern spielt es für Dich nicht wirklich eine Rolle, wenn Blödsinn abgerechnet wird sondern es drückt zunächst einmal die Marge des Anbieters.

Die Sauerei ist doch, dass hier unternehmerisches Risiko des Netzbetreibers einfach auf den Endkunden abgewälzt wird. Da kann ein kleiner Gewerbetreibender oder Handwerker nur neidisch werden.

Und wer bitteschön will denn wie nachweisen, welchen Grad des Verschuldens ein Netzbetreiber wirklich an dem Ausfall hat?

So long

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21.05.2012 09:21 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Die nächste Umlage bitte......

Zitat:
Und wer bitteschön will denn wie nachweisen, welchen Grad des Verschuldens ein Netzbetreiber wirklich an dem Ausfall hat?


Genau darum gehts. Darum muß die Umlageposition (wenn nicht Null) mit einer Fallnummer oder mehreren FNR versehen werden, anhand derer im Internet die der Umlageermittlung zugrundegelegten Daten im Detail (!) einsehbar sind.

Ob ein Laie dann die daraus resultierende Berechnung begreift, weiß ich nicht, man würde es erleben. Es gibt aber genug Profis, die schon die Messer wetzen würden. Sie würden schon für die entsprechende juristische Unruhe sorgen, wenn z.B. ein zu niedrig festgestellter Grad des Netzbetreiber-Verschuldens zu zu hohen Umlagekosten führte.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Tilman am 21.05.2012 11:51.

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21.05.2012 12:22 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Die nächste Umlage bitte......

Moin,

das hast Du Daten im Detail. Diese kannst Du Dir anschauen und Rückschlüsse ziehen, wenn Du die nötigen Kenntnisse hast. Aber ob die Daten etwas taugen kannst Du nicht beurteilen. "Traue keiner Statistik, die Du nicht..." .

Ja, streiten, Rechtsanwälte beauftragen etc., das kann man in Deutschland. Den gesunden Menschenverstand nutzen oder mal über das eigene Verhalten nachdenken ist dabei völlig aus der Mode gekommen.

Wenn die Netzbetreiber weiter das Risiko tragen, dass sie im Fall eines Ausfalls für die Vergütung aufkommen müssen ist das der bestmögliche Garant dafür, dass sie es erst gar nicht so weit kommen lassen. Dann brauche ich auch die Juristen nicht.

So long

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