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Beitrag Zeus Strom AG | Ares Energie AG
Römer ist offline Römer


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09.10.2000 11:30 Zum Anfang der Seite springen
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Lampe TIC GmbH

Klare Fragen an dj3rb.

Erwarte klare und eindeutige Antworten.

Du vermittelst Strom- und spc-Verträge für TIC und erhälst dafür Provisionen oder Vergütungen? Bekommst Du Deine Vergütungen auch im vorraus, ohne Leistung dafür erbracht zu haben - siehe Abbuchungsauftrag für Abschlagszahlungen vorab an ein unbekanntes Unternehmen.
Beziehst Du Deinen Strom über TIC?
Hast Du eine spc-Karte und mitlerweile einige Dinge darüber bestellt und erhalten?

Im übrigen bedeutet ein Abbuchungsauftrag einen Zugriff auf das gesamte Kontoguthaben incl. des Limits ohne die Möglichkeit der direkten Rückholung; auch nicht bei fehlerhaften Abbuchungen. Geht dann nur noch über den schriftlichen Weg ans Unternehmen, in vielen Fällen nur noch über Anwalt.
Mir ist im Übrigen kein Unternehmen bekannt, das mit dem Abbuchungsverfahren arbeit ohne vorher eine Leistung erbracht zu haben; auch keiner der großen Stromversorger, die ja aufgrung der Vielzahl Ihrer Kunden ein enormes Risiko zu tragen haben. Selbst große Versandhäuser liefern erst die Ware und wollen dann das Geld. Zumindest bei Kunden die sie wie TIC über die Schufa o.ä. abgecheckt haben und für i.O. befunden haben. Beim Abbuchungsauftrag für Beträge bei denen die Lieferung erst später erfogt ist eine Schufa-Klausel unsinnig. Allerdings schaffe ich mir so die Grundlage dafür, Kundenanfragen und Sorgen nicht oder u.U. mal wenn ich Zeit und Lust habe zu beantworten. Die Kohle habe ich ja schon.

Hat eigentlich irgendjemand mal eine Wirtschaftsauskunft über die mit TIC zusammenhändenden Personen (Hr. Vogt, Fr. Singer, Hr. Singer - wohl Geschäftsführer, wie mal ein Schreiber festgestellt hat) geholt. Steht Euch zu. Erst recht, da Ihr ja nun einen Abbuchungsauftrag (Folgen s.o.) abgeben wollt? Das Ergebnis würde mich sehr interessieren.

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rewalux ist offline rewalux


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09.10.2000 14:10 Zum Anfang der Seite springen
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Text TIC GmbH

Ich freue mich, daß zwischenzeitlich viele konkrete Berichte und Warnungen zu TIC erscheinen.
Ich brauche dann nicht mehr so viel zu "pupsen" und kann gemüßlich die Beiträge lesen.

Wieviel will TIC und sein Helfer den Kunden eigentlich noch zumuten? Merkt dj3rb eigentlich nicht, daß er mit seinen Antworten immer mehr zur Verunsicherung und zum Verwirrspiel um TIC beiträgt? Von TIC kommt zu vielen massiven Vorwürfen bisher nichts und dj3rb vermischt so viele Begriffe, daß man den Eindruck bekommt, er weiß selber nicht so richtig wovon er schreibt! Oder ist es Methode, sich verwirrend auszudrücken, damit z.B. niemand merkt welches "Ei" man den Kunden mit dem unüblichen Abbuchungsauftrag unterschieben will?

Könnte es sein, daß die Kreditwürdigkeit von TIC nicht ausreicht, bei der Bank entsprechende Einzugsermächtigungen durchführen zu lassen? Banken lassen bei Einzugsermächtigungen innerhalb von 6 Wochen nur soviel zu, wie der Kreditrahmen des Einziehenden beträgt, da die Bank für evtl. Rückbelastungen die Deckung verlangt!
Ich weiß wovon ich rede, da ich als Internethändler selbst mit (unsicheren) Einzugsermächtigungen arbeite.

Bevor TIC und sein Helfer sich weiter über die bösen Kunden beschweren und sie so behandeln, als seien sie potentielle Betrüger, die nichts anderes im Sinn hätten als arme Anbieter mit Rückbelastungen zu "schädigen", sollten sie sich doch bitte an die eigene Nase fassen und endlich die gesetzlichen Bestimmungen einhalten!

Hier nur die §§ 2 und 3 des FernAbsG, das bereits weder von TIC, noch von dj3rb eingehalten wird:

§2
Unterrichtung des Verbrauchers
(1) Beim Einsatz von Fernkommunikationsmitteln zur
Anbahnung oder zum Abschluss von Fernabsatzverträgen
müssen der geschäftliche Zweck und die Identität des Un-
ternehmers für den Verbraucher eindeutig erkennbar sein.
Bei Telefongesprächen müssen sie zu Beginn des Gesprächs
ausdrücklich offengelegt werden. Weitergehende Ein-
schränkungen bei der Verwendung von Fernkommunikati-
onsmitteln auf Grund anderer Vorschriften bleiben unbe-
rührt.
(2) Der Unternehmer muss den Verbraucher rechtzeitig
vor Abschluss eines Fernabsatzvertrags in einer dem einge-
setzten Fernkommunikationsmittel entsprechenden Weise
klar und verständlich informieren über:
1. seine Identität und Anschrift,
2. wesentliche Merkmale der Ware oder Dienstleistung, so-
wie darüber, wann der Vertrag zustande kommt,
3. die Mindestlaufzeit des Vertrags, wenn dieser eine dau-
ernde oder regelmäßig wiederkehrende Leistung zum In-
halt hat,
4. einen Vorbehalt, eine in Qualität und Preis gleichwertige
Leistung (Ware oder Dienstleistung) zu erbringen, und
einen Vorbehalt, die versprochene Leistung im Falle
ihrer Nichtverfügbarkeit nicht zu erbringen,
5. den Preis der Ware oder Dienstleistung einschließlich al-
ler Steuern und sonstiger Preisbestandteile,
6. gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Ver-
sandkosten,
7. Einzelheiten hinsichtlich der Zahlung und der Liefe-
rung oder Erfüllung,
8. das Bestehen eines Widerrufs- oder Rückgaberechts
nach § 3,
9. Kosten, die dem Verbraucher durch die Nutzung der
Fernkommunikationsmittel entstehen, sofern sie über
die üblichen Grundtarife, mit denen der Verbraucher
rechnen muss, hinausgehen,
10. die Gültigkeitsdauer befristeter Angebote, insbesondere
hinsichtlich des Preises.

(3) Der Unternehmer hat die Informationen nach Absatz
2 Nr. 1 bis 8 dem Verbraucher alsbald, spätestens bis zur
vollständigen Erfüllung des Vertrages, bei Waren spätes-
tens bei Lieferung an den Verbraucher, auf einem dauerhaf-
ten Datenträger zur Verfügung zu stellen. Dabei muss der
Verbraucher auf folgende Informationen in einer hervorge-
hobenen und deutlich gestalteten Form aufmerksam ge-
macht werden:
1. Informationen über die Bedingungen, Einzelheiten der
Ausübung und Rechtsfolgen des Widerrufs- oder Rück-
gaberechts nach den §§ 3 und 4 sowie über den Aus-
schluss des Widerrufsrechts nach § 3 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2
Buchstabe b,
2. die Anschrift der Niederlassung des Unternehmers, bei
der der Verbraucher Beanstandungen vorbringen kann,
sowie eine ladungsfähige Anschrift des Unternehmers
und bei juristischen Personen, Personenvereinigungen
oder -gruppen auch den Namen eines Vertretungsberech-
tigten,
3. Informationen über Kundendienst und geltende Gewähr-
leistungs- und Garantiebedingungen,
4. die Kündigungsbedingungen bei Verträgen, die ein Dau-
erschuldverhältnis betreffen und für eine längere Zeit als
ein Jahr oder für unbestimmte Zeit geschlossen werden.
Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für Dienstleistungen, die un-
mittelbar durch Einsatz von Fernkommunikationsmitteln er-
bracht werden, sofern diese Leistungen in einem Mal erfol-
gen und über den Betreiber der Fernkommunikationsmittel
abgerechnet werden. Der Verbraucher muss sich in diesem
Fall aber über die Anschrift der Niederlassung des Unter-
nehmers informieren können, bei der er Beanstandungen
vorbringen kann.
(4) Weitergehende Informationspflichten in anderen Ge-
setzen bleiben unberührt.

§3
Widerrufsrecht, Rückgaberecht
(1) Dem Verbraucher steht ein Widerrufsrecht nach
§ 361a des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu. Die Widerrufsfrist
beginnt abweichend von § 361a Abs. 1 Satz 3 des Bürgerli-
chen Gesetzbuchs nicht vor Erfüllung der Informations-
pflichten gemäß § 2 Abs. 3 und 4, bei der Lieferung von
Waren nicht vor dem Tag ihres Eingangs beim Empfänger,
bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren
nicht vor dem Tag des Eingangs der ersten Teillieferung und
bei Dienstleistungen nicht vor dem Tag des Vertragsab-
schlusses; die Widerrufsbelehrung bedarf keiner Unter-
zeichnung durch den Verbraucher und kann diesem auch auf
einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt wer-
den. Das Widerrufsrecht erlischt
1. bei der Lieferung von Waren spätestens vier Monate
nach ihrem Eingang beim Empfänger und
2. bei Dienstleistungen
a) spätestens vier Monate nach Vertragsschluss oder
b) wenn der Unternehmer mit der Ausführung der
Dienstleistung mit Zustimmung des Verbrauchers vor
Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Ver-
braucher diese selbst veranlasst hat.

Weitere Informationen zum Fernabsatzgesetz erhält man, wenn in einer Suchmaschine der Begriff "FernAbsG" eingegeben wird, oder bei jeder IHK oder beim Verbraucherschutzverein.

Ich "zerreiße" keine Firmen, die ich nicht kenne, sondern nur Firmen, die erkennbar gegen Gesetze verstoßen!!!
Dazu muß man nicht die Bilanzen kennen, oder den Gesprächspartner im Callcenter.

Das dürfte jetzt einiges an Arbeit für dj3rb sein, um die Einhaltung von Gesetzen auf der eigenen Homepage und der von TIC, bzw. in den AGB's umzusetzen.
Wenn die AGB's den gesetzl. Bestimmungen, ohne Überraschungsklauseln, entsprechen, kann man sich auch darauf berufen. Vorher ist das eine Plumpe Art von Nötigung!

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Toasti ist offline Toasti


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09.10.2000 21:14 Zum Anfang der Seite springen
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Text TIC GmbH

Zitat:
Original von dj3rb

- Es besteht kein Vertrag mit TIC solange
TIC seinen Pflichten nicht nachkommt!


Kann mich nicht erinnern, das so gelesen zu haben.
Zitat:

* Stimmt! In den AGB's der Firma TIC wird
als Zeitpunkt des Vertragsbeginns die
Einreichung der Kündigung beim bisherigen
Versorger genannt. Eine genaue
Feststellung dieses Zeitpunktes kann vom
Kunden nur durch Nachfrage bei TIC und dem
bisherigen Versorger ermittelt werden.


Genau, und mein bisheriger Versorger sagt, das er keine Kündigung erhalten hat. Und von TIC habe ich auf die Frage nach dem Terminnur eine allgemeine Antwort erhalten... auf die 2. Nachfrage kam dann gar keine Antwort mehr.
Zitat:

Sollte TIC also die Kündigung beim
bisherigen Versorger eingereicht oder
veranlaßt haben, besteht ein Vertragsver-
hältniss zwischen TIC und dem Kunden!
Ausschlaggebend ist die Einreichung/Veran-
lassung der Kündigung durch TIC, nicht die
Bestätigung der Kündigung durch den
bisherigen Versorger!


Wie jetzt, ich hätte einen Vertrag mit TIC selbst wenn mein bisheriger Vertrag nicht zu kündigen wäre. Auserdem darf TIC eigentlich nur kündigen weil sie einen Vertrag mit mir haben.
Zitat:

- TIC und kein anderer wurde mit der
Versorgung beauftragt.

* Stimmt auch.
TIC verpflichtet sich zur Umsetzung der
Belieferung mit elektrischer Energie.
Wie TIC dies macht, ist und bleibt Sache
von TIC. TIC selbst hat kein Atomkraftwerk
im Keller. Also läßt TIC seine Kunden mit
"gekauftem" Strom versorgen.


Soweit alles richtig, aber da ich nur TIC die genehmigung gegeben habe meinen Vertrag zu kündigen, darf das eben auch nur TIC machen! Sie haben nicht das Recht das zu Übertragen, da die Vollmacht halt nur auf TIC läuft.
Zitat:

- Von TIC erhält man nicht gerade viel Hilfe.

* Jein!


Tja, ein Statusbericht beantwortet mir aber nicht meine Fragen...
Zitat:

TIC will sich zukünftig nicht mehr der
Willkür einzelner Kunden aussetzen, insbe-
sondere nicht aufgrund der bei
Stornierungen entstehenden Unkosten und
Schwierigkeiten. TIC hat kurzum einfach
keine Lust und Zeit sich mit Kunden zu
streiten, die begründete Abschlagzahlungen
verweigern ohne überhaupt den Versuch einer
Rückfrage bei TIC gemacht zu haben.


Also bevor ich die Rücklastschrift verannlast habe, habe ich schon nachgefragt. Erst nach 4 Wochen ohne Antwort habe ich zurückgebucht. Das ist bisher allerdings auch schon fast einen Monat her ohne eine (abgesehen von dem Statusbericht) Reaktion von TIC.
Zitat:


Bei einem Einzug mittels Abbuchungserlaub-
nis muß sich der Kunde mit TIC in Verbin-
dung setzen wenn er die Zahlung als
unrechtmäßig betrachtet. Dann kann man
bei TIC die Abbuchung überprüfen.


oder halt auch einfach nichts machen...
Zitat:

3. Der häufigste Grund:
Der bisherige Versorger hat trotz eines
vereinbarten Umstellungstermins nicht
umgestellt und weiterhin beim Kunden
abgebucht. Dies geschieht aus unter-
schiedlichen Gründen, löst aber beim
TIC-Kunden und bei TIC die meißten
Schwierigkeiten aus. Wenn der TIC-Kunde
jetzt auf seinen bisherigen Versorger
baut und die Abbuchung der TIC zurück
holt, so handelt es sich um einen
Vertragsverstoß. Der Kunde sollte sich
mit TIC in Verbindung setzen und
auf eine Erklärung der Abbuchung
bestehen. Leider machen das nur
wenige der Betroffenen.
Die Mehrzahl ruft lieber bei ihrem bis-
herigen Versorger an und hört auf ihn.
Dieser hat ja das größte Interesse an
einem reibungslosen Wechsel des Kunden
zu TIC und ist meist auch noch Auslöser
des Ganzen!


Kann ich mich jetzt eigentlich nur wiederholen... Wenn TIC auf solche Rückfragen nicht reagiert, wird zurückgebucht!
Zitat:

- Wenn TIC seine Leistungen nicht erbringt
brauche ich nicht zu kündigen oder etwas
zu zahlen!

* TIC hat seine Leistung (Kündigung beim
bisherigen Versorger, Veranlassung der
Versorgung mit elektrischer Energie..)
erbracht und TIC wird sich in jedem Fall
um eine Klärung bemühen.


Naja... darauf warte ich ja Augenzwinkern

Obwohl, so Richtig glaube ich mittlerweile nicht mehr daran.

Tschüß Torsten

[Dieser Beitrag wurde von Toasti am 09.10.2000 editiert.]

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FSt ist offline FSt


Starter

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09.10.2000 22:05 Zum Anfang der Seite springen
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Text TIC GmbH

Hallo Forum-Mitglieder!

Es ist wieder an der Zeit meine "unendliche Geschichte" mit TIC und den Saarbrücker Stadtwerken weiterzuspinnen. Ich beziehe mich hierbei auf mein Posting vom 21.09.2000 22.03 Uhr.

Zuerst muß ich noch einen kleinen Nachtrag machen. Im Verlauf meines Anrufs bei TIC am 12. September bat mich Herr Singer schriftlich Widerspruch bei den Stadtwerken gegen die "Zwangsbelieferung" nach §2 AVBEltV einzulegen. Dem kam ich gerne nach.

Nun aber zu den neuen Fakten:

Am 22. September erhielt ich prompt Antwort von den Stadtwerken mit dem Inhalt, daß mein Widerspruch nicht anerkannt werden könne, da die Rechtslage eindeutig sei. Ein Anruf bei den Stadtwerken ergab, daß sie auf den Vertrag bestehen und kein Verhandlungsspielraum vorhanden sei.

Der freie TIC-Vermittler dj3rb sprach mich nun nach meinem Posting über das Forum an. Ich solle meine Anonymität ablegen und mich bei ihm persönlich melden. Er könne mir helfen. Dies tat ich dann auch. Er war/ist sehr engagiert und dies über seine geschäftlichen Interessen hinaus. Ich stimme keineswegs mit seiner Meinung überein, daß die bösen Buben ausschließlich auf Seiten der Ex-Monopolisten zu suchen sind. Dies ist Schwarz-Weiß-Malerei und darüberhinaus eine recht naive Sicht der äußerst komplexen Begehrlichkeiten der Wettbewerber. Nichtsdestotrotz versucht er die "Angelegenheit" zu klären und Kontakt zwischen mir und TIC zu vermitteln, was lange überfällig ist, da ich es aufgegeben habe, dort anzurufen und nie jemanden zu erreichen. Anfang letzter Woche teilte er mir mit, Herr Singer wäre einem klärenden Gespräch per Telefon nicht abgeneigt und hätte meine Telefonnummer erfragt um mich im Verlauf der Woche zurückzurufen. Ich gab dj3rb meine Handy-Nummer, aber es folgte das, was ich erwartete: kein Feedback von Seiten TIC, auch heute nicht.

dj3rb's Aufruf in allen Ehren, sich bei Problemen mit TIC an ihn zu wenden und über ihn den Kontakt zu TIC laufen zu lassen, ist und bleibt lediglich eine Konversation im rechtsfreien Raum und man hat keine Fakten in der Hand, auf die man sich später berufen könnte. Im übrigen "vergammelt" meine E-Mail an Herrn Singer mittleweile seit Wochen unbeantwortet auf seinem Rechner.

Ich bin dj3rb dankbar für sein Engagement, habe ihm jedoch von Anfang an mitgeteilt, daß ich seit 23.September fest entschlossen bin, die Angelegenheit von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen, was ich mittlerweile auch gemacht habe. Nun muß man weiter sehen. Wenn es weitere Fakten gibt, werde ich hier wieder veröffentlichen.

Mit freundlichem Gruß

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dj3rb ist offline dj3rb


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11.10.2000 17:31 Zum Anfang der Seite springen
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Achtung TIC GmbH

Hallo

zur SPC:
Ich habe bereits einige Anfragen zur SPC gestellt.
Preisangebote gibr es. Natürlich kann man aber auch mittels Internetsuche ziemlich gute Preise erzielen. Aber Vorteil der SPC ist eben auch, das man nicht suchen muß.
Wer glaubt, er läßt sich ein Angebot irgend eines Anbieters liefern und erhält dann Prozente, den muß ich allerdings enttäuschen.
So gehts anscheinend nicht.
Meine Erfahrung:
Man muß bei TIC nennen was man kaufen will: z.B. Farbfernseher Marke y, genaue Produktdaten und dann erhält man ein Angebot. Natürlich kann man TIC auch schon vorab ein vorliegendes Angebot eines Händlers mitteilen.
Reisen etc. läuft anscheinend genau so.
Da ich mich bisher aber mehr auf den TIC-Strombereich konzentriert habe, kann ich keine genaueren Auskünfte geben.

Zum Strom:
Ich kann als vorläufiges Fazit aller bei mir eingegangenen Anfragen folgendes feststellen:

Probleme scheint es vorwiegend mit kleineren Versorgern (Stadtwerke) zu geben.
Bei den großen Versorgern klappt es ziemlich problemlos, von wenigen hier bekannten Fällen abgesehen.

Die Behandlung bei Nachfragen ist sehr unterschiedlich.
Von: "Am Telefon sagen wir gar nichts"
bis hin zu relativ weitgehender Fallbeschreibung ist alles drin.

Kleine Anmerkung: Die §3 Genehmigung braucht TIC wirklich nicht. Dies wurde mir auch von Energieversorgern bereits bestätigt. Hier gab es einige Probleme.

Zum Abbuchungsauftrag:
Ich habe die mir hier noch vorliegenden Aufträge mal überprüft.
In allen die ich hier habe wird TIC die Abbuchungsvollmacht erteilt. Auch bereits in ältren Aufträgen. TIC scheint davon aber bisher keinen betrügerischen Gebrauch gemacht zu haben.
Nachfragen speziell im Bankbereich haben gezeigt, das eine Rückbuchung innerhalb der ersten zwei Tage nach der Abbuchung aufgrund mangelnder Deckung möglich ist.
Von allen angefragten Instituten habe ich immer die Aussage erhaletn das man im Fall
einer unerlaubten Abbuchung immer auf der Kundenseite steht. Falls also innerhalb zwei Tagen reklamiert wird, wird zurückgebucht.
Bei Einzugsermächtigung ist die Rückbuchung 6 Wochen lang problemlos möglich (anfallende Kosten trägt aber der Kunde). Auch nach 6 Wochen kann das Geld noch zurückgebucht werden, aber mit etwas größerem Aufwand.

Nach Anfrage bei TIC wurde mir bestätigt, das nicht die Zahl der Kunden die aufgrund fehlender Stromlieferungen das Geld zurückgebucht haben der Grund für die Umstellung auf Abbuchungsauftrag ist, sondern vielmehr die Kunden die Strom von/durch/mittels TIC erhalten und trotzdem zurückgebucht haben.
Dies geschieht mit der Begründung: Mein bisheriger Versorger sagt mir ich bin nicht bei TIC sondern bin bei ihm.
Frage: Wieso holen Sie nicht das Geld von Ihrem bisherigen Versorger zurück? Soll der sich doch mit TIC rumschlagen. Sie haben einen Vertrag mit TIC und eine Lieferbestätigung. Legen Sie dieses Ihrem alten Versorger vor und sperren Sie dessen Einzugsermächtigung. Wenn er schon behauptet sie werden weiterhin von ihm versorgt, so soll er das mit TIC klären.
Leider ist es momentan genau andersrum:
Das Geld wird von TIC zurückgeholt. Aber bei TIC hat sich ihr bisheriger Versorger gar nicht gemeldet. Ich habe hier mehrere Fälle
mit genau dieser Vorgabe.
Wenn ich dann dort anrufe kommt folgende Erklärung: Die Vertragsunterlagen sind alle
bei uns, aber die Unterschrift ist nicht leserlich, der Firmenstempel fehlt, der Energielieferant ist falsch (nicht TIC),
das ist uns alles zu allgemein gehalten,
.....
Ich kann daraus nur ersehen das TIC die Unterlagen unterschrieben eingereicht hat, dem bisherigen Versorger oder dem Netzbetreiber etwas nicht gepasst hat (oder nicht passen mußte) aber der bisherige Versorger keine Anstrengungen unternimmt dies mit TIC zu klären.
Ich kann hier auch nur Fälle erfassen, die mir von Kundenseite angetragen werden.
Meine Kontakte zu TIC sind nicht so eng um einsicht in die Firmenabläufe zu erhalten.
Zum Teil ist das gut so, zum Teil hinderlich.

Noch etwas: Zu den Vorwürfen auf meiner homepage würde nicht alles ganz einwandfrei sein:
Ich bitte darum mir den genauen Grund der Beanstandung zu nennen. Ich werde gegebenenfalls bei begründeten Einwänden gerne Abhilfe schaffen. Sollte eine Firma beanstandet werden, die mit einem link verknüpft ist, werde ich die Beschwerde weiterleiten und gegebenenfalls auch den link entfernen. Diese Aufforderung steht übrigens auch auf meiner homepage.
Wieso mir Beanstandungen dann zwar hier angedeutet werden und nicht über den direkten Weg mitgeteilt werden, darüber wundere ich mich dann doch ein wenig.

Um auch den TIC-Bereich zu legitimieren:
Ich wollte den TIC-Kunden mit Problemen nur eine einfache Möglichkeit geben mir das Problem oder die Frage zukommen zu lassen.
Das dies hier anscheinend als rechtlich bedenklich aufgefasst wird habe ich leider nicht vermutet.
Da ich aber den Bereich nicht entfernen will, bleibt er drin. Zur Legitimierung:
TIC war über den Bereich informiert und hatte nichts dagegegen. Aufgrund der doch lauter werdenden Stimmen die hier eine rechtlich nicht einwandfrei Sache sehen, habe ich mich mit TIC auf eine Servicebetreuung verständigt. Die Vereinbarung hierzu wird in Kürze unterzeichnet.
Ich bleibe aber weiterhin "nicht TIC-Mitarbeiter" und kann somit unbequeme Fragen stellen.
Und was wichtiger ist: TIC ist mir gegenüber nicht weisungsberechtigt.

Also wer ein Problem hat: www.strong4u.de
TIC-SERVICE

ist zwar noch im Aufbau, aber es funktioniert schon.



[Dieser Beitrag wurde von dj3rb am 11.10.2000 editiert.]

Mit freundlichem Gruß<P>Rudolf Bachmeier
Pro.Tec
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dj3rb ist offline dj3rb


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11.10.2000 22:49 Zum Anfang der Seite springen
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Text TIC GmbH

Zitat:
Original von FSt
Hallo Forum-Mitglieder!

Es ist wieder an der Zeit meine "unendliche Geschichte" mit TIC und den Saarbrücker Stadtwerken weiterzuspinnen. Ich beziehe mich hierbei auf mein Posting vom 21.09.2000 22.03 Uhr.

Zuerst muß ich noch einen kleinen Nachtrag machen. Im Verlauf meines Anrufs bei TIC am 12. September bat mich Herr Singer schriftlich Widerspruch bei den Stadtwerken gegen die "Zwangsbelieferung" nach §2 AVBEltV einzulegen. Dem kam ich gerne nach.

Nun aber zu den neuen Fakten:

Am 22. September erhielt ich prompt Antwort von den Stadtwerken mit dem Inhalt, daß mein Widerspruch nicht anerkannt werden könne, da die Rechtslage eindeutig sei. Ein Anruf bei den Stadtwerken ergab, daß sie auf den Vertrag bestehen und kein Verhandlungsspielraum vorhanden sei.

Der freie TIC-Vermittler dj3rb sprach mich nun nach meinem Posting über das Forum an. Ich solle meine Anonymität ablegen und mich bei ihm persönlich melden. Er könne mir helfen. Dies tat ich dann auch. Er war/ist sehr engagiert und dies über seine geschäftlichen Interessen hinaus. Ich stimme keineswegs mit seiner Meinung überein, daß die bösen Buben ausschließlich auf Seiten der Ex-Monopolisten zu suchen sind. Dies ist Schwarz-Weiß-Malerei und darüberhinaus eine recht naive Sicht der äußerst komplexen Begehrlichkeiten der Wettbewerber.

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Wie komplex sollen diese Begehrlichkeiten den sein?
Für Sie als Kunden gibt es nur eine Frage die wichtig ist:
Entweder krigen Sie Strom von/durch TIC oder nicht.
Auch TIC hat mit Sicherheit Fehler gemacht.
-

Nichtsdestotrotz versucht er die "Angelegenheit" zu klären und Kontakt zwischen mir und TIC zu vermitteln, was lange überfällig ist, da ich es aufgegeben habe, dort anzurufen und nie jemanden zu erreichen. Anfang letzter Woche teilte er mir mit, Herr Singer wäre einem klärenden Gespräch per Telefon nicht abgeneigt und hätte meine Telefonnummer erfragt um mich im Verlauf der Woche zurückzurufen. Ich gab dj3rb meine Handy-Nummer, aber es folgte das, was ich erwartete: kein Feedback von Seiten TIC, auch heute nicht.

-
Herr Singer hat den Fall aufgegriffen und an der Lösung wird gearbeitet. Das dies nicht von heute auf morgen gehen wird, ist allein schon an der Aussage der Stadtwerke man sehe
keinen Verhandlungsspielraum zu ersehen.
Zu beachten scheint mir auch die mir gegenüber am Telefon gemachte Aussage der Stadtwerke das einer Versorgung von TIC- Kunden zum jetzigen Zeitpunkt nichts mehr im Wege stehen würde. Nur eben zu dem Zeitpunkt Ihrer Umstellung ging's nicht. Und deshalb müssen Sie nach Ansicht der Stadtwerke bei Ihnen bleiben. Weiteres war von den Stadwerken nicht zu erfahren. Anfragen und Auskünfte werden telefonisch nicht erteilt.
Das Verhalten der Stadtwerke Saarbrücken auf eine einfache telefonische Anfrage hin, kann ich nur als nicht kooperativ bezeichnen. Ich habe bisher keinen einzigen Fall gehabt in dem sich der bisherige Versorger so gegen einen reinen Informationsabgleich gesträubt hat.
-


dj3rb's Aufruf in allen Ehren, sich bei Problemen mit TIC an ihn zu wenden und über ihn den Kontakt zu TIC laufen zu lassen, ist und bleibt lediglich eine Konversation im rechtsfreien Raum und man hat keine Fakten in der Hand, auf die man sich später berufen könnte.

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Sie haben doch alle Fakten vorliegen:
Fakt ist, das Sie von Ihrem regionalen Versorger Zwangsversorgt werden bzw. dieser sie zwingt, einen Vertrag mit längerer Laufzeit einzugehen.
Fakt ist auch, daß TIC nicht zustimmt und an
einer Lösung arbeitet bzw. Sie versorgen will und kann.
-


Im übrigen "vergammelt" meine E-Mail an Herrn Singer mittleweile seit Wochen unbeantwortet auf seinem Rechner.

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Herr Singer hat Kontakt zu mir und ich zu Ihnen. Er wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen. Dies macht allerdings erst Sinn wenn es Neues zu berichten gibt.
Herr Singer hat überdies auch noch andere Termine. Er wird Sie aber anrufen, das ist sicher. Ich hoffe Sie schreiben das dann auch hier.
Leider ist die Lösung in Ihrem Fall nicht so einfach zu finden und dauert auch in Zeiten des Internet etwas.
-

Ich bin dj3rb dankbar für sein Engagement, habe ihm jedoch von Anfang an mitgeteilt, daß ich seit 23.September fest entschlossen bin, die Angelegenheit von einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen, was ich mittlerweile auch gemacht habe. Nun muß man weiter sehen. Wenn es weitere Fakten gibt, werde ich hier wieder veröffentlichen.

-
Diese Entscheidung habe ich Herrn Singer mitgeteilt.
Herr Singer hat dies als eventuell sehr hilfreich im Umgang mit den Stadtwerken Saarbrücken angesehen. Ich selbst halte dieses Vorgehen Ihrerseits auch für gut.
-

Mit freundlichem Gruß



Mit freundlichem Gruß<P>Rudolf Bachmeier
Pro.Tec
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Sauregurke ist offline Sauregurke


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12.10.2000 08:33 Zum Anfang der Seite springen
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verrückt TIC GmbH

Vorwort:

ich bin angehender TIC Kunde und habe jetzt seit ca. 8 Std. mir die ganzen Berichte von euch (von seite 1 bis 10) angetan.
Mitlerweillen muss ich sagen, ich bereue meine entscheideung (hatte den Vertrag am 14.4.00 (das alte AGB zutreffend) runtergelanden, ausgefüllt und abgeschickt. Wirksam wird dieser Vertrag aller vorausicht nach am 1.6.01 (ich hoffe aber nie). Ich habe im BGB nach gekrammt und einige § gefunden (im 3.Teil Vertagsrecht) die das vorgehen von TIC in bezug auf die Änderung zwischen dem alten und dem neuen AGB juristisch sehr fragwürdig erscheinen lassen obwohl Sie auch ohne BGB vor Fragwürdigkeiten nur so trieffen.

Aber nun mal an die Autoren dieses Forums die dankes Hymnen gehen andie ganzen wakeren AUFKLÄRER wie REWALUX , RS,TOASTI,STANGNETH usw. die über die Missstände bei TIC von Anfang an Berichtet haben von der 2 Monatigen Vorschusszahlungen über die 10% bis hin zu (für leien nicht ersichtlichen Irreführung) Abbungsauftrag.

Und anden herr vielschreiber und Verteidiger der gegenseite dj3rb. Ich kann mich des Eindrucks leider nicht erwähren, das Sie sich als Pflichtverteidiger der Gesellschaft TIC (welche Gesellschaftsform auch immer) in diesem Forum sich auserkorren haben. Sie beteuern Ihre Neutralität in diesem Forum und ausserhalb aber liegt da nicht der Verdacht nahe welches sie als sympatisant wenn auch nicht mitstreiter von TIC erahnen läst. Sie verteidigen TIC gegen jeglichen Vorwurf und verharmlosen diese oder versuchen sie schön zu reden egal wie stichhaltig sie sind oder gegen jegliches Geschäftsgebahren gehen mögen.

noch was zum schluss:

Wir wissen mittlerweilen wie gut die TIC in Mathematik ist. ich bin Student habe eine kleine 2 Zimmerwohnung kaum Geräte bin fasst den ganzen Tag ander UNI koche sogut wie nie. kann mir bitte einer dann erklären wie die auf einen Pauschalgebrauch 3000 Kwh kommen? über ist sogar ein normaler Singel-haushalt mit 1500 Kwh angegeben( um die hälfte. Das nenne ich Mathematisches Abstraktionprinzip

MFg SG

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tat ist offline tat


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Beiträge: 19
Herkunft: Deutschland, 44357 Dortmund
12.10.2000 11:27 Zum Anfang der Seite springen
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Achtung TIC GmbH

Zitat:
Original von Sauregurke
Mitlerweillen muss ich sagen, ich bereue meine entscheideung (hatte den Vertrag am 14.4.00 (das alte AGB zutreffend) runtergelanden, ausgefüllt und abgeschickt. Wirksam wird dieser Vertrag aller vorausicht nach am 1.6.01 (ich hoffe aber nie).


Damit Deine Hoffnung sich erfüllen, sollst Du jetzt das Vertrag eben fristgemäß zu kündigen. Dabei sollst Du verlangen, die allen evtl. Abbuchungen von Deinem Konto für die Stromversorgung zurückzuüberweisen (weil es nie zur Stromversorgung gekommen wurde) und eine angemessene Frist dafür setzen.

Falls Deinen gerechten Bedingungen TIC nicht nachgeht, solltest Du Dich zu einem Rechtsanwalt bzw. zu einer Verbraucherzentralle wenden. Jedenfalls ist es wohl möglich, dieses Geld zurückzukriegen.

Ich denke, daß das "Stromgeld" (falls abgebucht) zurücküberwiesen wird. Zumindest so war es in meinem Fall. Wahrscheinlich hast Du gelesen, daß ich sofort kündigte, als die AGB und Tarif geändert werden. Trotztdem buchte TIC ab. Aber nach ein paar Tagen hat TIC den kompleten Betrag zurücküberwiesen. (Das ist zur Zeit das Einzige, was ich über TIC positiv sagen kann).

Schlechter sieht es mit dem Geld für "berümte" SPC (falls Du diese "bestellt" hat). Hier wäre sinnvoll, an so einen Weg zu denken. Eckpunkt: hinter dieser Karte stehen keine Leistungen (keine Rabbate sind bekannt, so das Forum und so, wahrscheinlich in der Realität). Die Behauptungen von TIC über vermeintliche Vorteile der Karte sind vollig (oder in grossem) falsch. Also soll TIC das Geld (auch mit Zinsen!!!) zurückzahlen.

Das wird TIC aber (am wahrscheinlichsten) freiwillig nicht machen. Dann: Rechtsanwalt (Verbraucherzentralle) und Gericht und/oder (gleichzeitig oder wahlweise) zum Staatsanwaltschaft.

Gruß

P.S. Für Wenigverbraucher, wie Du (und ich auch), scheint mir zur Zeit die GGEW (www.ggew.de) mit bundesweiten "Wahltarifen", die beste (von sicheren) Alternative zum Ortsversorger zu sein. Riva, z.B., kann zur Zeit keine Stromversorgung in Dortmund übernehmen und neue Rivas Tarife (10% unter Tarifen des Ortsversorgers, so im Forum zu Riva) sind (für Dortmund) schlechter, als die der GGEW.

Das Haken aber - Vertragsfrist von 12 bzw. 24 Monaten. Und "Bestpreisgarantie" (o.ä.), hilft hier kaum, da diese aus dem "Standarttarif" der GGEW ausgeht.

Ich hoffe aber, daß es doch zu einem bundesweitem Stromtarif ohne Grundgebühr kommt. Dann könnten Wenigverbraucher auch bei einem deutlich höheren kWh-Preis davon wirklich profitieren.

[Dieser Beitrag wurde von tat am 12.10.2000 editiert.]

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Daumen runter! TIC GmbH

Hallo dj3rb,

an einigen deiner Aussagen konnte ich nicht kommentarlos vorbeilesen:

"Nach Anfrage bei TIC wurde mir bestätigt, das nicht die Zahl der Kunden die aufgrund fehlender Stromlieferungen das Geld zurückgebucht haben der Grund für die Umstellung auf Abbuchungsauftrag ist, sondern vielmehr die Kunden die Strom von/durch/mittels TIC erhalten und trotzdem zurückgebucht haben.
Dies geschieht mit der Begründung: Mein bisheriger Versorger sagt mir ich bin nicht bei TIC sondern bin bei ihm.
Frage: Wieso holen Sie nicht das Geld von Ihrem bisherigen Versorger zurück? Soll der sich doch mit TIC rumschlagen."

Antwort: Vielleicht weil ich als Endkunde nach wie vor mit meinem alten Versorger als Netzbetreiber zu tun habe (z.B. im Störungsfall)? Vielleicht weil mir mein Netzbetreiber und Altversorger den Strom sperren könnte, wenn ich eine Rechnung nicht zahle, die aus dessen Sicht berechtigt ist?

"Sie haben einen Vertrag mit TIC und eine Lieferbestätigung. Legen Sie dieses Ihrem alten Versorger vor und sperren Sie dessen Einzugsermächtigung. Wenn er schon behauptet sie werden weiterhin von ihm versorgt, so soll er das mit TIC klären."

Bei einer gemutmaßten Blockadehaltung: Warum sollte sich der Alterversorger dem "abtrünnigen" Kunden gegenüber kooperativer als TIC zeigen - um ein Ergebnis zu erzielen, das überhaupt nicht im eigenen wirtschaftlichen Interesse liegt?
Behauptet der Versorger beispielsweise, TIC hätte nicht gekündigt, muss TIC mir nachweisen, dass auch tatsächlich gekündigt wurde (und diese Kündigung auch zugegangen ist). Ansonsten hat der Versorger nämlich Recht und ich werde weiterhin (unfreiwillig) von ihm versorgt.

"Wenn ich dann dort (Anm.: beim Altversorger)anrufe kommt folgende Erklärung: Die Vertragsunterlagen sind alle
bei uns, aber die Unterschrift ist nicht leserlich, der Firmenstempel fehlt, der Energielieferant ist falsch (nicht TIC),
das ist uns alles zu allgemein gehalten,
.....
Ich kann daraus nur ersehen das TIC die Unterlagen unterschrieben eingereicht hat, dem bisherigen Versorger oder dem Netzbetreiber etwas nicht gepasst hat (oder nicht passen mußte) aber der bisherige Versorger keine Anstrengungen unternimmt dies mit TIC zu klären."

Und was macht TIC? Indem man sich einen Abbuchungsauftrag unterzeichnen lässt, gibt man den "schwarzen Peter" an den Endkunden weiter - soll der mir doch die Arbeit abnehmen, auf Schadensersatz, etc. zu klagen und das Kostenrisiko eines Prozesses zu tragen - soll das wirtschaftlich schwächste Glied der Kette doppelt bzw. Rechtskosten eingerechnet dreifach zahlen, bis es vielleicht in einem Jahr zu Prozess kommt.

Ich kann mich nur wiederholen: Wieso verklagt TIC sich rechtswidrig verhaltende, blockierende Altversorger nicht auf Schadensersatz und informiert seinen (potenziellen) Kunden über den Verfahrensstand? Wenn die Rechtslage eindeutig ist, wie du immer wieder beteuerst, wird TIC den Prozess auf jeden Fall gewinnen.

Alternativ: Wenn z.B. TIC bei genau einem Kunden bei einem blockierenden Stadtwerk aus verständlichen Gründen nicht prozessieren möchte, könnte TIC dem Kunden die Sachlage vermitteln und die Entscheidung überlassen, abzuwägen, ob ihm die mögliche Ersparnis ein Prozess gegen seinen Versorger wert ist.

Aber vielleicht ist alles doch nicht so eindeutig, denn du schreibt ja selbst:

"Meine Kontakte zu TIC sind nicht so eng um einsicht in die Firmenabläufe zu erhalten.
Zum Teil ist das gut so, zum Teil hinderlich."

Für das eigene Gewissen bei der Vermittlung von Verträgen ist es bestimmt gut, nicht zuviel zu wissen. Aus diesem Grund werden Verkäufer eben "geschult" und selten informiert, damit Zweifel und Gewissensbisse den Verkauf nicht unnötig behindern.

"Ich bleibe aber weiterhin "nicht TIC-Mitarbeiter" und kann somit unbequeme Fragen stellen.
Und was wichtiger ist: TIC ist mir gegenüber nicht weisungsberechtigt."

Wo bleiben denn die unbequemen Fragen?
Ein Wort zur Weisungsberechtigung: Schon mal was von Gefälligkeitsgutachten gehört? (Gutachter sind formal unabhängig und nicht weisungsgebunden, was die Erstellung angeht)

Soviel für heute.

Dirk

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Achtung TIC GmbH

" Ich bin angehender TIC Kunde und habe jetzt seit ca. 8 Std. mir die ganzen Berichte von euch (von seite 1 bis 10) angetan.
Mitlerweillen muss ich sagen, ich bereue meine entscheideung (hatte den Vertrag am 14.4.00 (das alte AGB zutreffend) runtergelanden, ausgefüllt und abgeschickt. Wirksam wird dieser Vertrag aller vorausicht nach am 1.6.01 ..."

Hallo "Sauregurke",

falls du den Abbuchungsauftrag nicht unterschrieben hast, bleibt dir zumindest die Möglichkeit, TIC-Lastschriften zurückgeben zu können. Ansonsten gehst du am besten direkt zu deiner Bank und widerrufst dort den erteilten Abbuchungsauftrag.

Deinem Vertrag liegen nur die AGBs zugrunde, die am 14.04. gültig waren (ich hoffe, du hast sie damals mit ausgedruckt) - die neueren Fassungen werden nur dann wirksam, wenn dir die Änderungen schriftlich mitgeteilt wurden. Des weiteren muss TIC im Fall des Falles nachweisen können, dass sie dir auch zugegangen sind. (d.h. du sie wirklich erhalten hast).

Da du den Antrag im April unterzeichnet hast, dürftest du eine kurze Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende haben. Ich schlage dir vor, auf jeden Fall jetzt schon einmal per Einschreiben die Kündigung auszusprechen und unabhängig davon TIC gegenüber die Einzugsermächtigung zu widerrufen. (Abbuchungsauftrag zusätzlich bei deiner Bank widerrufen - falls erteilt)

Falls du die "small-price card" von deinem Antrag gestrichen hast, ist es gut möglich, dass sich die Angelegenheit damit erledigt hat, da eigentlich nicht davon auszugehen ist, dass TIC an einem unrentablen Vertrag von ein bis zwei Monaten Laufzeit (aufgrund deiner Kündigung) festhält, wenn aufgrund deines Widerrufs der Einzugsermächtigung eine außerordentliche Kündigung seitens TIC (siehe Punkt 5 der alten AGB) möglich ist.

Die alten TIC-AGBs (die mir vorliegenden sind vom Mai) gehen auf die "small-price card" nicht näher ein - bei deinen (Stand: April)dürfte es kaum anders sein.
Von daher glaube ich nicht, dass TIC dich aufgrund deines Antrags zur Abnahme der "small-price card" zwingen kann.

Falls TIC jedoch darauf besteht und eine derartige Forderung auch gerichtlich geltend macht, würde ich direkt zur Verbraucherzentrale gehen bzw. einen Anwalt beauftragen, damit du auf der sicheren Seite bist und nicht z.B. aufgrund eines Formfehlers (Fristversäumnis, u.ä.) zahlen musst.

Ich hoffe, das hilft dir ein wenig weiter.

Dirk

[Dieser Beitrag wurde von stangneth am 13.10.2000 editiert.]

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Text TIC GmbH

Hallo an alle!

Nachdem zu TIC in diesem Forum mittlerweile zahllose Statements eingegangen sind, wird es wohl mal Zeit für ein kurzes Resumee:

1. TIC versprach Strom zu liefern. Dazu übergibt TIC sämtliche Angelegenheiten einer Firma EVB. Deshalb ist m.E. ein Kontakt zur Klärung von Ungereimtheiten zwischen Netzbetreiber und TIC erschwert. Dies betrifft indirekt auch den Kunden.

2. TIC verkauft eine SPC mit Versprechungen, die erstens augenscheinlich nicht zu verwirklichen sind, zweitens in Deutschland aufgrund des (leider) immer noch existierenden Rabattgesetzes gar nicht zulässig sind (z.B. 45% Rabatt beim Küchenkauf)

3. TIC änderte die ohnehin sehr bedenklichen AGB´s noch weiter zum Nachteil des Kunden. Der Versuch, eine Einzugsermächtigung durch einen Abbuchungsauftrag zu ersetzen stellt dabei den Gipfel dar.

4. TIC ist nur sehr schwer telefonisch erreichbar. Kommt man durch, so hat man Mitarbeiter an der Strippe, die zwar keine klaren Aussagen geben können, jedoch sehr beruhigend auf den Kunden einwirken (das nennt man effektive Schulung). Zumindest war das noch vor einiger Zeit so, ich habe jedoch seit ungefähr zwei Monaten dort nicht mehr angerufen.


5. TIC hat trotz dieser offensichtlich zutreffenden Darstellungen in diesem Forum noch keinen Beitrag geleistet, diese Vorwürfe zu entkräften. Lediglich ein selbsternannter Verteidiger der Machenschaften von TIC und nach eigenen Angaben freier Vermittler mit "gutem Draht" zu TIC bemüht sich hier. Meiner persönlichen Einschätzung nach ist dieser jedoch angesichts der Komplexität und Vielfältigkeit der auftretenden Probleme überfordert. Das Engagement in allen Ehren, aber mit reinen Floskeln und Gegendarstellungen ohne nachvollziehbare Begründungen wird nicht zur Aufklärung beigetragen. Im Gegenteil, die Verwirrung nimmt zu. Sollte das etwa das Ziel sein?

Nach eines zum Thema Abbuchungsauftrag: Die meisten TIC-Kunden werden dieses Forum nicht lesen und auch sonst vielleicht nicht viel mit rechtlichen Gesichtspunkten des Zahlungsverkehrs zu tun haben. Ehrlicherweise muß ich zugeben, daß auch ich den feinen Unterschied zur Einzugsermächtigung erst durch dieses Forum gelernt habe (Danke Toasti!). Viele von denen, die den Unterschied nicht kennen, werden den Abbuchungsauftrag unterschreiben. Die Vermutung liegt nahe, das hier mit der Ahnungslosigkeit des Kunden Geld verdient werden soll. Deshalb vielleicht auch kein Beitrag von TIC zu Klärung der Probleme.

Na, dann bin ich mal gespannt auf die Antwort von dj3rb.....

Tschüss.. JoJo

PS: HI REWALUX! SCHÖN DASS DU WIEDER PUPST!

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12.10.2000 17:08 Zum Anfang der Seite springen
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Text TIC GmbH

Zitat:
Original von dj3rb
...Noch etwas: Zu den Vorwürfen auf meiner homepage würde nicht alles ganz einwandfrei sein:
Ich bitte darum mir den genauen Grund der Beanstandung zu nennen. ...
[Dieser Beitrag wurde von dj3rb am 11.10.2000 editiert.]



Hallo dj3rb,

zuerst darf ich mit einem Zitat von Paul Henkels aus der Feuerzangenbowle antworten: "Da stelle mir uns janz dumm..."

Es ist nicht die Aufgabe in diesem Forum Geschäftsleuten Nachhilfe in juristischen Fragen zu geben. Wer Geschäftsmann ist und im Internat Leistungen anbietet muß die gesetzl. Vorschriften einhalten. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Ich habe zur Information bereits den § 2 des FernAbsG hier gepostet. Hier weicht die Aufmachung der Seiten (Informationspflicht) von TIC und von dj3rb erheblich vom Gestz ab.
Desweiteren empfehle ich das Studium des HGB über den Passus des namensrechtes von Firmen. Zu den AGB's beider Seiten sind FernAbsG, AGBG, sowie §§ 155 ff. BGB sehr interessant.

Sollte dj3rb diese Vorschriften al Kaufmann nicht kennen, so empfehle ich eine entsprechende Beratung bei der IHK.

Noch ein Hinweis:
TIC ist kein "Strommakler", wie irreführend von dj3rb behauptet, sondern ein normaler "Gemischtwarenhändler", der von Kosmetika über Reisen, Elektrogeräte, Strom bis hin zu Handytarifen handelt.

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