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Beitrag suche jemanden mit Guthaben bei Ares | DSA Insolvenz, Rechnung AG nach Forderungsanmeldung
StromMonster ist offline StromMonster


Fachmann

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27.08.2002 14:12 Zum Anfang der Seite springen
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großes Grinsen DSA - Was kam danach ?

Hallo DSA- Kunden,

nachdem sehr viel über Probleme mit DSA berichtet wurde, ist jetzt absolute Ruhe eingekehrt.
Nach meiner Kündigung im April und Begleichung meiner offenen Forderungen durch DSA (das war ein hartes Stück Arbeit) habe ich nichts mehr von denen gehört.
Ich bin bei meinem Regionalversorger.
Was habt Ihr in der Zwischenzeit erlebt ?

Grüße SM

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onkel_hotte ist offline onkel_hotte


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27.11.2002 12:24 Zum Anfang der Seite springen
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RE: DSA - Was kam danach ?

... der absolute gau. die stadtwerke münster verlangen von mir mehr als ich (auch anhand der verbrauchten kw/h) an die DSA gezahlt habe. denn die nette dsa hat bis auf einen monatsabschlag keine kohle an die stadtwerdke münster gezahlt. mir droht nun die doppelbezahlung, da ich noch einen vertrag der ersten generation habe, bei dem ich ebenfalls (stimmt das ) schuldner für die verbindlichkeiten aus netznutzung und stromlieferung bin. echter beschiss, denn die vollmacht zum vertragsschluss hat die dsa sich m.E. erschlichen und lässt nun mich schön mithaften. mal sehen, was das insovefahren bringt. der RA decker ist auch eine type. keine reaktion auf mein verlangen, den stromlieferung- und netznutzungsvertrag auszuhändigen, damit ich den überhaupt mal sehe und nachvollziehen kann warum und wofür ich eingeltich mit im haftungsboot sitzen soll. die liberalisierung eckt und hakt überall. jetzt kaufen die stromriesen die stadtwerke auf und haben dann ein 100%-monopol.

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StromMonster ist offline StromMonster


Fachmann

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28.11.2002 10:15 Zum Anfang der Seite springen
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Augenzwinkern RE: DSA - Was kam danach ?

Der Netzvertrag liegt nicht nur bei DSA (jetzt sicher im Schredder), sondern auch beim Netzbetreiber. Dieser muß den Vertrag auf Verlangen vorweisen können. Mit Deiner Unterschrift unter den DSA-Vertrag hast Du eine Vollmacht erteilt, auch wenn Du es vielleicht überlesen hast. Aber nicht jede DSA-Vollmacht muß gültig gewesen sein. Es kommt juristisch gesehen darauf an, welchen Vertragstyp der Netzbetreiber abgeschlossen hat und wie die allgemeinen Bestimmungen bezüglich Netznutzung dort drin verankert sind. Heutzutage wird die Netznutzung mit dem Lieferanten vereinbart, dieser ist Schuldner und der Kunde fein raus. Damals wurde der Netznutzungsvertrag zwischen Netzbetreiber und Kunde abgeschlossen und der Kunde war Schuldner.
Also laß Dir den Vertrag mit den Bestimmungen mal in Kopie zusenden, wenn Dein Netzbetreiber Späne macht, schalte einen Anwalt ein.

CU

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AY4 ist offline AY4


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28.11.2002 13:13 Zum Anfang der Seite springen
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Dsa

Hi,

eine Sache solltet ihr nicht so leicht nehmen, den Netznutzungsvertrag schlossen die Stadtwerke mit dem Kunden (Wechsler), nicht mit der DSA. Es wird also beklagt, dass der Wechsler seinen eigenen Vertrag nicht findet und schiebt diesen Zustand den Stadtwerken MS in die Schuhe. Es gilt doch wohl folgender Grundsatz: Wer billigen Strom will, muss sich selber kümmern! Wer also Vollmachten erteilt, sollte im Auge behalten, wie weitreichend die sind. Ich habe jedoch in einer Nachricht bei Stromtarife.de vom 11.10.2002 gelesen, dass die STW Münster auf die Doppelzahlung verzichten.

Bis dann,

AY4

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Frau Beimer ist offline Frau Beimer


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28.11.2002 16:50 Zum Anfang der Seite springen
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Fragezeichen Verhandeln!

Ay4 mag wohl Recht damit haben, dass man als Stromanbieterwechsler einen Netznutzungsvertrag unterschrieben hat. Allerdings wurde darin auch festgelegt, dass der neue Anbieter die Netznutzungsgebühr zahlt. Was passiert, wenn das nicht der Fall ist, steht in meinem Netznutzungsvertrag jedenfalls nicht drin. Deshalb sehe ich nicht ein, für nicht gezahlte Netznutzungsentgelte aufzukommen, denn ich habe sie bereits ordnungsgemäß an die DSA gezahlt. Für die Stadtwerke ist es einfach, diese Netznutzungsentgelte jetzt nochmals von den Kunden zu verlangen, viele werden dämlich genug sein, sie zu bezahlen, weil sie Angst haben, im Dunkeln zu sitzen. Meiner Meinung nach müssten die Stadtwerke ihre Ansprüche ebenfalls beim Insolvenzverwalter anmelden. Aber ob sie da was bekommen ist fraglich, deshalb holen sie es sich lieber beim Kunden.
Diese Netznutzungsverträge, die einige Stadtwerke seperat mit den Kunden unterschrieben haben, sind höchst umstritten und ich bezweifle, dass sie vor einem Gericht bestand hätten, wenn ein Kunde den langen Atem hätte, es darauf ankommen zu lassen.
Ich empfehle in jedem Fall, den Stadtwerken zu erläutern, dass man den Strom und die Netznutzung ordnungsgemäß gezahlt hat und nicht bereit ist, doppelt zu zahlen. Meine Stadtwerke haben dann jedenfalls drauf verzichtet.

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StromMonster ist offline StromMonster


Fachmann

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28.11.2002 18:06 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Verhandeln!

Es ist gar nicht immer klar, daß man über die Belange der Netznutzung informiert wird. Meist wird nur eine allgemeine Handlungsvollmacht für alle notwendigen im Zusammenhang mit dem Wechsel stehenden Handlungen erteilt. Daraus soll man was erkennen ?
Wenn ein Vertrag über einen Strompool vermittelt wird, kann am Anfang alles klar gehen. Wenn der Poolungsvertrag ausläuft und man auf einen anderen Händler "umgebeamt" wird, kann man auch später erst Schiffbruch erleiden.

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karl-der-kaefer ist offline karl-der-kaefer karl-der-kaefer ist männlich


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28.11.2002 18:09 Zum Anfang der Seite springen
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Achtung RE: Verhandeln!

Hallo Frau Beimer!
Wenn Du einen Netzanschlußvetrag mit deinem Stadtwerk hast, in dem nicht vermerkt ist, was passiert, wenn der Händler die Netznutzung nicht bezahlt, hast Du Glück gehabt....
In aller Regel wird das nämlich vermerkt sein, sonst macht dieser Vertrag für Deinen Netztbetreiber nicht viel Sinn (die paar weiteren Dinge, die darin geregelt sind, verweisen i.d.R. eh' nur auf die AVB). Und dann wirst Du automatisch Schuldner der Netznutzungsentgelte, wenn Dein Lieferant nicht zahlt. Allerdings sind die meisten Stadtwerke bei der DSA-Pleite da kulant gewesen.

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StromMonster ist offline StromMonster


Fachmann

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29.11.2002 08:24 Zum Anfang der Seite springen
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Pfeil RE: Verhandeln!

Lieber Karli,

in Netzanschlußverträgen wird nie Passagen über Netznutzung
Netznutzung geben. Diese werden mit dem Anschlußnehmer abgeschlossen. Wenn Du zum Beispiel in einer Platte wohnst, dann hat der Netzbetreiber den Vertrag mit z.B. der WOBA.
Na und die WOBA würde für den einzelnen Mieter Karli gar nicht zucken, wenn man der eine Netzvertrag mit Belangen der Netznutzung hinschieben würde, also dürftest Du am großen Wettbewerb gar nicht teilnehmen.
Aber hier im Forum gibt es wirklich wenig Hinweise, daß Netzbetreiber den ausstehenden Betrag von ihren Kunden eingeklagt haben.

CU

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AY4 ist offline AY4


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29.11.2002 10:21 Zum Anfang der Seite springen
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Hi DSA Geschädigte,

ich kann nur noch mal darauf hinweisen, dass alte Netznutzungsverträge, die nach dem Modell der anfänglichen VV2 abgeschlossen wurden, ganz klar die monatlichen Netznutzungsentgelte, die Zählergebühr und noch sämtliche wesentlichen Bestandteile beinhalteten, und diese wurden zwischen dem Kunden und dem Netzbetreiber geschlossen.
Wer einen Netzanschlussvertrag hat, ist fein raus, da wurde per Beistellung geliefert und in dem Fall bleibt der Netzbetreiber ganz klar auf den Kosten sitzen. Es muss ganz klar sein, ob man per Netznutzung = Netzntzungsvertrag, oder per Beistellung = Netzanschlussvertrag versorgt wurde. Im übrigen solltet ihr euch vielleicht mehr über das kriminelle Verhalten der DSA aufregen und nicht über die Netzbetreiber. Wenn ihr von eurem Steuerberater beschissen werdet ist es ja auch nicht Schuld des Finanzamtes, das es weiterhin auf Begleichung der Forderung besteht.

Bis dann

AY4

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Frau Beimer ist offline Frau Beimer


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29.11.2002 16:30 Zum Anfang der Seite springen
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traurig Widerspruch!

Hallo AY4,
deinen Äußerungen in diesem Forum zufolge bist du vermutlich bei einem örtlichen Energieversorger angestellt, und ich finde, es ist dein gutes Recht, dessen Vorgehen zu verteidigen.
Sicherlich hast du Recht, dass die DSA ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen ist, ist nicht schön. Allerdings kann man das nicht so abgekoppelt vom Markt sehen.
Ich halte deinen Vergleich von Steuerberater und Finanzamt für falsch - denn ich habe mich nicht falsch beraten lassen und ich habe bereits bezahlt! Es ist nicht so, dass ich einen Fehler gemacht oder irgendetwas übersehen habe.
Ich habe nur von meinem Recht Gebrauch gemacht, den Stromanbieter zu wechseln. An diesen habe ich bezahlt - und zwar alles, was ich bekommen habe.
Ich verstehe die Arroganz der Stadtwerke nicht - es ist mein Recht den Stromanbieter zu wechseln. Die Angestellten tun immer so, als hätte ich sie persönlich beleidigt, nur weil ich mir den günstigeren Anbieter für dieselbe Leistung rausgesucht habe. Und jetzt denken sie, es geschieht mir ganz recht, hätte den Anbieter ja nicht wechseln brauchen. Ich möchte nicht persönlich werden, aber eine derartige Haltung höre ich bei dir, AY4, auch raus, deshalb meine Vermutung. Bitte nicht übel nehmen, falls sie falsch ist.
Ich bezahle jetzt also doppelt und überlege mir nun zweimal, ob ich nochmal den Stromanbieter wechsle. Gut - d.h. die Stromanbieter haben mit ihrer Blockadepolitik gesiegt! Die Strompreise steigen wieder und die einzigen, die in dieser miserablen wirtschaflichen Lage Gewinne einfahren, sind die Energieversorger.
Das kann nicht fair sein!

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Frau Beimer am 29.11.2002 16:34.

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AY4 ist offline AY4


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30.11.2002 20:59 Zum Anfang der Seite springen
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Guten Abend,

es mag ja sein, dass Sie der Meinung sind,dass die Angelegenheit mit der DSA so richtig war, wie sie gelaufen ist. Ich habe schon seinerzeit, als sich die Insolvenz abzeichnete mehrfach meine Meinung geäußert, dass hier kriminelle Machenschaften öffentlich gutgeheißen werden. Diese Meinung scheint immer noch bei vielen so zu sein. Warum aber die Netzbetreiber das Risiko des Zahlungsausfalls tragen sollen, weil Kunden zu dubiosen Stromanbietern wechseln, konnte mir bisher noch niemand verraten. Deshalb bleibe ich dabei, dass man nicht so sehr emotional die Sache betrachten sollte. sondern die Fakten sprechen lassen sollte.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin viel Glück bei der Suche nach dem richtigen Stromanbieter der, wenn er Verträge nach der VVII+ mit Ihrem Netzvbetreiber abschliesst, alleinverantwortlich für die Begleichunng der fälligen Netzentgelte ist.

MfG

AY4

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02.12.2002 08:46 Zum Anfang der Seite springen
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Hallo AY4,

ich will nicht besserwisserisch sein, aber ich habe bis jetzt noch keinen Netzanschlußvertrag erhalten. Meines Achtens bekommt ein Kunde in Beistellung das gar nicht mit, weil der Netzbetreiber mit seinem ihm nächsten Lieferanten die Belieferung weiterführt und sich nur die Rechnungsanschrift ändert. Dafür staunt man nach sehr langer Zeit (meist > 1 Jahr), wenn man einen Netznutzungsvertrag erhält. Der kommt bloß, weil die Beistellung beendet und die Netznutzung beantragt wurde.
Was DSA betrifft war es zwar ein reiner Nervenkrieg mit ziemlich viel Schriftverkehr, aber am Ende hatte ich mein Geld auf dem Konto. Leider haben nicht alle Kunden das Durchhaltevermögen. Mein Netzbetreiber hat informiert und der Ansprechpartner war ein kompetenter Mensch. Aber keine Werbung hier, deshalb kann ich nur empfehlen: drum prüfe wer sich länger bindet.....
CU

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