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Beitrag Ares Energie AG | Kundenfreundlichkeit bei der Riva
AY4 ist offline AY4


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02.05.2002 09:04 Zum Anfang der Seite springen
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Text DSA Deutsche Strom AG

Es ist schon interessant, wie hier die DSA in Schutz genommen wird. Rechtsgültige Verträge werden von der DSA ignoriert, Kundenanfragen nicht beantwortet, Abschläge verdoppelt und mit fehlender Erlaubnis abgebucht, Briefe nicht beantwortet, Netznutzungsentgelte nicht gezahlt, Wechselentgelte gerichtlich und kartellrechtlich gerügt aber selbst von Neukunden verlangt und Schuld ist E.ON. Die Vermutung, dass die DSA die Netznutuzungsentgelte nicht zahlt, aber von den eigenen Kunden Abschläge kassiert, lässt eher den Schluss zu, dass es hier bald zum dicken Konkurs kommt. Herr Schack hat schön das Geld aus der DSA rausgezogen, indem er ihr die Homebutler GmbH verkaufte, und nun auch noch den ganzen Deal als stille Beteiligung nach aussen trägt. Der Neue Markt lässt grüssen (Comroad). Die DSA ist kein Unternehmen dass für den Strommarkt Gutes will, die wollen nur auf die Schnelle abkassieren. Die Zeit wird's zeigen.

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Lampe DSA Deutsche Strom AG

Die DSA soll hier nicht in Schutz genommen werden - das sollte eigentlich aus den Ausführungen ersichtlich geworden sein, wenn man die Anmerkungen mit dem Geld drehen richtig interprtiert. Aber in dieser Branche sind auch die Großen mindestens so "unseriös" wie einige andere Anbieter (vielleicht einige neue, aber mit Sicherheit viele alte Anbieter).

Die Homebutler-Anmerkung ist eine echte Insider-Info und harmoniert mit den Ausführungen zum Thema "Geld drehen".

Leider gib es immer einige, die sich die Taschen auf Kosten anderer voll machen (und auch schon lange machen) - aber wie gesagt - immer mal die Historie und die örtliche Positionierung der DSA betrachten.

Darüber hinaus ist dies aber auch nicht weiter verwunderlich - unsere Politiker sind ja die besten Beispiele dafür - übrigens allen voran unser Wirtschaftsminister Müller - der wird nach seiner Politikerlaufbahn erst mal richtig viel Geld verdienen - die Energiewirtschaft in Deutschland müsste (und wird) Ihn auf Händen tragen.

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Laufbursche ist offline Laufbursche


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03.05.2002 00:50 Zum Anfang der Seite springen
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Text DSA Deutsche Strom AG

Hallo,

nachdem einige hier im Forum schon kräftig geschimpft haben, möchte ich mich dem anschließen.
Ich bin seit Mai 2001 Kunde der DSA. Nachdem die DREWAG der DSA am 05.04. 2002 den Händlerrahmenvertrag gekündigt hat (wegen Zurückhaltung der Netztnutzungsgebühren)bin ich wieder Kunde der DREWAG. Das ist die sogenannte Notversorgung. Gestern kam eine Vertragsbestätigung, obwohl ich nie einen Vertrag mit der DREWAG abgeschloßen habe. Der Zählerstand stimmt weder hinten noch vorn. Jetzt soll ich auch noch Abschläge monatlich zahlen, das ist ja wohl der Gipfel! Ich zahle doppelt den Strom! Einmal DSA und nun auch noch die DREWAG. Ich zahle weiterhin die Abschläge an die DSA, mit denen habe ich einen Vertrag. Und der ist für mich bindent.
Wenn diese Blutsauger sich nicht einigen können, ist das ihr Pech. Es kann nicht alles auf dem Rücken des kleinen Mannes ausgetragen werden.
Bitte melden Sie sich bei mir, wenn Sie die gleichen Probleme haben. Wir müssen hier schnellstens was unternehmen. Hoffendlich finden sich hier einige, die noch den Mut haben, gegen diese Gangstermethoden anzukämpfen. Die meisten Deutschen finden sich jedoch mit allem ab. (Siehe Deutschlands Wahrzeichen-der "Michel" hat nicht umsonst die Schlafmütze auf!

Viele Grüße und einen schönen Feiertag
Andreas

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AY4 ist offline AY4


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03.05.2002 09:45 Zum Anfang der Seite springen
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Text DSA Deutsche Strom AG

Zum Beitrag von Profi-Team möchte ich folgendes bemerken. Die DSA kauft die HomeButler GmbH ist keine „Insiderinformation“, diese ist frei erhältlich auf der Homepage der DSA. Dort sollte jeder, der sich ein Bild machen möchte, in den Bereich Investor Relation gehen, und sich die PDF Datei Emission durchlesen. Es ist schon erstaunlich, wie nichtssagend ein solcher Prospekt, in dem es um viel Geld geht, sein kann. So erfährt man z.B. dass die DSA aus 105.000 Aktien zum Nennwert € 1,-- besteht, also derartig winzig ist, dass es nicht verwundert, dass Entgelte und Rechnungen nicht bezahlt werden, da die Kapitaldecke quasi = Null ist. Jede notwendige Information über die Finanzsituation der DSA wird mit dem Satz „... kommen Sie nach Hamburg und schauen sich alles in unseren Geschäftsräumen an“ überdeckt. Der Hit: Der sich buchmäßig darstellenden Überschuldung steht ein höher bewerteter Kundenstamm gegenüber, so dass ein Überschuldungstatbestand
zu keiner Zeit vorlag. Die vom Steuerberater aufgestellten Bilanzen sollten in den
Räumlichkeiten der DSA Deutsche Strom AG eingesehen werden. (Original-Zitat)

Wenn also die DSA auch vom Strom-Magazin als nicht mehr seriös angesehen wird, sollte dieses nicht mit dem Umstand heruntergespielt werden, andere Große wären auch nicht so seriös. Dafür gibt es auch die anderen Foren. Dort findet man jedoch kaum noch neue Kritik, vermutlich, weil es bei denen runder läuft.

Die Schuld der jetzigen Politik zu geben ist natürlich auch eine einfache und auch populistische Art der Stimmungsmache, es war schliesslich nicht Herr Müller, sondern Herr Rexrodt (FDP), der die ganzen Grundlagen für die Liberalisierung gesetzt hat.

Da sollte auch das Strom-Magazin kritischer berichten.

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profi-team ist offline profi-team


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03.05.2002 20:05 Zum Anfang der Seite springen
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Text DSA Deutsche Strom AG

Hier sollte eigentlich nicht politisiert werden - aber Herr Müller setzt nichts für den Privatkunden im Energiemarkt um oder läßt Kontrolorgane zu (und damit ist nicht die sinnlose Task Farce gemeint) um und kein anderer !

Was die Überschuldung angeht ist es richtig, daß hier mit zweierlei Maß gemessen wird - während im Vossnet-Prozeß alle Kunden mit genau "0" bewertet wurden, so werden hier andere Werte für Kunden entgegen gehalten. Was ist also der Kunde wirklich wert bzw. wie wird er bewertet. Sollte hier eine zu hohe Bewertung zu Grunde liegen (also mehr als "0") so läge hier definitiv der Fall der Überschuldung vor und bei dem betreffenden Zeitraum der Straftatbestand der Konkursverschleppung - und auf den können wie im Vossnet-Prozeß 2,5 Jahre Gefängnis ohne Bewährung verhängt werden.

Was das Stammkapital angeht ist sicherlich festzustellen, daß man eigenständige neue Firmen sicherlich nicht von Anfang an mit immensen Stammkapitalsummen ausstatten kann - Firmen müssen sich erst entwickeln. Im Übrigen sollte man sich vielleicht aber auch mal an die eigene Nase packen - bei der geringen Wechselquote durch sanktionsfreie Preisdumping der Ex-Momopolisten (denn nur Monopolinhaber können per Gesetz dumpen und keine New-Comer - darum die Verkleidung aller Yello) und der Wechselmüdigkeit und Bequemlichkeit der Deutschen (uns gehts ja zu gut) haben neue Anbieter nie eine reale Chance gehabt. Die DSA soll hier nicht geschützt werden, aber man sollte das Problem auch mal etwas gesamtheitlicher sehen.

Die Fragen sind::
Wer prüft und bewertet die Bücher der DSA und wer sorgt für realistische Netznutzungsentgelte ohne Quersubventionierung bei Netzbetreibern? Wer sanktioniert wen und in welcher Höhe? Wann können Privatkunden wirklich frei wählen und wann werden Sie es tuen oder ob?

[Dieser Beitrag wurde von profi-team am 03.05.2002 editiert.]

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Ron ist offline Ron


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04.05.2002 20:34 Zum Anfang der Seite springen
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verrückt DSA Deutsche Strom AG

Hallo,

...auch meine Absicht war es NIE die DSA in Schutz zu nehmen..ich wollte nur meine Erfahrungen mit den anderen "Verbrechern" (E.ON...sind zwar gross, aber auch nicht viel anders...NUR die Kohle zählt!!!)...zeigen.

Ganz im Gegenteil...die DSA, welche ich zwischenzeitlich gekündigt habe...meine Einzugsermächtigung SCHRIFTLICH widerrufen habe und die bereits bezahlten Abschläge seit Jahresanfang erstmal KOMPLETT habe zurückbuchen lassen, antwortet NICHT auf meine Schreiben UND bucht sogar weiterhin ab (was ich natürlich umgehend zurückbuchen werde !)....soviel zu mir und zur DSA....die alles andere als "mein Feund" ist. Ich wollte halt nur zeigen, dass auch seriöse Unternehmen Probleme mit den überhöhten Netznutzungsentgelten haben und die E.ON nicht gerade kundenfreundlich ist.

...so das wars für heute !

"Der Strommarkt (gibts den überhaupt noch ?) ist TOOOOOOOT !!!...das ist Fakt !"

Ciao

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AY4 ist offline AY4


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05.05.2002 13:21 Zum Anfang der Seite springen
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Text DSA Deutsche Strom AG

Zum Beitrag vom "Profi-Team" möchte ich abschliessend folgendes feststellen: Wir sind hier im Bereich der DSA. Diese "arbeitet" stark an der Grenze der Legalität und hat, wie u.a. die Meinung von Ron zeigt, keinerlei Kunden-interesse.

Das hier ständig die Politik hereingebracht wird, um von der DSA abzulenken ist schon erstaunlich. Aber davon abgesehen: Was erwartet das Strommagazin von einem Wirtschaftsminister? Die Betonung liegt hier auf WIRTSCHAFT! Warum sollte sich ein Wirtschaftsminister für Verbraucherinteressen einsetzen. Die Frage müsste doch eher sein: Warum saß kein Vertreter der AGV (Arbeitsgemeinschaft für Verbraucherschutz) oder des Verbraucherministeriums mit am Tisch, eben auch nicht bei den Verhandlungen zur VVII Gas? Wo war z.B. Frau Kühnast. Diese Sachen gehören jedoch nicht in das DSA Forum. Über die geringe Wechselquote der Stromkunden zu mäkeln kann auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Es zwingt schliesslich niemand die Verbraucher zu wechseln. Es könnte doch auch sein, dass der Großteil der Kunden mit dem bisherigen Anbieter zufrieden ist. Dieser Artikel ist ein einziger Versuch, die DSA zu schützen. Was haben denn DSA Bücher mit quersubventionierten Netznutzungsentgelten zu tun? Fakt ist: Niemand zwingrt die DSA irgendwohin zu liefern. Sind der DSA die netznutzungsentgelte zu hoch, kann Sie die Versorgung ablehnen. Die Netznutzungs-entgelte sind veröffentlicht und auch für die DSA vor der Lieferung einsichtbar. Diese Machenschaften betreibt kein anderer Stromlieferant. Nur weil die DSA einer der ersten Lieferanten war, muss man nicht an einstigen Beurteilungen festhalten. Hier sollte der wechselwillige Kunde vor der DSA und denen, die DSA erträge vermitteln, gewarnt werden, denn, die DSA schliesst einfach in Vollmacht die Verträge für den Kunden ab, was dazu führt, dass er die Netznutzungs-entgelte im Zweifelsfall dem Netzbetreiber erstatten muss.

Dieses Verhalten sollte sich mal ein Verteilnetzbetreiber erlauben, wie würde der hier wohl beurteilt werden?

Lest euch mal das DSA Forum unter diesem Aspekt seit Jahresanfang an und wenn ihr dann immer noch zu dem Schluss kommt, die DSA ist ein toller Laden, kann es wohl nur daran liegen, dass ihr es nicht anders sehen wollt.

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profi-team ist offline profi-team


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06.05.2002 10:07 Zum Anfang der Seite springen
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Lampe DSA Deutsche Strom AG

Interessante Anmerkungen und immer wieder der Versuch auch die Rahmenbedingung nicht sehen zu wollen.
Der AGV und alle anderen Interessensvertreter von Verbrauchern und neuer Stromanbieterwurden nie zu den runden der Verbändevereinbarungen zugelassen. Es gab riesige Diskussionsrunden im bundeswirtschaftsministerium die unter der Leitung von Fr. Dr. Mühl ins Nichts verliefen - neue Anbieter hatten nie eine reele Chance im markt Fuss zu fassen.

Nochmals: Dies soll nicht das einzelne Geschäftsgebahren der DSA in Abrede stellen, aber zu polemisieren und Hintergründe als fehl am Platze zu bezeichnen - das kommt irgendwie bekannt vor...

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StromMonster ist offline StromMonster


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07.05.2002 07:40 Zum Anfang der Seite springen
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cool DSA Deutsche Strom AG


"Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihrem neuen oder alten Stromanbieter gemacht? Sind Sie mit dem Service und der Dauer der Bearbeitung zufrieden, oder gibt es Probleme? Hier haben Sie die Möglichkeit, anderen wechselwilligen Kunden Tipps und Tricks zu verraten, Firmen zu empfehlen oder vor schlechtem Service zu warnen."

Mit diesen Worten beginnt der Einstieg in das Diskussionsforum "Stromanbieter". Mir fehlen in letzter Zeit die Beiträge, in denen Erfahrungen mit DSA geschildert werden.
Die Kunden interessiert doch in letzter Zeit am meisten, wie sie sich nach der von ihrem Netzbetreiber angezeigten "Notversorgung" in puncto doppelte Zahlung verhalten sollen.
Mich würde hier dazu mal ein allgemeiner Beitrag vom "strom magazin" interessieren.

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doerk ist offline doerk


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07.05.2002 11:17 Zum Anfang der Seite springen
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Text DSA Deutsche Strom AG

Ich pflichte dem Monster bei. Es besteht in solchen Fällen beim Endkunden eine grosse Unsicherheit und man hätte gerne eine verbindliche oder zumindest kompetente Beratung nötig. So hab ich es gemacht: Da ich bei der DSA ohnehin gekündigt hatte, aber mein örtliches EVU mich während der Frist wieder übernommen hatte (siehe vorige Beiträge), habe ich der DSA die Einzugsermächtigung entzogen und auch die Abschläge zurückgebucht, für die Monate, in denen ich (angeblich) notversorgt wurde/werde. Mir kann als Laie nicht zugemutet werden zu beurteilen, ob das Vorgehen meines örtlichen Betreibers rechtmässig ist, sondern ich muss erstmal davon ausgehen. Daher der Storno zu ungunsten der DSA, zumal ja auch von denen keine Reaktion kam, beispielsweise mir gegenüber.

Auf der anderen Seite hat mein Notversorger, der gleichzeitig mein zukünfiger Lieferant ist, auch NOCH NICHT abgebucht, was aber theoretisch jederzeit geschehen kann. Ich habe den Zählerstand zum Zeitpunkt der einsetzenden Notversorung beiden Parteien mitgeteilt und warte somit auf die Endabrechnung der DSA, die ich selbstverständlich unverzüglich bezahlen werde, wenn sie nachvollziehbar ist, und auf die einsetzende Abbuchung meines neuen alten. Bin mal gespannt, ob die DSA auf die Reihe bekommt, dass sie mehrmals in dem Zeitraum ihren Strompreis geändert haben.

Ich werde die weitere Entwicklung hier zum besten geben.

doerk

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Redaktion ist offline Redaktion


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Themenstarter Thema begonnen von Redaktion

07.05.2002 15:17 Zum Anfang der Seite springen
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cool DSA Deutsche Strom AG

Gerade im Bereich Notstromversorgung gibt es viele Grauzonen in der Vorgehensweise der Regionalversorger. Wir würden "doerk" zustimmen wenn er sagt, dass es den Stromkunden nicht zuzumuten ist, zu beurteilen, wessen Vorgehensweise nicht rechtmäßig ist. Wichtig ist in jedem Fall: Den Stromzähler ablesen, sobald die Notstromversorgung bekannt wird. Da der Regionalversorger diese Notstromversorgung nicht ohne Grund (ob er berechtigt ist, steht auf einem anderen Blatt) eingeleitet hat, scheint es Probleme mit dem aktuellen Stromversorger zu geben. Jetzt gibt es drei Möglichkeiten für die weitere Vorgehensweise: a.) Das stört Sie alles nicht, Sie vertrauen weiter Ihrem derzeitigen Versorger, dann müssen Sie sich mit ihm in Verbindung setzen und nachfragen, ob mittlerweile alles wieder geklärt ist und wer die Sonderkosten übernimmt. b.) Sie haben die Faxen dicke vom Stromanbieterwechsel und bleiben bei Ihrem Regionalversorger. Dann markiert der Tag des Beginns der Notstromversorgung den ersten Tag Ihres neuen Vertragsverhältnisses und wenn Sie einen längerfristigen Vertrag unterschreiben, werden Sie sicherlich auch von Beginn an zu dem gewählten Sondervertrag und nicht wie in der Notstromversorgung üblich zum Allgemeinen oder einem noch teureren Tarif abgerechnet. Dieser Zählerstand ist gleichzeitig der Abschlusszählerstand, den Sie Ihrem alten Stromversorger mitteilen sollten und mit dem er Ihnen eine Abschlussrechnung ausstellen müsste. Die Zahlungen an diesen sollten Sie bis dahin einstellen, damit Sie nicht doppelt zahlen. c.) Sie haben zwar die Faxen dicke, aber bei Ihrem Regionalversorger wollen Sie auch nicht bleiben. Dann haben Sie jetzt drei Monate Zeit, sich einen neuen Anbieter zu suchen. In den drei Monaten zahlen Sie den Notstrom an den Regionalversorger, auch hier sollten Sie die Zahlungen an den alten Anbieter einstellen und eine Abschlussrechnung einfordern. Wichtig ist hierbei, sich auch den Stromzählerstand nach den drei Monaten zu notieren, damit Sie wissen wie viel Notstrom Sie zahlen müssen und bei welchem Zählerstand das neue Vertragsverhältnis eingesetzt hat.
Die Vorgehensweise der DSA ist aus Kundensicht nicht empfehlenswert, für den Strommarkt an sich aber interessant, da die überhöhten Netznutzungsentgelte nicht in Vergessenheit geraten. Schließlich muss jeder Kunde selbst wissen, wie viel Ärger er ertragen kann.

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KOB ist offline KOB


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Dabei seit: 07.05.2002
Beiträge: 1
07.05.2002 18:50 Zum Anfang der Seite springen
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verrückt DSA Deutsche Strom AG

Ohne dieser "Firma" zu nahe treten zu wollen, kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung jedem potentiellen Interessenten nur sehr von einem Vertrag mit der DSA abraten. Ich habe im Mai 2001 einen Stromlieferungsvertrag mit der DSA abgeschlossen und wurde angeblich ab Juni 2001 von ihnen beliefert. Im August erhielt ich dann ein Schreiben von den lokalen Stadtwerken, daß ich jetzt seit 3 Monaten in der Zwangsversorgung und daher wieder Kunde der Stadtwerke sei. Die folgenden ca. 5 Anrufe bei der DSA erbrachten dann ein fast ausgeglichenes Verhältnis: 2 Mitarbeiter behaupteten, DSA würde mich mit Strom beliefern, und die Stadtwerke würden lügen, 3 behaupteten das Gegenteil. Nachdem ich einen halbwegs kompetenten Mitarbeiter bei der DSA gefunden hatte, der mir bestätigte, daß die DSA mich nie beliefert hätte, habe ich den Vertrag entsprechend gekündigt, die Abbuchungsermächtigung widerrufen, und die bereits abgebuchten Beträge zurückgefordert. Trotzdem ich seit diesem Zeitpunkt mindestens 5x bei der DSA angerufen und 3x geschrieben habe, habe ich die ungerechtfertigt eingezogenen Beträge bis heute nicht zurückerhalten. Außerdem versucht die DSA bis heute (d.h. seit 9 Monaten) trotz fehlender Abbuchungsgenehmigung 1x bis 2x im Monat wechselnde Beträge von meinen Konto einzuziehen. Ich hoffe, daß sich dieses Problem mit der angesichts eines solchen Geschäftsgebahrens wohl unvermeidlichen Pleite der DSA von alleine löst, kann aber bis dahin wirklich jedem nur dringends von diesem Verein abraten.

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