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Beitrag DER BESTE STROMANBIETER?! - Ich habe ihn gefunden! :-) | Warnung vor Envacom / Gazprom
Schamane ist offline Schamane


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02.03.2012 17:05 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

Jetzt habe ich extra noch einmal in meine Unterlagen geschaut. Dort heißt es in dem Antrag zur Lieferung von Strom, dessen Inhalt durch die vorbehaltlose Annahme durch EnerGen Süd Vertragsinhalt geworden ist, wörtlich: "Der Kunde leistet nach der Umstellungsbestätigung eine unverzinsliche Sicherheitsleistung in Höhe von 100 Euro, die nach dem Ende der Laufzeit zurück erstattet wird. Diese wird separat durch ProEnergie in Rechnung gestellt." Bedeutet im Klartext: Die Sicherheit ist an EnerGen Süd zu leisten, beide Parteien ermächtigen (wahrscheinlich aus technischen Gründen, weil dieser Punkt im Geldeinzugsverfahren von EnerGen nicht vorgesehen war)ProEnergen, den Betrag für EnerGen Süd einzuziehen. Rechtlich hat damit ProEnergie bezüglich der Erhebung der Sicherheitsleistung die Stellung eines Erfüllungsgehilfen im Sinne des § 279 BGB, weshalb der "Akt" ungeachtet dessen, wer letztlich tätig war, Energen Süd zuzurechnen ist. Anstelle von PronEnergie hätte auch jeder x-beliebige Dienstleister beauftragt werden können (wäre aber wohl schwierig gewesen, dafür jemand zu finden). Wenn beispielsweise ein Inkassounternehmen im Auftrag eines Gläubigers Geldforderungen beim Schuldner einzieht, wem rechnest du die eingezogene Leistung dann zu, dem Gläubiger (richtige Antwort) oder dem Inkassounternehmen (falsche Antwort)? Genauso liegt es hier. Du musst dir das so vorstellen, dass ProEnergie in Bezug auf den Einzug der Sicherheitsleistung die Stellung eines Inkassounternehmens innehatte. Gläubigerin war aber allein EnerGen Süd, da beißt die Maus keinen Faden ab. Wenn du von ProEnergie 100 € haben möchtets, wirst du wohl klagen müssen. Die kennen die Rechtslage ganz genau und wenn du nicht beweisen kannst, dass der eingezogene Betrag nicht an EnerGen weitergeleitet oder an ProEnergie zurück gezahlt worden ist, kannst du weitere 150-200 € an Gerichts- und Anwaltskosten einplanen! Für so einen kleinen Betrag würde ich mir den ganzen Ärger gesachweige denn das zusätzliche finanzille Risiko nicht antun. Übrigens hast du ein Kostenrisiko bereits dann, wenn du unbegründete Forderungen außergerichtlich gegen einen vermeintlichen Schuldner geltend machst: Schaltet der nämlich zur Abwehr einen Anwalt ein und hat dadurch Kosten, hat er unter dem Gesichtspunkt des Schadensersatzes Anspruch auf Kostenerstattung! Wie auch immer, ich drücke dir jedenfalls die Daumen!

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02.03.2012 20:15 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

@Schamane: Du kannst einen ja mächtig aufbauen. Natürlich steht auch in meinem Antrag zur Stromlieferung dieser Satz.
Welcher Kunde soll aber daraus ableiten, für wen und vor allem wofür diese "Sicherheitsleistung" durch PoEnergie eingezogen wird. Ich finde in keinem Schriftstück einen Satz, aus dem hervorgeht, dass diese Sicherheitsleistung zugunsten der EnS anfällt. Sicher kann man das so sehen wie von Dir dargestellt. Da muss man aber weit ausholen, um ProEnergie als "Erfüllungsgehilfen" zu sehen. Ein klärender Satz hätte da sehr geholfen!
1.Warum zieht EnS diese Sicherheitslistung nicht selbst ein? Technische Probleme? Ein Schreiben wie von ProEnergie gefertigt, bringt doch jeder zustande und ein Konto anzugeben, auf das die Einzahlung vorzunehmen ist, dürfte auch kein Problem sein.
2.Es stehen aber auch noch andere Sätze im Antrag zur Stromlieferung:

Zitat:
Der Kunde beauftragt ProEnergie und deren Kooperationspartner mit der Liferung des gesamten Strombedarfs.

Ich beauftrage also ProEnergie und niemand sonst. ProEnergie hat oder sucht sich entprechende Kooperationspartner. Soweit ich weiß, ist auch EnS nicht unmittelbarer Stromlieferant, sondern die Stadtwerke Ulm.
Außerdem steht auch noch ein Satz zur Laufzeit des Vertrags:
Zitat:
Der Vertrag beginnt mit der Lieferung von Strom und endet mit der Beendigung des Stromliefervertrages, den ProEnergie im Auftrag des Kunden mit der Stromgenossenschaft abgeschlossen hat. Der Vertrag gilt auf unbedingte Zeit und kann von beiden Seiten zum Jahresende mit einer 6-monatigen Frist gekündigt werden.

So gesehen, gilt der Vertrag mindestens noch bis Ende Februar. Ich habe weder gekündigt (bei EnS), noch hat ProEnergie von mir einen entsprechenden Auftrag.
Ich habe jedenfalls meine 100 Euro mit Fristsetzung geltend gemacht. Möglicherweise wird ProEnergie nicht reagieren. Dann wende ich mich mit dem gesamten Vorgang an die Schiedsstelle Energie. Sollte da der Vorgang nicht angenommen werden, wende ich mich an einen Anwalt. Ich hoffe, meine Rechtsschutzversicherung ünrnimmt die Kosten. Ich bleibe dran und werde berichten.
Leider gibt es in Deutschland nicht die Möglichkeit, eine Sammelklage einzureichen.
Im schlimmste Fall muss ich mit der Erkenntnis leben, dass es bei jedem Vertrag auch Fallstricke gibt (geben kann) und ich die 100 Euro abschreiben muss.

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03.03.2012 10:13 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

@heinzer,
richtig, PE hat die Sicherheitsleistung eingezogen und nicht an EnerGen Süd abgeführt! Das ist die zunächst telefonische Auskunft von EGS. "Die 100 Euro erhalten Sie von PE zurück, damit haben wir nichts zu tun".
Zur Sicherheit werde ich nun im Zuge des IV-Verfahrens mein Guthaben und diese Sicherheitsleistung zurück verlangen. Mal seh’n was passiert.
Im übrigen wurde der Mahnbescheid am 24.02.12 erlassen.
Ich warte nur einfach ab.

Grüße

Mancher ist kein Experte, hat aber trotzdem keine Ahnung!
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03.03.2012 11:50 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

Das ist aber eine kühne Behauptung von dir in der Öffentlichkeit, Ligrau! Ich würde mich nicht trauen, eine solche Behauptung auf eine nichtssagende telefonische Auskunft eines Telefonmädels hin aufzustellen, wobei ich davon ausgehe, dass die Auskunft sogar richtig ist. Es macht doch Sinn, dass die Rückzahlung auf demselben Weg erfolgt wie der Einzug, weshalb ich davon ausgehe, dass nach den Absprachen ProEnergie auch hier als Abrechnungsstelle fungiert. Das ändert aber nichts an den bestehenden Rechtsverhältnissen und der Tatsache, dass ProEnergie nur das weiterleiten kann, was von EnerGen zur Verfügung gestellt wird!

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03.03.2012 12:56 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

Wie ligrau bereits schrieb: abwarten. Er hat einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirkt und ich habe eine Rückforderung mit Fristsetzung geltend gemacht.
Ich gehe davon aus, dass ligrau seine neuesten Erkenntnisse hier postet und ich werde das auch machen.
Notfalls kommt es in einem Rechtsstreit zur Klärung der verworrenen Sachverhalte.
Es ist ja auch für ProEnergie nicht besonders angenehm, wenn dann Handlungen (oder Nichthandlungen) zur Disposition stehen, die man dort mit Sicherheit nicht gerne hört.
Auch der GF, Herr Lazarevski, ist ja kein unbeschriebenes Blatt.
Ich zitiere eine Zuschrift beim "Handelsblatt" vom 23.01.12:

Zitat:
... und Herr Larzarevski hat alle Kunden an anderes Unternehmen verkauft(Firstcon) zockt die eigenen Mitarbeiter ab( Zahlt seit Monaten keine Provisionen ) und hat den Seriös Arbeiten GF Werner Rausch ebenso abgezockt und rausgeekelt.Herr Larzarevski hat bis jetzt alle Gerichtsprozesse gegen Ihn und andere VP verloren und es kommen noch einige Prozesse auf ihn zu.Ebenso kann man den Strom direkt bei Energen Sued beziehen.(1-2 cent billiger udn die 100 € sind Genossenschaftsanteil) nicht so wie Herr Larzarevski der mit fast 1 Mio Sicherheitsgelder Termin Geschäfte macht und es sich gut gehen läßt.Aber das hat er schon in anderen Unternehmen so gemacht und er hat die selben Methoden angewandt wie Teldafax (er war dort Strucki)

Es ist natürlich sehr die Frage, ob der hier zitierte VP die Internas so gut kennt, dass er weiß, was mit den "Sicherheitsgeldern" gemacht wurde. Zumindest eine Abführung an EnS scheint aber sehr fraglich. Aber so eine Frage wird sich ja klären lassen ...

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03.03.2012 19:11 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

ProEnergie hat die Belieferung durch EnergenSüd zum 31.12.2011 gekündigt, wenn ich richtig informiert wurde. Das war vor der Insolvenz von Süd. Lazarevski wird seine Sicherheitsleistungen (man spricht von 600 000 Euro)sofort mit Beendigung der Beziehung in Ulm abgeholt haben. Seit Januar wird Lazarevski von Firstcon beliefert. Sind da die Sicherheitsleistungen hingeflossen? Die müssen die Sicherheit bei ihrem Lieferanten hinterlegen. Wenn das alles stimmt, hat ProEnergie offiziell keine große Liquidität mehr.
Neustes Gerücht, Firstcon soll sich an ProEnergie beteiligt haben.

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03.03.2012 19:47 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

Nichts Genaues weiß man nicht ...
Offensichtlich gibt es mehrere Auffassungen, wo die 600.000 Euro ??? Sicherheitsleistungen liegen könnten.
Wenn die Meinung geäußert wird, dass diese dem Stromlieferanten zusteht, erhebt sich sofort die Frage wofür? Bei EnS könnte man sich noch vorstellen, dass es eine Art Genossenschaftsanteil für Fremdkunden ist, aber bei FirstCon?

Zitat:
Firstcon soll sich an ProEnergie beteiligt haben.

Inwieweit das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Zumindest haben sie aber einen gemeinsamen Kundendienst und im Kopfbogen stehen auch beide Firmen. Ob Beteiligung oder nicht, eine enge Zusammenarbeit besteht offensichtlich, muss ja an sich auch nichts Schlechtes sein ...

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04.03.2012 09:26 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

Lieber Heinzer, wenn ein Energieversorger Strom (z. B. an der Energiebörse in Leipzig) einkauft, muss er abhängig von der eingekauften Menge Sicherheiten leisten, damit er überhaupt Energie erhält, weil der Verkäufer die Gewissheit haben möchte, sein Geld unabhängig davon zu erhalten, ob der Energieversorger seinerseits die eingekaufte Menge an den Mann bringt oder nicht. Das war bei EnerGen Süd ebenso der Fall wie es bei allen anderen Energieversorgern, z. B. FirstCon, der Fall ist, weshalb die von dir an EnS geleistete Sicherheit keinen Zusammenhang mit Genossenschaftsanteilen hat. EnS hat deine Sicherheit schlichtweg benötigt, um die für dich kalkulatorisch benötigte Strommenge einkaufen zu können. Und damit kommen wir zurück zum Ausgangspunkt: welches Interesse, glaubst du vor diesem Hintergrund, hatte ProEnergie an einer Sicherheitsleistung von dir? Richtig, gar keines, dieses Interesse lag ausschließlich bei EnS, der die Sicherheit vertraglich auch allein zustand. Jetzt weißt du auch, mit wem und warum du dich im Einklang mit den getroffenen Vereinbarungen und der daraus resultierenden Rechtslage, die ich bereits dezidiert dargelegt habe, auseinandersetzen musst!
Bei dieser Gelegenheit möchte ich einmal anmerken, dass hier von einigen Leuten, offensichtlich eigennützig aus unlauteren Motiven heraus, sachlich nicht gerechtfertigte Stimmung gegen ProEnergie und deren Geschäftsführer Lazarevski gemacht wird, z. B. von strom-oldie, von dem ich hier jedenfalls noch nichts gelesen habe, was objektiv belegbar ist oder etwas zur Sache tut. Diese Leute haben ein ein auffälliges Interesse daran, Lazarevski in ein schlechtes Licht zu stellen und ihn etwas ausbaden zu lassen, was nicht er, sondern, wenn man davon sprechen kann, ganz andere Leute vermurkst haben. Zweiflern empfehle ich, einen Blick in die Handelsregistereintragungen von ProEnergie zu werfen. Daraus ergibt sich, dass das Geschäftsmodell ProEnergie/Ens von 2 Herren namens Werner Rausch und Torsten Hundertmark eingestielt worden ist, und zwar lange, bevor Lazarevski dazukam. Rausch und Hundertmark haben es nach meiner Meinung möglicherweise versäumt, den von ihnen auserkorenen Stromlieferanten sowie insbesondere dessen Preisgestaltung zuvor auf Herz und Nieren zu prüfen, wie es sorgfältig arbeitende Kaufleute tun sollten. Falls diese Annahme zutrifft, vermute ich den Grund dafür, warum Rausch deinen Angaben zufloge unfreiwillig das Unternehmen verlassen musste (siehe deinen Handelsblatt-Link) zu kennen und könnte ihn auch nachvollziehen. Unfähigkeit hat in dem Unternehmen, in dem ich arbeite, nämlich genau dieselben Konsequenzen!

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04.03.2012 10:34 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

Danke, Schamane, für die aufklärenden Sätze!
Wenn ich unterstelle, dass das tatsächlich so ist, dann finde ich es äußerst befremdend, dass man seine Kunden darüber nicht informiert. Man kann doch von seinen Kunden nicht erwarten, dass sie wissen, zu welcher "Genossenschaft" (von EnS ist nirgens die Rede) diese Gelder letztendlich fließen und bei wem sie ggf. zurückzufordern sind. Nicht nur ich, sondern auch andere haben das aus den Unterlagen anders heraus gelesen. Selbst gestandene Vertriebsmitarbeiter, die selbst in der Branche tätig sind, kennen es nur so: die "Geschäftsbesorgungsgebühr" erhält der VP, die "Sicherheitsleistung" ProEnergie. Das weiß ich von meinem "Vertriebler", mit dem ich noch in Kontakt bin.
Auch die Sache mit Herrn Rausch kenne ich anders. Er ist aus der Firma gedrängt worden mit der Unterstellung, sich an Geschäftsgeldern "bereichert" zu haben. Gerichtsverfahren hat aber er gewonnen. Mag sein, dass das alles Aussagen sind, die so nicht stimmen.
Was ich aber aus eigener Erfahrung weiß: ProEnergie (und damit auch der Geschäftsführer) haben Tausende von Sonderkündigungen einfach ignoriert und die Kunden zu FirstCon "gepresst". Nur mit viel Aufwand und Mühe sowie Drohungen gelang es mir, aus diesem Vertragsverhältnis, was ja keines war, herauszukommen.
Übrigens: am 01.03. hast Du geschrieben:

Zitat:
... auch wenn ein möglicher Verlust der Sicherheitsleistung (den ich persönlich noch lange nicht sehe) schmerzlich sein mag!

Wenn die Sicherheitsleistung aber bei EnS liegt, fällt sie doch mit in die Konkursmasse? Dann gibt es doch bestenfalls eine gewisse Quote? Oder sehe ich das falsch?

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04.03.2012 11:01 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

Hallo, Heinzer, nein, das siehst du nicht falsch, aber aufgrund der Tatsache, dass der Insolvenzverwalter den Geschäftsbetrieb ursprünglich fortführen wollte und dieses Unterfangen nur an überzogenen Geldforderungen der Netzbetreiber gescheitert ist, gehe ich davon aus, dass noch erhebliche Masse zur Verteilung zur Verfügung stehen wird und sich deine Verluste ideshalb in Grenzen halten werden.
Zu deinen weiteren Anmerkungen: ob dein Vermittler, der ja wohl entsprechend geschult war oder sich zumindest hoffentlich -schon im Eigeninteresse - zuvor ausreichend informiert hat, dich nicht richtig und vollständig aufgeklärt hat ( bei mir war es anders), weiß ich nicht; Tatsache ist aber, dass dir der Stromlieferant bei Leistung der Sicherheit längst bekannt war, weil du von ihm zuvor die Annahme deines Angebotes erhalten hast. Und was die Kündigungen anbelangt: wenn du bei ProEnergie gekündigt hast, mit denen ja nur ein Geschäftsbesorgungsvertag mit entsprechenden Vollmachten bestand, konnten Sie ab diesem Moment nichts mehr für dich tun (die Vollmachten waren ja erloschen) und bezüglich des Stromlieferungsvertages mit FirstCon, den ProEnergie zuvor aufgrund deiner Vollmacht noch hat abschließen können, hättest du dort innerhalb der 2-Wochen-Frist widerrufen müssen (was du ja offensichtlich auch getan und was geklappt hat). Wegen der anderen Anmerkungen werde ich mal ein wenig recherchieren und meine Ermittlungsergebnisse ggf. hier einstellen! Ich wmünsche dir noch einen schönen Sonntag, genieße das Leben anstatt dir unverhältnismäßige Sorgen zu machen! : -)

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04.03.2012 12:10 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

Zunächst: ich mache mir weniger Sorgen um mich. Selbst wenn die Sicherheitsleistng weg sein sollte und auch das gewisse Guthaben nicht ausgezahlt wird, habe ich aufgrund meines hohen Stromverbrauchs und des bisherigen günstigen Stromtarifs keine "Miesen" gemacht.
Aber ich habe noch andere "hineingeritten", die nun doch mit Verlusten rechnen müssen.
Das bleibt zumindest moralisch an mir hängen.

Ansonsten noch 2 Anmerkungen:

1. Die Mitteilung von ProEnergie, dass die Geschäftsbesorgungsgebühr und die Sicherheitsleistung einzuzahlen sind, datiert vom 03.02.11. Überwiesen habe ich am 14.02.11.
Die Vertragsbestätigung von Energen Süd erfolgte am 16.02.11, also erst nachdem.
Soweit ich weiß, bin ich zwar als Kunde begrüßt worden, aber Stromlieferant im eigentlichen Sinne waren wohl die Stadtwerke Schw. Hall. Soweit zum Thema "Sicherheitsleistung" und wer sie wem zu stellen hatte.

2. Sofort nach Eingang des Schreibens, dass ich zu einem neuen "Stromlieferanten" mit weitaus höheren Preisen "geschoben" werden sollte, habe ich von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht.
Ich habe eben nicht ProEnergie eine Vollmacht erteilt, mit jedem x-beliebigen Liefernten zu x-beliebigen Konditionen Energielieferungsverträge abzuschließen, sondern "zu bestmöglichen Konditionen". So steht es im Vertrag und das wissen diese Leute auch. Wenn man ca. 50% mehr zahlen soll, sind das eben nicht "bestmögliche Konditionen", auch wenn sie das gern dem Kunden rüberbringen wollen. Das war ja auch nicht beabsichtigt, unterstelle ich mal.
Leider gibt es eben immer wieder genügend schwarze Schafe, die sich weder an Gesetze, noch an eigene Verträge halten.
Im übrigen: ich hatte keinen Grund, bei FirstCon irgend etwas zu widerrufen, da sie für mich kein Vetragspartner waren und nicht sind. Das haben sie wohl nach einigem Hin und Her auch eingesehen. Wenn ProEnergie Sonderkündigungen nicht berücksichtigt oder nicht weiterleiter, so ist das nicht mein Problem. Aber das betraf ja Tausende ...

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04.03.2012 12:41 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie

1.
Stromlieferant im eigentlichen Sinne war EnS, Schwäbisch Hall war lediglich der "Kundenverwalter" im Auftrag von EnS. Die von dir genannten Daten spielen -einmal abgesehen von der umfassenden Vollmacht, die du ProEnergie erteilt hast - schon deshalb keine Rolle, weil du du den Vertrag zwischen EnS einschließlich sämtlicher Bedingungen jedenfalls rechtlich nachträglich genehmigt hast, indem du der Durchführung nicht widersprochen und die Leistungen in Anspruch genommen hast.

2.
Auf die Wirsamkeit des Geschäftsbesorgungsvertrages mit ProEnergie kommt es in deinem Fall im Übrigen schon deshalb nicht mehr an, weil der Vertrag mit FirstCon nicht vollzogen worden ist. Außerdem heißt es im Geschäftsbesorgungsvertag nich " bestmögliche Konditionen", sondern " bestmögliche verfügbare Konditionen", was nicht gleichzusetzen ist mit " billigste Konditionen"!

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