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Beitrag DER BESTE STROMANBIETER?! - Ich habe ihn gefunden! :-) | Warnung vor Envacom / Gazprom
ligrau ist offline ligrau ligrau ist weiblich


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06.02.2012 16:31 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie / FirstCon

Hallo Mix,
nein, das ist so nicht richtig!
Die Sicherheitsleistung hat ProEnergy eingezogen, und wird .."nach Ende der Laufzeit.." zurück gezahlt. Sonst hätte ja ProEnergy diese an die EnerGen Süd abführen müssen.
Mein Vertrag endete am 31.12.2011, also kann ich ab dem 01.01.2012 auch Zinsen verlangen.
Übrigens steht in den AGB der ProEnergy nichts von dieser Sicherheitsleistung (Kaution), nur in meinem Stromvertrag. Zusätzlich mußte ich eine sogenannte "Geschäftsbesorgungsgebühr" (abhängig von der Einsparung zum Vorversorger) bezahlen, bei mir das Minimum, 50 Euro. Die sind natürlich futsch. Das hat also mit der EnerGen Süd erst mal nichts zu tun.
Mein RA meinte, dass diese Kaution also gleich ausgezahlt werden müsse. Es sei denn, es wurde in den Vereinbarungen zwischen ProeEneergy und EnerGen Süd etwas konkretes vereinbart.
Ich habe nun nochmals angemahnt, mit Zinsen, und einen Termin bis 13.02.12 gesetzt.
Danach wird mein RA tätig.
Ich werde weiter berichten.

Grüße

Mancher ist kein Experte, hat aber trotzdem keine Ahnung!
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07.02.2012 14:04 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie / FirstCon

Moin ligrau,

also korrigieren mich wenn ich falsch liege:

Proenergy ist ein Dienstleister und kein Versorger. Sie sind für die Auftraggeber als Energiemakler tätig, treten aber nicht als Vertragspartner im Energieversorgungsvertrag auf. Ist das richtig? Oder bekommst Du von ProEnergy eine Rechnung über Energielieferung?

Wenn die nun als Vermittler tätig sind und von mir aus auch noch die Zahlungen im Zusammenhang mit dem Vertragsbeginn abwickeln, so entsteht aber doch ein Vertrag zwischen dem vermittelten Energielieferanten und Auftraggeber, also z.B. Dir.

Um mit der EnergenSüd eG ins Geschäft zu kommen muss ein Kunde Mitglied dieser Genossenschaft werden. Anders ist eine Belieferung nicht möglich. Die Mindesteinlage ist 100 EUR und zur Aufnahme kommt noch eine einmalige Gebühr von 20 EUR dazu. Kommen Dir die Beträge bekannt vor?

Nun kenne ich Deine Vereinbarung mit der ProEnergy nicht. Aber wenn die für Dich den Vertrag vermittelt hat würde ich mal sagen, dass zumindest die 100 EUR, die Du als Sicherheitsleistung bezeichnest, eigentlich die Einlage sein müsste und ProEnery diese ebenso wie die 20 EUR Gebühr an die EnergenSüd hat/hätte abführen müssen. Die haben halt bei der Geschäftsbesorgungsgebühr für sich noch ein paar EUR draufgeschlagen.

Du brauchst Dich ja nur mal bei der Genossenschaft erkundigen, ob Du als Mitglied geführt bist. Bei der Gelegenheit würde ich mal auch über die ProEnergy bei denen eine Beschwerde fallen lassen. Die können ja nicht an einem solchen Vertriebspartner interessiert sein. Das setzt aber voraus, dass Du einen kompetenten Ansprechpartner dort findest...

Hat sich Dein RA denn mal mit der EnergenSüd befasst oder geht der von einem "normalen" Versorgungsvertrag aus?

Wenn ProEnergy als Händler auftritt sieht das natürlich etwas anders aus und es gelten die in diesem Vertrag getroffenen Vereinbarungen. Aber dann wäre es schon interessant, wie Dir gegenüber die EnergenSüd ins Spiel kommt. Das dürftest Du dann eigentlich gar nicht mitbekommen.

So long

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Mix am 07.02.2012 14:49.

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09.02.2012 11:31 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie / FirstCon

Hallo,

Zitat
"Proenergy ist ein Dienstleister und kein Versorger. Sie sind für die Auftraggeber als Energiemakler tätig, treten aber nicht als Vertragspartner im Energieversorgungsvertrag auf. Ist das richtig? Oder bekommst Du von ProEnergy eine Rechnung über Energielieferung?"

Ja, PE ist ein Dienstleister. Ich habe zwei Verträge mit PE abgeschlossen, einen Geschäftsbesorgungsvertrag, in dem ich PE beauftrage, Energielieferungsverträge mit deren Kooperationspartnern abzuschließen. Einmalig als Erfolgshonorar sind Geschäftsbesorgungskosten zu zahlen. Das sind 25% der Einsparung, Differenz zwischen den bisherigen Kosten und den von PE erzielten Preisen, mindestens jedoch 50 Euro. Wird ein neuer Energieliefervertrag abgeschlossen, ist nochmals eine solche Gebühr fällig.
Zum anderen habe ich einen "Vertrag zur Lieferung von Strom zum Privattarif" abgeschlossen. Hier heißt es: "Der Kunde leistet nach der Umstellung eine unverzinsliche Sicherheitsleistung in Höhe von 100 Euro, die nach dem Ende der Laufzeit zurüch erstattet wird."
Aber, alle Zahlungen, außer den oben genannten zwei Beträgen, wurden an die EnerGen Süd geleistet. Auch die Endabrechnung ging nicht über PE, sondern wurde direkt an mich übermittelt.

Zitat
"Um mit der EnergenSüd eG ins Geschäft zu kommen muss ein Kunde Mitglied dieser Genossenschaft werden. Anders ist eine Belieferung nicht möglich. Die Mindesteinlage ist 100 EUR und zur Aufnahme kommt noch eine einmalige Gebühr von 20 EUR dazu. Kommen Dir die Beträge bekannt vor?"

Das ist mir neu. Die 100 Euro wurden nicht an die Genossenschaft abgeführt. Ich wurde lediglich als Kunde, nicht als neues Mitglied begrüßt. Und EnerGen Süd sagt ebenfalls, ich bin kein Mitglied.
Das bedeutet, ich erhalte die Sicherheitsleistung von PE zurück!

Mein RA hat sich lediglich mit den mir vorliegenden Verträgen und mit meinem Schriftwechsel mit PE befaßt. Ein Vertrag zwischen der EnerGen Süd und mir besteht nicht. Für mich wichtig, da die Sicherheitsleistung zurüch zu zahlen ist, wenn der Vertrag endet, ist also nicht an eine Endabrechnung gekoppelt. Eine Verzinsung steht mir deshalb ab Ende Vertrag zu.
Mein weiteres Vorgehen wurde mit dem RA abgestimmt, eine letzte Mahnung mit Fristsetzung und danach gerichtlicher Mahnbescheid, und eine Anzeige wegen Betruges, wenn PE nicht bis zur Fristsetzung reagiert hat, z.B. Mitteilung des Termins der Rückzahlung.

Grüße

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09.02.2012 22:38 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie / FirstCon

Zunächst: es geht hier um ProEnergie und nicht um ProEnergy, das ist ein ganz anderes Unternehmen.
Ansonsten sehe ich die Zusammenhänge mehr in der Darstellung von ligrau begründet.
Ich denke, kaum ein hiewr Betroffener ist Genossenschaftsmitglied bei Energen Süd. Das hätte bedeutet, es wären 2x 100 Euro fällig gewesen, einmal als Genossenschaftsmitglied und einmal als Sicherheitsleistung bei PE. Die Geschäftsbesorgungsgebühr ist variabel und vom Vermittler abhängig. Ich habe z.B. nur 20% der Einsparung als "Provision" bezahlt.
Was nun die Rückzahlung der Sicherheitsleistung anbelangt: sicher kann man Fristen setzen und Verzugszinsen verlangen, aber lohnt der Aufwand? Nach eigener Darstellung von PE (uns so wurde es auch im MDR-Fernsehbeitrag vermittelt), wird diese bis Ende Februar zurückgezahlt. Wenn nicht, ist die Einschaltung eines RA immer noch möglich.
So sehe ich das jedenfalls.

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10.02.2012 10:55 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie / FirstCon

Moin,

so wie ihr das schildert ist das tatsächlich ein von der Mitgliedschaft unabhängiger Vertrag. Dann ist die Vorgehensweise von ligrau denke ich auch richtig und angemessen.

Ich bin nur ein wenig verwundert, dass die EnergenSüd auch an Nichtmitglieder liefert. Aus meiner Sicht verstoßen die damit gegen die eigene Satzung. Wenn das aufkommt haben die gleich das nächste Problem mit ihren Mitgliedern....

@heinzer
Manchmal ist nicht die Frage, ob sich ein Aufwand lohnt sondern ob man jemanden davonkommen lassen möchte, der gegen die Vereinbarungen verstößt und wann man dazu Stellung beziehen möchte. Wer rechtzeitig vorbereitet kann u.U. im entscheidenden Moment schneller handeln. Diese Entscheidung muss jeder für sich treffen.

So long

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10.02.2012 23:19 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie / FirstCon

Manchmal ist nicht die Frage, ob sich ein Aufwand lohnt sondern ob man jemanden davonkommen lassen möchte
Da bin ich der gleichen Meinung!
Man soll sich nur überlegen: wann ist der Zeitpunkt gekommen und lohnt es sich wegen den paar Cent evtl. Verzugszinsen.
Betrügern und Leuten, die sich nicht an Verträge und Gesetze halten, sollte man das Handwerk legen, das ist gar keine Frage.

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Csee ist offline Csee


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12.02.2012 10:58 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie / FirstCon

Mein über 20seitiger Ordner über eine nerven- und zeitaufwändige Konversation mit Proenergie und firstcon liegt seit 3 Wochen bei der Schiedsstelle in Berlin. Theoretisch ist zunächst nichts zu tun, als abzuwarten bis sie zu einer Entscheidung gekommen sind. Was aber wird mit den Abschlagsforderungen der firstcon? Ich bin weit entfernt, für einen Vertrag, den es gar nicht gibt, zu zahlen. Auf diese Weise könnte ja jeder aus einer Lieferbestätigung einen Vertrag ableiten und aus einer Zahlung die Rechtskräftigkeit eines betrügerisch inszenierten Vertrages begründen.

Ist eine Abschlagszahlung "unter Vorbehalt" mit den Konditionen der Grundversorgung eine Alternative oder sitzt man auch eine Inkassogeschichte ohne weiteres aus?

Freue mich über einen Tipp und
bleibe am Ball.

csee
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heinzer ist offline heinzer heinzer ist männlich


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12.02.2012 13:41 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie / FirstCon

Wenn die Angelegenheit bei der Schiedsstelle liegt, ist ja schon viel gewonnen.
Ich war auch schon mal fast soweit, aber bei mir hat es sich anderweitig (hoffentlich!) geklärt.
Nun liegt jeder Fall ein wenig anders, deswegen ist es schwer, allgemeingültige Ratschläge zu geben.
Bei mir lief es so: als ich die Ankündigung von ProEnergie/FirstCon über die beabsichtigte Preiserhöhung und den Lieferantenwechsel bekommen habe, habe ich sofort von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht. Leider nur bei ProEnergie und nicht auch bei FirstCon, was sich als Fehler herausstellte. Da ich weder eine Eingangsbestätigung, noch eine anderweitige Reaktion bekam, hatte ich nachgefragt. Nach vielen Versuchen per Mail und Telefon, hatte ich insofern Glück, dass ich wenigstens einen Ansprechpartner in Meiningen fand. Die Antwort war allerdings wenig erfreulich: alle Kündigungen wurden an die Geschäftsführung weitergeleitet. Auf meine Nachfrage, wo die erbetene Eingangsbestätigung bleibt, meinte er nur, es ist in Bearbeitung, kann aber auch sein, die Kündigung ist verloren gegangen. Nun wurde ich aber munter!
Sonderkündigung nochmals per Einschreiben geschickt und Mails an FirstCon, dass ich keinesfalls dorthin wechsle, ich auf meiner Kündigung bestehe, meine Einzugsermächtigung zurückziehe und im übrigen, falls das alles nicht beachtet wird, ich Schadenersatz geltend machen werde.
Keine Reaktion – weder von ProEnergie, noch von FirstCon. Zwischenzeitlich, bereits im November habe ich mir einen neuen Stromlieferanten gesucht und einen Stromliefervertrag abgeschlossen.
Wie ich aber erfuhr, konnte ich nicht beim Netzbetreiber angemeldet werden, da FirstCon mich bereits am 23.11. und 24.11. dort angemeldet hatte. Die Doppelanmeldung wurde zwar nicht angenommen, aber mein neuer Lieferant kam eben auch nicht zum Zuge. Mehrere Telefonate, Mails und sonstige Schreiben wurden entweder ignoriert, mit Ausflüchten beantwortet oder ich bekam falsche Aussagen. Lt. Lieferbestätigung bekam ich dann am 04.01. das erste Mal die saftige Abschlagszahlung offeriert. Umgehend habe ich die Rückbuchung veranlasst und nochmals die Einzugsermächtigung widerrufen. Dann bekam ich am 19.01.12 !!! ein Schreiben, datiert vom 05.01.12, dass ich bis zum 13.01.12 !!! den fälligen Betrag + 8 Euro überweisen sollte, ansonsten wird ein Inkassobüro beauftragt. Das erste Mal eine konkrete Reaktion! Und: der Lastschrifteinzug erfolgt nicht mehr, wurde mir mitgeteilt
Umgehend teilte ich per Fax mit, dass ich einmalig den Betrag + 8 Euro überweisen werde, denn auf ein Inkasso wollte ich es auch nicht drauf ankommen lassen.
Außerdem wies ich nochmals darauf hin, dass ich keinen Vertrag mit FirstCon habe, da ich bei ProEnergie per 31.12.11 gekündigt habe. Ich bestand auf meiner sofortigen Abmeldung beim Netzbetreiber. Außerdem drohte ich damit, dass ich mich ansonsten an die Schiedsstelle Energie wende. Es gab immer noch einigen Hick-Hack, aber letztlich hat FirstCon eine Kündigung beim Netzbetreiber eingereicht und mein neuer Lieferant mich zum 01.03. dort angemeldet. Die Bestätigung des Netzbetreibers steht zwar noch aus, aber ich bin guter Hoffnung.
Bei FirstCon habe ich erreicht, dass ich für Februar nicht nochmals Abschlag bezahle. Nun warte ich auf die Schlussrechnung und werde dann meinen Schadenersatz geltend machen. Immerhin hat mein neuer Lieferant einen rund 4 Ct. günstigeren Arbeitspreis und auch die Grundgebühr ist entschieden geringer. Bei meinem hohen Stromverbrauch rechne ich durchaus mit 50 – 60 Euro Schadenersatz für Januar/Februar.
Mein Rat: nichts gefallen lassen, keine Mühe scheuen und immer dran bleiben. Immer vorausgesetzt, dass man im Recht ist und das nur durchsetzen will.
Offensichtlich gibt es bei FirstCon ernsthafteres Bemühen, mit dem Kunden halbwegs ordentlich umzugehen, jedenfalls habe ich da bessere Erfahrung gemacht als bei ProEnergie. Ich denke immer noch, die waren mit den 4000 Kündigungen einfach überfordert und FirstCon ist da irgendwie überfahren worden und mit reingeschlittert. Allerdings lesen sich andere Aussagen hier im Forum etwas anders.
Ob die Preise beim Grundversorger wirklich günstiger sind, kann ich nicht beurteilen.
Auf jeden Fall kann man einem Lastschrifteinzug widersprechen (funktionierte dann bei mir) und eine Zahlung nur unter Vorbehalt vornehmen.
Allerdings: jeglicher Strombezug ist letztlich zunächst zu bezahlen, unabhängig von jeder noch ausstehenden Klärung. Das wird dann wohl auch die Schiedsstelle erledigen.

Ich hoffe, mit meiner ausführlichen Darstellung ein wenig helfen zu können.

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Csee ist offline Csee


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13.02.2012 13:28 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie / FirstCon

Vielen Dank für die ausführlichen, wertvollen Hinweise. Ich sehe nicht wenige Parallelen und fühle mich bestärkt, keinesfalls locker zu lassen.

Beste Grüße!

csee
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21.02.2012 20:50 Zum Anfang der Seite springen
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ProEnergie / FirstCon

Als Ergänzung zu meinem obigen Beitrag:
Mittlerweile erhielt ich eine "Kündigungsbestätigung" von FirstCon zum 29.02.12.
Mein neuer Lieferant teilte mir heute mit, dass ich zum 01.03.12 beim Netzbetreiber angemeldet bin und auch schon die Höhe meiner Abschlagszahlung. Diese ist exakt 31 Euro weniger als bei FirstCon!
Bei geschätzten 30 - 40 Aktivitäten meinerseits per Post, Fax, Mail und Telefon bei ProEnergie, FirstCon, meinem Netzbetreiber und beim neuen Lieferanten ist es nun endlich soweit!
Hätte ProEnergie auf meine Sonderkündigung normal reagiert, hätte ich schon seit 01.01. bei meinem künftigen Lieferanten sein können.
Nun warte ich nur noch auf die Schlussrechnung von Energen Süd, auf die Rückerstattung der Sicherheitsleistung von ProEnergie sowie die Schlussrechnung von FirstCon.
Mal sehen, ob und welche Aktivitäten da noch notwendig sind.
Hat schon jemand die Sicherheitsleistung zurückerhalten?
Da ich meinen künftigen Lieferanten über einen freundlichen Hinweis erhielt (ist bei den Stromvergleichsportalen nicht zu finden), hier noch ein Link
http://www.egrr.de/startseite.html
Ich will keine Reklame machen, aber vielleicht hilft es jemand.

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Themenstarter Thema begonnen von ligrau

22.02.2012 17:41 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie / FirstCon

Hallo,

in meinem Falle war die Frist zur Rückzahlung der Sicherheitsleistung, die ich gesetzt hatte, am 13.2.12 abgelaufen.
Habe am 14. 2. einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragt, online und Kosten 23 Euro. Nun warte ich, was da kommen sollte.
RA steht bereit, eine gerichtliche Auseinandersetzung mit PE zu führen.

Die Sicherheitsleistung an die Endabrechnung zu koppeln, ist nirgends schriftlich ausgewiesen, auch in den AGB nicht. Im "Stromvertrag" heißt es: "..sie wird mit Ende der Laufzeit zurückerstattet". Ende des Vertrages war 31.12.11, was mir auch von PE bestätigt wurde.

Übrigens hatte EnerGen Süd die Endabrechnung am 28.1.12 erstellt und schriftlich mitgeteilt, daß das bestehende Guthaben bis zum 13.2.12 zurückgezahlt wird.
Bis Dato ist nichts erfolgt.
Das scheint Methode zu haben, denn wenn man bei 4000 Kunden 50 Euro 4 Wochen oder noch länger zurück hält, heimst man Zinsen ein.

Gruß

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RE: ProEnergie / FirstCon

Übrigens hatte EnerGen Süd die Endabrechnung am 28.1.12 erstellt und schriftlich mitgeteilt, daß das bestehende Guthaben bis zum 13.2.12 zurückgezahlt wird. Bis Dato ist nichts erfolgt.
War bei mir auch so. Allerdings war es der Ablesestand vom 07.12.11 meines Netzbetreibers und somit nicht die Schlussrechnung, die ich noch mit Stand 31.12.11 erwarte.

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