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Beitrag DER BESTE STROMANBIETER?! - Ich habe ihn gefunden! :-) | Warnung vor Envacom / Gazprom
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Kenner

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23.01.2013 11:09 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Die Diskussion nimmt ja noch mal richtig Fahrt auf!

Zu @mix:

Zitat:
Die 100 EUR waren ein Mitgliedsbeitrag, keine Sicherheitsleistung, sondern ein Anteil an der Genossenschaft. Nach Satzung hätte der sogar verzinst werden können. Und im Gegenteil zur Sicherheitsleistung gibt es für Genossenschaften klare gesetzliche Regelungen.


Natürlich weiß ich um den Unterschied. Ich wollte ja nur sagen, im Falle eines Falles
Und natürlich gibt es auch für Sicherheitsleistungen klare gesetzliche Regelungen.

Zitat:
Und der Insolvenzverwalter hat doch nicht wirklich ein Interesse, diese Zahlungsströme zu finden. Wenn er nichts belegbares in seinen Unterlagen hat und auch keine Nachweise vom Gläubiger(PE) mit der Forderungsanmeldung geführt werden, hört der auf zu suchen und wird gestellte Forderungen bestreiten. Fertig.


Aber selbstverständlich hat der IV größtes Interesse daran, wo das Geld geblieben ist.
Bei der hier kolportierten Zahl von 13.000 PE-Kunden wären das immerhin 1,3 Millionen Euro. Ob die in der Konkursmasse sind oder nicht, macht schon einen Unterschied.

@christa080:
Zitat:
In dem Zusammenhang verweise ich auf die PE AGB zum Stromvertrag. Hier ist die Pro Energie Meinigen selber als Stromanbieter aufgetreten. Wie kann es sein das ein Stromvermittler, mehr ist PE nicht, eigene Strom AGB ausgibt.


Es würde hier zu weit führen, das Geflecht von Stromvermittlern, Stromabieteren, Stromlieferanten, Grundversorger, Ersatzversorger, Netzbetreiber usw. zu beleuchten und wer welche AGB herausgeben darf. Das bringt uns letztlich nicht weiter.

Zitat:
2. Sollten sich die 100 EUR auf den Konten der EnerGen Süd zu dem Zeitpunkt befunden haben, so sind diese sicher nach der Kündigung zu PE zurückgeflossen. (was steht im Kooparationsvertrag vom 01.07.2011?)


Nach allen Darlegungen sind die 100 Euro eben nicht zu EnergenSüd gegangen. Nur von PE wird angeblich mit den Überweisungen von 2 x 39.000 Euro der Anschein erweckt, dass dies geschehen ist. Und was nicht geflossen ist, kann auch nicht zurückfließen. Uns senst wenn, von PE wird ja behauptet, die 100 Euro nur im Auftrag von Energen Süd eingezogen zu haben.

Zitat:
6. Kunden die von PE weiter zur firstcon geleitet wurden, erhielten neue Schreiben das die Sicherheitsleistung von PE zurückgezahlt wird.


Das lese ich zum ersten Mal. Da ich auch kurzzeitig „Kunde“ bei FirstCon war, ein solches Schreiben habe ich nie erhalten.

Zitat:
7. Ein Forumteilnehmer hat die 100 EUR von PE bekommen. Also wenn die beim Insovenzverwalter sind wie der Herr Lazarevski immer noch behauptet, dann zahle ich doch nicht freiwillig. Das geht also nach dem Motto, lieber 100 EUR aus der Portokasse als ein Gerichtsverfahren.


Richtig, mindestens ein Forumteilnehmer (ligrau) hat diese 100 Euro + Auslagen und Zinsen erhalten.
Die Schlussfolgerung ist richtig: bei 1,3 Millionen Einnahmen durch Sicherheitsleistung sind diese Forderungen doch Peanuts. Auch die gerichtlichen Klagen sind ja nur Einzelfälle und werden aus der Portokasse beglichen.
Anders wird es, wenn die Forderungen massiv kommen bzw. der IV Pluta die ausstehenden gelder (Sicherheitsleistungen) einfordern würde.
Irgendwo habe ich bereits gelesen, dass PE kurz vor der Insolvenz steht. Wundern würde es mich nicht.

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23.01.2013 13:04 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Hallo,

hier die Quellen zur Sicherheitsleistung von PE nach Übergang der Kunden zur firstcon.

Rundschreiben firstCon /Pro Energie Januar 2012:
Zu einer häufigen Nachfrage: geleistete Sicherheitsleistungen können logischerweise erst nach Beendigung und endgültiger Jahresendabrechnung an Kunden ausgezahlt werden.

02.03.2012 von heinzer hier im Forum:
Bei FirstCon finde ich im FAQ noch Folgends:
Zitat:
________________________________________
3.15 Ich hatte an ProEnergie schon früher 100 € Sicherheitsleistung gezahlt. Wann erhalte ich diese zurück?
Die Sicherheitsleistung wird Ihnen zurück erstattet, wenn das Vertragsverhältnis und die Belieferung beendet werden.
________________________________________

Die Aussage das Kunden das schriftlich von firstcon bekommen haben nehme ich zurück.
Mündlich wurden aber solche Aussagen getroffen und immer an die PE verwiesen.

mfg

christa080
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23.01.2013 15:50 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Das mit der Sicherheitsleistung stand so im FAQ, ist aber raus.
Nunmehr steht nur noch Folgendes:

Zitat:
1.8 Muss eine Sicherheitsleistung oder Kaution gezahlt werden? Nein, die Bonität von FIRSTCON ist so gut, dass wir auf eine Sicherheitsleistung oder Kaution verzichten können.


Ich weiß nicht, ob jemand seine Sicherheitsleistung von PE zurückbekommen hat, nachdem der Vertrag bei FirstCon endete, wohl eher nicht. Da mein Vertrag bei FirstCon schon längst beendet ist, hätte ich diese ja bekommen müssen ...
Im übrigen habe ich auch das besagte Rundschreiben nicht erhalten, obwohl ich da noch "Kunde" bei FirstCon war.

Mittlerweile ist mit klar: das Konstrukt mit der Sicherheitsleistung war nur dazu da, um der Kundschaft erstmal das Geld aus der Tasche zu ziehen. Vielleicht hatte man auch tatsächlich mal vor, das Geld an den zu überweisen, für den es gedacht war. Leider ist es aber nie angekommen und ich bezweifle, ob die 2x 39.000 Euro auch tatsächlich geflossen sind.

Früher hatte uns ja mal Schamane Einiges mitgeteilt, aber nachdem er als GF von PE enttarnt wurde, hat er es gelassen. Naja, mittlerweile dürfte er andere Sorgen haben ...

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Themenstarter Thema begonnen von ligrau

24.01.2013 15:17 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Hallo,

daß ein Insolvenzverwalter kein Interesse hat, die Geldströme ernsthaft zu verfolgen (siehe Mix weiter oben), bezweifle ich. Sind die 2x39.000 Euro an ES überwiesen worden, läßt sich das nachweisen. Die krallt sich der IV, wird der Insolvenzmasse zugeschlagen, ist ja auch sein Geld, denn er will ja was verdienen. Die Gläubiger müssen ja bekanntlich hinten anstehen.

Gruß ligrau

Mancher ist kein Experte, hat aber trotzdem keine Ahnung!
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Moin,

dann will ich das mal genauer formulieren. Sofern der IV Kohle zu bekommen hat, wird er es durchaus verfolgen. Aber nur dann, wenn er da Forderungen hat. Verbindlichkeiten werden einfach angefordert und wer sie anmeldet, kommt auf die Liste. Wenn einer nicht anmeldet, geht der IV dem nicht weiter nach. Daran hat er kein Interesse.

Ob er aber ein Anrecht auf diese "Sicherheitsleistung" hat oder nicht oder was sonst für Abkommen zwischen PE und EnergenSüd getroffen wurden, können wir nicht wissen und nicht beurteilen.

Es war von Anfang an die Frage, ob es sich um ein Geld handelt, das an die Genossenschaft hätte fließen müssen, weil es Genossenschaftseinlagen waren oder ob die PE damit arbeiten durfte. Und wer wäre dann Genossenschaftsmitglied geworden? Und das ist nach wie vor für dieses Forum nicht geklärt.

So long

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Mix am 24.01.2013 21:52.

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25.01.2013 08:23 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Zitat:
Es war von Anfang an die Frage, ob es sich um ein Geld handelt, das an die Genossenschaft hätte fließen müssen, weil es Genossenschaftseinlagen waren oder ob die PE damit arbeiten durfte. Und wer wäre dann Genossenschaftsmitglied geworden? Und das ist nach wie vor für dieses Forum nicht geklärt.

Mix, das ist so nicht richtig!
Es war keine "Genossenschaftseinlage", das stehz 100% fest.
Mein Vermittler hatte mir angeboten, statt an PE zu vermitteln, dass ich hätte auch Genossenschaftsmitglied bei EnS hätte werden können.
Die Gelder, egal ob Genossenschaftsanteil oder Sicherheitseinlage wurden ja gebraucht, um bei den Netzbetreibern in Vorkasse zu gehen. Letzten Endes ist EnS 2012 daran zu Grunde gegangen, weil die Netzbetreiber fast ausnahmslos hohe Vorkasse forderten. Das ist nachzulesen im Bericht von IV Pluta, steht aber auch auf den Seiten der EnS.
Natürlich kenne auch ich nicht die internen Vereinbarungen zwischen EnS und PE, aber es dürfte doch klar sein, dass die Sicherheotsleistung nicht für den Vermittler PE gedacht war. Als Vermittler lebte das Unternehmen von den Provisionen, hier "Geschäftsbesorgungsgebühr" genannt, die sich aus der Einsparung errechnete. Ich gehe mal davon aus, dass es Beträge zwischen 20 - 80 Euro je Kunde waren und da kommen bei 13.000 Kunden ansehnliche Summen zusammen, die in die Hunderttausende gehen.
Wir werden noch sehen, ob sich der IV Pluta diese Gelder noch holt oder aber Herr Lazarevski damit glücklich wird ...
Vielleicht kommt es auch ganz anders, wie man aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen hört.

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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Hallo heinzer,

Re:
Die Gelder, egal ob Genossenschaftsanteil oder Sicherheitseinlage wurden ja gebraucht, um bei den Netzbetreibern in Vorkasse zu gehen.
------------------------------
Diese Aussage ist so nicht richtig. Vorkasse kommt erst ins Spiel wenn die Netzgebühren nicht pünktlich gezahlt werden. Siehe Teldafax und aktuell Flex/Löwenzahn.
Nach meinen Infos waren ab dem 01.01.2012 keine Kunden von PE mehr bei der EnerGen Süd.
Das wäre dann auch der letzte Termin wo der Kooparationsvertrag beendet wurde. Gleichbedeutend gehe ich davon aus das die Sicherheitsleistung auch
bis zu diesem Termin zurückgezahlt wurde. Immer in der Annahme sie hat sich jemals
bei der EnerGen Süd befunden.
Das kann der Herr GF aber leider nicht beweisen, sonst hätte er das längst gemacht. Die eine Kopie von 2010 ist lächerlich. Auch erinnere ich an den Fersehauftritt im MDR Thüringen Journal.
Der Rechtsanwalt Pluta ist keine Einzelperson sondern eine renomierte riesige
Anwaltskanzlei. Ich schließe hier unrechtmäßige Handlungen aus.
Da sich diese vielleicht 1,3 Millionen bei Beginn der Insolvenz nicht mehr auf den Konten befunden haben, ist es auch nicht möglich diese zu erwähnen.
Sie wären also bis zum Jahresende entsprechend dem was im Kooparationsvertrag steht
zurück an PE geflossen.

mfg

christa080
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Zitat:
Die Gelder, egal ob Genossenschaftsanteil oder Sicherheitseinlage wurden ja gebraucht, um bei den Netzbetreibern in Vorkasse zu gehen.

Ich meinte damit nicht 2012, sondern allgemein.
Keine Genossenschaft kann Strom einkaufen, ohne einen müden Euro in der Kasse zu haben.

Zitat:
Sie wären also bis zum Jahresende entsprechend dem was im Kooparationsvertrag steht zurück an PE geflossen.

Aha, Du kennst den Kooperationsvertrag, insbesondere das, was hier unter Punkt 3 "Sicherheiten" steht?

Ich habe ja die Urteile von Hannover und Meiningen schon mal benannt. Da kann man nachlesen, was da diesbezüglich steht.
Leider bekomme ich das Dateiformat hier nicht im Forum unter - bleibe aber dran.

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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Hallo heinzer,

die EnerGen Süd hat den Strom auch nicht selber eingekauft.
Hier kommt eine Stromhandels GmbH ins Spiel.
Und wenn eine Geschäftsbeziehung beendet wird, würde ich meinen das bis zu
dessen Ende auch ausstehenes Geld zurück fließt.
Jeder Nachweis das die mindestens 1,3 Millionen sich beim Insolvenzverwalter befinden, würde jede Diskussion darüber beenden.
Dieser Nachweis wurde bisher nicht erbracht. Fast ein Jahr ist nun vergangen und es ist davon auszugehen das da auch nichts mehr kommt.
Der GF von PE erfindet immer neue Ausreden um das Geld nicht zurück zu zahlen.
Diese Schreiben halte ich für grenzwertig.
Für Aufklärung bezüglich des Punktes 3 könnten sie ja sorgen. Sie brauchten den ja
nur abzuschreiben. Und schon wären wir klüger. Auch ist es möglich mir persönlich hier extra eine Mail senden.

mfg

christa080
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26.01.2013 10:56 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Leider lässt sich das nicht so ohne weiteres machen, zumindest Auszüge der Urteile hier im Forum zu posten.
Auch ein Anhang ist leider auf 20 KByte begrenzt.

Das hier besonders Interessierende ist der im Kooperationvertrag beschriebene Sachverhalt zu den Sicherheitsleistungen. Hier ein diesbezüglicher Auszug aus dem Urteil:

Zitat:
... rechtlich beachtlich ist hierbei, dass zwischen der EnerGen Süd e.G. und der Beklagten ein Kooperationsvertrag besteht, in dem es unter Nr. 3 "Sicherheiten" heißt: die Pro Energie leistet je belieferten Kunden eine Sicherheit in Höhe von 100 Euro in Form eines zinsloses Darlehens. Für den Fall, dass die EnS die Genossenschaftsanteile ihrer Mitglieder verzinst, wird dieses Darlehen mit dem gleichen Zinssatz bedient.


Sowohl das Amtsgericht Hannover als auch das in Meinungen sahen es als erwiesen an, Dass PE die Sicherheitsleistungen (einschl, Zinsen) herausgeben muss.
Der GF argumentiert allerdings mit "Einzelfälle" und "nicht verallgemeinerungsfähig".
Bei bloßer schriftlicher Anforderung wird ein Nachweis des Vermittlers gefordert, dass er hinsichtlich der Sicherheitsleistung keine oder nur eine unzureichende Belehrung durchgeführt hat. Nur dann ist man bereit, die Sicherheitsleistung zurückzuzahlen und der Vermittler wird dann sozusagen in Haftung genommen.

Es ist schon interessant, was sich Herr Lazarevski bzw. dessen Rechtsberater so einfallen lassen.
Naja 1,3 Mill. Euro oder gar mehr sind ja auch kein Pappenstiel ...

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28.01.2013 16:20 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Moin,

Zitat:
Mix, das ist so nicht richtig! Es war keine "Genossenschaftseinlage", das steht 100% fest. Mein Vermittler hatte mir angeboten, statt an PE zu vermitteln, dass ich hätte auch Genossenschaftsmitglied bei EnS hätte werden können.

Oh doch, genau das ist die Frage. Du konntest bei der EnergenSüd nur Energie beziehen, wenn Du Mitglied wurdest. Anders formuliert - keine Mitgliedschaft, keine Lieferung. Und nach meiner Auffassung wäre jegliche Vereinbarung, die das umgeht ein Verstoß gegen die Satzung gewesen. Das ginge aber dann nur den GF der EnergenSüd was an. Und das zu prüfen obliegt zunächst den IV. Sollte der feststellen, dass das nicht in Ordnung war, wird er die weiteren Schritte einleiten müssen.

Daher vertrete ich immer noch die Auffassung, dass diese 100 EUR korrekterweise als Genossenschaftseinlage hätten an die EnergenSüd abgeführt werden müssen. Aber diese Diskussion werde ich jetzt nicht mehr aufwärmen.

Zitat:
Die Gelder, egal ob Genossenschaftsanteil oder Sicherheitseinlage wurden ja gebraucht, um bei den Netzbetreibern in Vorkasse zu gehen. Letzten Endes ist EnS 2012 daran zu Grunde gegangen, weil die Netzbetreiber fast ausnahmslos hohe Vorkasse forderten. Das ist nachzulesen im Bericht von IV Pluta, steht aber auch auf den Seiten der EnS.

Nach dieser Logik wären die Genossenschaftsbeiträger erst erhoben worden, wie die Netzbetreiber begannen, Vorkasse zu verlangen. Das ist falsch.

Und sorry, die Insolvenz ist einzig und allein darauf zurückzuführen, dass die EEG-Umlage in den Preis nicht eingerechnet. Diese Unterdeckung hat dazu geführt, dass irgendwann keine Geld mehr da war. Aus meiner Sicht war das ein grober kaufmännischer Schnitzer der Verantwortlichen.
Vorauszahlungen sind im Falle eines eingeleiteten Insolvenzverfahrens normal. Da liefert auch in anderen Branchen keiner ohne Vorkasse. Und die Höhe dieser Vorauszahlungen kann auch nicht willkürlich angesetzt werden sondern muss aus der Geschäftsbeziehung heraus nachvollziehbar sein. Es war also zu keiner Zeit zu erwarten, dass darauf verzichtet wird.

Wenn das dann der IV so darstellt als seien die bösen Netzbetreiber daran Schuld, dass es nicht weitergeht so kann sich da jeder seine eigene Meinung dazu bilden.

So long

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29.01.2013 10:16 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Mix, ich denke, es macht wenig Sinn, darüber zu streiten, ob und unter welchen Umständen die EnS Kunden aufnehmen durften, die keine Genossenschaftsmitglieder waren bzw. wurden.
Das ist deren Sache.
Im übrigen war ich einige Monate bei der Einkaufsgenossenschaft Rhein-Ruhe eG Kunde, ebenfalls ohne Genossenschaftsmitglied zu sein. https://www.egrr.de/
Mir ist nur eins wichtig: warum und wofür wurden die Sicherheitsleistungen verwendet und wo sind sie abgeblieben?
Nach allem, was mir bekannt ist, sind sie zunächst über die Privatbank Schilling bei PE gelandet und deren GF, Herr Lazarevski, weiß, wo sie abgeblieben sind.
Mittlerweile ist es so, dass die Sicherheitsleistung wohl nur im Klageweg erstritten werden kann, leider.

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