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Beitrag DER BESTE STROMANBIETER?! - Ich habe ihn gefunden! :-) | Warnung vor Envacom / Gazprom
Mibe ist offline Mibe


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Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Strafanzeige
Gegner: Firma „Pro Energie GmbH & Co“

[vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion]

Sachverhalt:
Mit der Firma „Pro Energie GmbH & Co“ einen zunächst auf 2011 befristeten Vertrag über die Lieferung von Energie abgeschlossen.
Innerhalb des Vertrages wurde vereinbart, dass zu Beginn der Laufzeit eine Kaution in Form einer Einlage in Höhe von 100.00 EUR von mir geleistet wird.
Im Ende des Jahres 2011 hatte ich ordnungsgemäß und fristgemäß den Vertrag gekündigt, u.a. weil ich im Laufe der Zeit der Firma „Pro Energie“ kein Vertrauen fassen konnte: Für mich als Kunde ist keinerlei Ansprechpartner nach dem Vertragsabschluss zu finden. Sämtliche Postanschriften, Emails werden nicht beantwortet.
Nur eher zufällig findet man nach langwierigen Versuchen ein persönlicher Ansprechpartner. Dieser erklärt sich dann allerdings nicht zuständig und verweist dann auf eine andere Firma. Ggf. kommt es dann regelmäßig vor, dass die andere Firma zurückverweist auf eine die ursprüngliche Unternehmung „Pro Energie“.
Sämtliche diese Firmen versuchen zeitweise und unregelmäßig schreiben mich an, zumeist um Forderungen nach Kündigung des Vertrages durchzusetzen.

Falls ich eine der angegebenen Telefonnummern anrufen möchte, muss ich feststellen, dass diese Nummern gar nicht existieren und es ist auch gar nicht nachzuvollziehen, ob es diese Firma überhaupt tatsächlich gibt oder noch existiert.
Sämtliche angegebenen Telefonnummern sind nicht tatsächlich vergeben bzw. enden nur in einer „Zeitschleife“ mit einer automatischen Ansage, dass der nächste Sacharbeiter sich um meine Angelegenheiten kümmern wolle, wobei diese Ansage unendlich bleibt ohne dass sich tatsächlich jemand persönlich meldet.
Auch zu selbst angegebenen Geschäftszeiten endet das Telefongespräch ständig mit einer unfreundlichen automatischen Ansage mit dem Inhalt, dass man außerhalb der Geschäftszeit anruft. So bekommt man z.B. bei der Geschäftsleitung in Laatzen (0511-33772960) am Dienstag um gegen 11.00 Uhr automatisch beschieden, dass das Büro am Dienstag von 10.00-13.00 Uhr geöffnet sei.
Kunden werden, wenn doch mal irgendein Mitarbeiter erreichbar ist wahllos an eine der zahlreichen anderen der Unternehmen verwiesen, die sich dann wiederum zumeist nicht als erreichbar aufweisen.
Dagegen schreiben mir unregelmäßig die Firmen Forderungen, welche ich zeitnah begleichen solle.
Die Taktik des Geschäftsführers Herrn Lazarevski besteht offensichtlich, ein völlig undurchsichtiges Geflecht mit mindestens 9 Unternehmen (vgl. angegebene Unternehmen) zu erstellen und zu unterhalten um die Verantwortung der Geschäftsgebaren zu verdunkeln, möglichst nicht erreichbar zu sein, jedoch aus verschiedenen Unternehmunen Druck in Form von Forderungen zu erreichen.

Nach der Kündigung versuchte ich mehrfach im I. Quartal 2012 die Kaution zurück zu erlangen. Auch hier ist kein qualifizierter Ansprechpartner zu finden.
Auch hierbei erklärt sich keiner dieser Unternehmen zuständig. Im Gegenteil: Die Unternehmung aus Ulm besteht einerseits auf Forderungen in Höhe von 53 EUR und erklärt gleichzeitig, dass sie für die Sicherungsleistung nicht zuständig sei. (vgl. Kopie 8.10.2012)

Im Jahre 2012 scheint es, als dass die Firma „Pro Energie GmbH“ massiv von Insolvenz bedroht ist.
Für Verbindlichkeiten tritt das Unternehmen nicht ein sondern errichtet ein undurchsichtiges Geflecht der angegebenen Firmen um sich um die Pflichten nicht besorgen zu müssen.
Trotz Insolvenzverfahren verlangt „Pro Energie“, vertretend durch die angeführten Unternehmungen allerdings weiter Forderungen.
Nach Recherche (Internet, Medien [u.a. Beiträge in MDR; Zeitungen], Rückfrage von anderen betroffenen Kunden) stellte sich heraus, dass er zahlreiche andere Kunden mit ähnlicher Praxis behandelt (vgl. Internet-Link http://www.strom-magazin.de/forum/board-...2-page-16.html.)

[vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe, die Redaktion]

Ø Es ist offenbar dringend zu klären, welche der zahlreichen Unternehmungen derzeit noch existieren, welche nie existierten (nur Scheinfirmen), welche nicht mehr existieren und aus verschiedenen Gründen nicht mehr im Markt auftreten. Weiterhin wäre es zweckmäßig, in welchen Zusammenhängen dieser Unternehmen stehen. Hierbei sehe ich einen Handlungsbedarf von der Staatsanwaltschaft. Es sollten die Betreffenden zur Verantwortung gezogen werden, welche sich bei unredlichen Praktiken beteiligen, inbesondere Herrn T. Lazarevsky aus Laatzen.
[/B]







Weitere Entscheidungen meinerseits:
- Die Forderung in Höhe von 53 EUR vom 08.10.2012, erhoben von M. Hengernter (einer der zahlreichen Adressen der eingangs angegebener Liste) wird nicht entsprochen.
- Ich bestehe die Ausreichung der Sicherungsleistung in Höhe von 100 EUR von Pro Energie innerhalb von 2 Wochen. Sollte dies innerhalb dieser Frist erfolglos bleiben, werde ich im Zivilweg eine Klage beim Amtsgericht gegen „Pro Energie“ anstrengen (§ 421 BGB „Gesamtschuldner“, § 812 BGB „ungerechfertigte Bereicherung“).
Ich fordere die Sicherheitsleistung von RA Pluta aus Ulm als Schuldner. Er kann dann sich nach seiner Ermessen mit den anderen Schuldnern im Innenverhältnis um Ausgleich bemühen.

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christa080 ist offline christa080 christa080 ist weiblich


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10.10.2012 21:20 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Hallo Mibe,

mit der Pro Energie GmbH 98617 Meiningen Kostergasse 2 (ab 01.07.2011 - Markt 10
Büro Ende 2011 geschossen)haben Sie einen Stromliefervertrag abgeschlossen. (Vermittler)

Diese GmbH hat mittels Vertrag mit der nachfolgenden Genossenschaft alle Verträge an die

EnerGen Süd eG 89079 Ulm Graf-Arco-Str. 18 weitergeleitet, (Stromlieferer)

die ihrerseits einen Dienstleister beauftragt die Netzabwicklung und Abrechnung
zu besorgen.

Hier könnte es sich um die Stadtwerke Schwäbisch Hall handeln. Dieser tritt nicht unter
seinem Namen auf und erbringt hier nur eine reine Dienstleistung.
Die Abrechnungen/Schlussrechnungen die ich gesehen habe sind alle korrekt.

Das auf den Ihnen bekannten Schreiben immer Pro Energie oder bei mir EnerGen Süd
steht ist sicher der Wunsch des Auftraggebers. Deswegen auch nur eine Postfachadresse.
Der Dienstleister hat mit der Pro Energie bestimmt nichts zu tun.

Die EnerGen Süd eG Ulm hat im November 2011 Preiserhöhungsschreiben mit Wirkung zum 01.01.2012 versandt. Zum gleichen Zeitpunkt hat der jetzt einzige GF der Pro Energie
in Laatzen für alle seine Kunden gleichzeitig wegen Preiserhöhung gekündigt. ( zum 31.12.2011). Durch den Geschäftsbesorgungsvertrag mit jedem Kunden versuchte der GF
nun seine Kunden bei der Firstcon GmbH Magdeburg unter zu bringen.

Die EnerGen Süd hat wohl am 01.03.2012 vorläufige Insolvenz angemeldet und am 01.10 2012 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.
Der angegebene Rechtsanwalt ist richtig.

Mit der Stromlieferung und dessen Bezahlung hat die Pro Energie GmbH nichts zu tun.
Stromentgelt gehört der EnerGen Süd eG und ihre monatlichen Zahlungen sind
auch direkt dahin gegangen.
Nach Vertragsende hat der Dienstleister die Schlussrechnung erstellt.
Je nach Verbrauch ergibt sich nun eine Erstattung oder Nachzahlung.
Ich zB. müsste noch 19 EUR zurückbekommen. Dazu habe ich heute die Forderung
beim Insolvenzverwalter angemeldet.
Haben Kunden jetzt mehr Strom verbraucht und das Geld wurde bis 29.02.2012 noch nicht
bezahlt, so gehört die Forderung jetzt dem Insolvenzverwalter. Es wurde ja Ware (Strom)
geliefert.

Da ich direkt bei der EnerGen Süd Kunde war gilt für mich folgender Satz des Insolvenzverwalters:
-------------------------------------------
Bitte beachten Sie, dass die von Ihnen geleistete Einlage von zB.100,00 EUR eine
nachrangige Forderung darstellt. die nicht angemeldet werden kann und daher in der
Berechnung nicht berücksichtigt wurde.
----------------------------------------------

Ihre 100 EUR hat die EnerGen Süd eG Ulm nie gesehen.
Dazu verweise ich auf die vielen Foreneinträge zu diesem Thema.
Deswegen ist es auch falsch den Insolvenzverwalter wegen der 100 EUR anzugehen.
Meine 100 EUR waren ja keine Sicherheitsgebühr sondern ein Genossenschaftsanteil.
Sie aber sind kein Mitglied der Genossenschaft gewesen.

Fazit: Das Stromentgelt hat nichts mit den 100 EUR zu tun.
Dieser Teil hat auch nichts mit der Pro Energie GmbH zu tun.
Der war nichts weiter als ein Stromvermittler.
Für den Strombezug und dessen Geld ist jetzt der Insolvenzverwalter der Richtige
und für die Sicherheitsleistung nur eine einzige Person. Und sie wissen ja das
ist nichts anderes als eine Kaution die wieder zurückgehen muss wenn Schluss ist.

Zwei Ihrer Adressen sind falsch- in Schelklingen kann ich nur eine Genossenschaft finden,
Adresse und Telefonnummer wären falsch, das Pro bei Ulm ist falsch und Schwäbisch Hall
das ist die Postfachadresse des Dienstleisters.


Es kann also bei Ihrer Strafanzeige nur um die 100 EUR der Sicherheitsleistung gehen.
Meine 100 EUR gehen in die Insolvenzmasse, wäre ein Wunder wenn da was wieder
bei mir ankommt.
Ich bin auch für eine Strafanzeige.

Ich hoffe das mein Schreiben die Vorgänge besser dargestellt hat. Stimmt was nicht, bitte ich um Richtigstellung.

mfg

christa080

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von christa080 am 10.10.2012 21:57.

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Mibe ist offline Mibe


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11.10.2012 12:37 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Das mag alles richtig sein, aber als Kunde ist mir nicht zuzumuten mit über 10 Adressen für eine ganz normale Dienstleistung und deren Kündigung monatelang zu diskutieren.

Letztlich begehre ich nach inzwischen 11 Monaten nach der Kündigung meine Sicherheitsleistung. Das ist sicher kein unbotmäßiges Verlangen meinerseits. Für mich ist das außerdem vordringlich und nicht nachrangig.

Den RA aus Ulm wegen der Sicherheitsleistung anzugehen ist der einzige Weg, weil dieser mir ausdrücklich schrieb, dass ich sämtliche Vorgänge um ProEnergie mit ihm diskutieren soll und nicht mehr mit ProEnergie. Er hat also dies ausdrücklich so gewünscht.

Das BGB (§ 421) definiert alle diese Adressen als so genannte "Gesamtschuldner". Mit dieser Vorschrift darf ich nach meinem Belieben einen heraussuchen, zweckmäßigerweise den, den ich als am finanzkräftigsten und auch noch als existent einschätze.
Das BGB hat intelligenterweise in dieser Vorschrift bereits nachgedacht mit dem Ergebnis, dass dem Gläubiger (ich bzgl. der Kaution) nicht zuzumuten ist, dem Geld nachzulaufen.
Wenn der von mir bestimmte Schuldner nicht einverstanden sein sollte, muss er selbst mit den anderen Schuldnern bzgl. der Ausgleiches innerhalb der Gesamtschuldnerschaft (juristisch heißt dies im "Innenverhältnis" zur Abgrenzung zum "Außenverhältnis" Gläubiger gegen Gesamtschuldnerschaft) bemühen. Das heißt, dass der RA aus Ulm sich nach der Erstattung der Kaution selber in Meiningen/Schelklingen/Schwabisch Hall/Magdeburg/Ulm/sonstwo... suchen muss, wo er die 100 EUR wiederbekommt.

§ 421 BGB: Schulden mehrere eine Leistung in der Weise, dass jeder die ganze Leistung zu bewirken verpflichtet, der Gläubiger aber die Leistung nur einmal zu fordern berechtigt ist (Gesamtschuldner), so kann der Gläubiger die Leistung nach seinem Belieben von jedem der Schuldner ganz oder zu einem Teil fordern. Bis zur Bewirkung der ganzen Leistung bleiben sämtliche Schuldner verpflichtet.


Das mit der Firma "ProEnergie" einiges im Dunkeln liegt, ist inzwischen kein Geheimnis mehr, siehe diese inzwischen 17seitige Diskussion oder die Beiträge bei der MDR.
Ich schätze, dass die Staatsanwaltschaft mit "Pro Energie" schon mehrere Ordner gefüllt hat mit Strafanzeigen nebst Schriftverkehr von anderen geprellten Kunden.

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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Hallo mibe,

natürlich ist es richtig, die gezahlte Ssicherheitsleistung zurückzufordern.
Schlimm genug, dass man diese überhaupt einfordern muss.
Leider ist es aber so, dass sich auf dem Strommarkt nicht nur Gutmenschen rumtummeln.
Grundsätzlich will jeder Geschäfte machen und will nur unser Bestes: nämlich unser Geld. Soweit ok., wenn das alles seriös abläuft.
Wie hier und anderswo geschildert, gibt es aber genügend schware Schafe und eines davon ist ProEnergie mit seinem Geschäftsführer.
Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass die sogen. Sicherheitsleistung von PE eingezogen wurde, aber nie weitergeleitet wurde.
Wenn überhaupt, ist sie daher nur bei PE, namentlich bei dessen GF, Herrn Lazarevski, zurückzufordern, was allerdings nicht ganz enfach ist..

Ich empfehle, mal den Beitrag von ligrau vom 08.07.12 dazu zu lesen:

Hallo, wie bereits berichtet, war die Vollstreckung gegen PE erfolgreich, nachdem jedesmal kein Widerspruch eingelegt wurde. Für mich und auch für meinen RA war das überraschend. Denn wir rechneten stark mit einem Klageverfahren.

Das war alles nicht so einfach, hat viel Zeit und Nerven gekostet. Das weiß ich, weil ich mit ligrau in engem Kontakt stand.
Man sollte sich daher gut überlegen, ob man bereit ist, das durchzustehen.
Vielleicht sollte man es wie stromer55 machen und mit ihr Kontakt aufnehmen.

Im übrigen: Es gibt hier keine "gesamtschuldnerische Haftung"!
Die Haftung für die Sicherheitsleistung liegt einzig und allein bei demjenigen, der sie empfangen, aber nicht weitergeleitet, sie somit unterschlagen hat.
Und noch eins: was Christa080 meinte, ist der Genossenschaftsanteil und nicht die Sicherheitsleistung.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von heinzer am 12.10.2012 10:21.

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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Die von mir in meinem Beitrag vom 08.07.12 zitierte Verhandlung hat zwar stattgefunden, aber noch nicht das angestrebte Ergebnis gebracht.
Es gab Einsprüche seitens der Antragsgegner und nun findet am 04.12.12 der nächste mündliche Verhandlungstermin statt.
Primär geht es darum, dass etliche (man spricht von mehreren Tausend) Kunden nach der Vertragskündigung von ProEnergie bei EnergenSüd lt. "Geschäftsbesorgungsvertrag" zu FirstCon gegen deren ausdrücklichen Willen "vermittelt" wurden.
Da jeweils eine Sonderkündigung vorlag, die aber seitens PE nicht beachtet wurde, ist dieser Wechsel an sich rechtlich unwirksam. FirstCon besteht allerdings darauf, dass Leistungen empfangen wurden, die auch zu bezahlen sind. Die rechtlichen Schritte wären beim Verursacher, PE, einzuleiten.
In meinem konkreten Fall fand sich die im November 2011 erfolgte Sonderkündigung nach vielen Nachfragen und Versenden der Kopien erst im Januar 2012, so dass die Vertragsauflösung erst zum 29.02.12 erfolgte. So die Aussage seitens FirstCon.

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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Es gibz Erfreuliches betreffs der Sicherheitsleistung:
Nachdem bereits im Oktober das Amtsgericht Hannover entschieden hatte, dass die Forderung auf Rückzahlung der Sicherheitsleistung (einschl. Zinsen) bei PE berechtigt ist, hat nun auch das AG Meiningen so entschieden. (Geschäftsnummer 21 C 425/12)
Wer also doe Sicherheitsleistung noch nicht eingefordert hat, sollte sich auf diese vollstreckbaren Urteile berufen.

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21.01.2013 11:31 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Mit der Einforderung scheint es doch nicht so einfach.
Herr Lazarevski beruft sich darauf, dass es sich bei den genannten Urteilen um Urteile handelt, die nicht zu verallgemeinern sind, sondern eben nur in den Fällen der Kläger berechtigt sind.
Als Beweis dafür, dass die Sicherheitsleistungen an EnergenSüd geflossen sind, werden entprechende Überweisungsbelege in Kopie beigefügt.
Nun kann man sich Gedanken darüber machen, ob 2x 39.000 Euro wirklich die Gesamt-Sicherheitsleistungen sind. Das würde dem Anteil von 780 Kunden entsprechen, gesprochen wird allerdings von mindestens 4.000 Kunden, von denen Sicherheitsleistungen am PE geflossen sind. Selbst wenn man unterstellt, dass es sich um Echtbelege handelt, wären das keine 20%.

Der Clou ist aber, dass man sich von seinem "Vermittler" bescheinigen lassen soll, dass man über Sinn und Zweck der Sicherheitsleistung nicht informiert wurde. Dann bekommt man -nach Aussage- die Sicherheitsleistung von PE zurück, weil die dann den Vermittler haftbar machen.
Also, immer neue Tricks ...
Helfen werden also wohl doch nur gerichtliche Mahnbescheide oder wie in den genannten Fällen eben Einreichung einer Klage.

Was lehrt uns das? Auch mit dem Zahlen einer Sicherheitsleistung sollte man äußerst vorsichtig sein.
Zum einen ist diese bei Insolvent weg, aber auch dann, wenn man an "schwarze Schafe" gerät und da tummeln sich genügend, wenn man dazu die einschlägigen Foren durchstöbert.

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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Moin Heinzer,

schön, dass Du uns hier so auf dem Laufenden hälst. Das kommt hier leider nicht so oft vor.

Vielleicht tauchen ja noch weitere Belege auf. Spannend wird auch sein, wie festgestellt werden soll, wessen 100 EUR nun an die EnergenSüd geflossen ist. Und wer das zu belegen hat.

Mein Fazit für soetwas: Lieber die Verträge direkt beim Lieferanten abschließen und auf Vermittler verzichten.

So long

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22.01.2013 09:35 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

@Mix:

Leider ist es so, dass ein Abschluss des Liefervertrages bei EnergenSüd auch 100,00 Euro gekostet hätte, nämlich die Genossenschaftseinlage, die auch nur weg wäre.

Die Sicherheitseinlage ist ja im Normalfall eine Einlage, die man bei Kündigung oder sonstigem Wechsel zurück erhält. Es sei denn, die Firma geht in Insolvenz oder man landet bei einem "schwarzen Schaf".

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Themenstarter Thema begonnen von ligrau

22.01.2013 11:27 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Hallo,
ich bezweifle die Richtigkeit der Überweisungen von PE an EnergenSüd an. Außerdem soll es sich um weit mehr Kunden der PE handeln, die ihre Kaution verloren haben.
Ich verweise hier auf den Bericht des Insolvenzverwalters der EnergenSüd e.G. in der Gläugigerversammlung vom 22.11.12 hin. Diesen Bericht kann man auf der Seite des IV Pluta einsehen.
Zitat: "Ich recherchierte die vertraglichen Zusammenhänge der ProEnergie-Kunden,
einerseits mit ProEnergie, andererseits mit der Schuldnerin. Ca. 13.000 Pro-Energie-Kunden sind betroffen. Außerdem stellte ich die Zahlungsströme von
Seiten der ProEnergie GmbH & Co. KG fest. Ich hinterfragte zusätzlich die
von mir zusammengestellten Fakten beim Vorstand der Schuldnerin, welcher
mir meine Ermittlungen bestätigte."
Die Kautionsgelder sind nicht in die Konkursmasse aufgenommen worden. Ergo sind bei den Zahlungsströmen offensichtlich keine "Geldströme" an ES festgestellt worden, oder?

Bei Interesse sende ich den Bericht gerne zu, veröffentlichen möchte ich ihn nicht.

Gruß
ligrau

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Mix ist offline Mix


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22.01.2013 17:02 Zum Anfang der Seite springen
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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Moin,

@heinzer

Zitat:
@Mix: Leider ist es so, dass ein Abschluss des Liefervertrages bei EnergenSüd auch 100,00 Euro gekostet hätte, nämlich die Genossenschaftseinlage, die auch nur weg wäre. Die Sicherheitseinlage ist ja im Normalfall eine Einlage, die man bei Kündigung oder sonstigem Wechsel zurück erhält. Es sei denn, die Firma geht in Insolvenz oder man landet bei einem "schwarzen Schaf"

Die 100 EUR waren ein Mitgliedsbeitrag, keine Sicherheitsleistung, sondern ein Anteil an der Genossenschaft. Nach Satzung hätte der sogar verzinst werden können. Und im Gegenteil zur Sicherheitsleistung gibt es für Genossenschaften klare gesetzliche Regelungen.

Natürlich hättest Du den bei der Insolvenz auch eingebüßt. Aber dafür gab es ja auch sensationell billigen Strom, da die EEG-Umlage nicht einkalkuliert war. Bei vielen Kunden, die ich kenne hat sich das trotzdem noch gut gerechnet.

So weißt Du nicht, ob die Kohle bei EnergeSüd oder PE geblieben ist. Für mich persönlich macht das schon einen Unterschied.

@ligrau
Ob die Überweisungen korrekt sind oder nicht werden wir hier nicht auflösen können. Aber wieso sollte nicht ein kleiner Teil tatsächlich überwiesen worden sein? Wäre doch nicht mal ein ungeschickter Schachzug.

Und der Insolvenzverwalter hat doch nicht wirklich ein Interesse, diese Zahlungsströme zu finden. Wenn er nichts belegbares in seinen Unterlagen hat und auch keine Nachweise vom Gläubiger(PE) mit der Forderungsanmeldung geführt werden, hört der auf zu suchen und wird gestellte Forderungen bestreiten. Fertig.

In Richtung EnergenSüd ist das Thema gegessen. In Sachen PE wird es spannend sein zu beobachten, wie es weitergeht.

So long

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christa080 ist offline christa080 christa080 ist weiblich


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RE: Strafanzeige gegen ProEnergie/Hr. Lazarevski gestellt

Hallo,

das Schreiben ist kein wirklicher Überweisungsbeleg einer Bank.
Das habe ich auch. Erstens ist es viel zu alt (2010) und Zweitens ist der Betrag
verschwindend gering. Also nur ein Ablenkungsmanöver.
Es wäre doch leicht gewesen zu beweisen das das die Sicherheitsleistung bei der
EnerGen Süd ist. Das kann der GF von PE nicht beweisen.
Ganz einfach also, er kann es nicht beweisen. Das bedeutet er selbst hat das Geld.
Auch das andere Schreiben wo die Vermittler haftbar gemacht werden habe ich.
In dem Zusammenhang verweise ich auf die PE AGB zum Stromvertrag.
Hier ist die Pro Energie Meinigen selber als Stromanbieter aufgetreten.
Wie kann es sein das ein Stromvermittler, mehr ist PE nicht, eigene Strom AGB
ausgibt.
Über die Verwendung der Sicherheitsleistung liegen mir keine Schrifstücke vor.
Wer die hat, den bitte ich um Nachricht.

Fakt ist:
1. Anfang November 2011 hat der GF von PE alle Verträge bei der EnerGen Süd Ulm
gekündigt. Dazu war er durch den Geschäftsbesorgungsvertrag berechtigt.

2. Sollten sich die 100 EUR auf den Konten der EnerGen Süd zu dem Zeitpunkt befunden
haben, so sind diese sicher nach der Kündigung zu PE zurückgeflossen.
(was steht im Kooparationsvertrag vom 01.07.2011?)

3. Zum Zeitpunkt der Insolvenz der EnerGen Süd, wo Rechtanwalt Pluta den
Geschäftsbetrieb übernommen hat war die Sicherheitsleistung nicht mehr auf den
Konten der EnerGen Süd (falls sie überhaupt jemals da war).
Deswegen taucht dieser Posten auch nicht im Geschäftsbericht vom 22.11.2012
auf. Der Geschäftsbericht liegt mir vor.
Kunden von PE die den Rechtsanwalt angeschrieben haben, erhielten nach Aussage
hier im Forum immer eine negative Auskunft bezüglich Sicherheitsleistung.

4. Zum 01.07.2011 hat es einen neuen Kooparationsvertrag zwischen PE und EnerGen Süd
gegeben. Zum gleichen Zeitpunkt ist ein GF ausgeschieden. Was darin zur Sicher-
heitsleitung steht weis ich nicht.

5. Rechtsanwalt Pluta hat 13000 Kunden von PE angegeben. Sicher waren zu dem
Zeitpunkt der Insolvenz noch nicht alle Schlussrechnungen erstellt.

6. Kunden die von PE weiter zur firstcon geleitet wurden, erhielten
neue Schreiben das die Sicherheitsleistung von PE zurückgezahlt wird.

7. Ein Forumteilnehmer hat die 100 EUR von PE bekommen.
Also wenn die beim Insovenzverwalter sind wie der Herr Lazarevski immer
noch behauptet, dann zahle ich doch nicht freiwillig.
Das geht also nach dem Motto, lieber 100 EUR aus der Portokasse als ein
Gerichtsverfahren.

Sollte ich etwas falsch dargestellt haben, bitte ich um Berichtigung.

mfg

christa080

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