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Beitrag DER BESTE STROMANBIETER?! - Ich habe ihn gefunden! :-) | Warnung vor Envacom / Gazprom
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03.04.2012 10:57 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie Geschädigte

@memo44:
Interessante Ausführungen!
So richtig habe ich es aber nicht rausgelesen: wann ist die Kündigung bei PE erfolgt?
Ich denke ja, im Nov. 2011 und sie haben nicht reagiert.
Erst durch Einschaltung eines RA kam dann die Bestätigung nach dem 09.02.12?

Zur Endabrechnung bei EnS:

Zitat:
Gerade habe ich auf der EnS-Website gelesen, dass die Abrechnungen erst nach Eröffnung des endgültigen Insolvenzverfahrens erfolgen. (Zitat: Es steht bereits heute fest, dass die Erstellung der ca. 40.000 Schlussabrechnungen mit sehr hohen Kosten verbunden sein wird. Deshalb kann hierüber erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens entschieden werden.)

aus
http://forum.energienetz.de/thread.php?threadid=16551&page=4
ein.Bayer 02.04.12, 12.38 Uhr

Von wem wurde die Sicherheitsleistung für Ende März angekündigt? Von PE?

Zitat:
Übrigens, durch unseren Anwalt wird noch der Ausgleich von Januar bis März gefordert, den wir bei Firstcon mehr bezahlten mußten.

Ausgleich heißt ja wohl Schadenersatz. Forderung bei PE oder FirstCon?

Meine Sonderkündigung bei PE wurde ja auch nicht beachtet. Unter Druck habe ich aber bei FirstCon durchgesetzt, dass ich ab 01.03.12 raus bin. Ich habe dort nur für Januar bezahlt, nachdem ich dem Lastschrifteinzug widersprochen habe.
Da ich in mehreren Mails, Faxen und Schreiben darauf hingewiesen habe, dass ich wegen Nichtbeachten meiner Kündigung Schadenersatz fordern werde, warte ich nun auf die Endabrechnung von FirstCon und werden dann gegenrechnen.

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Themenstarter Thema begonnen von ligrau

06.04.2012 10:20 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie Geschädigte

@heinzer,
die Sicherheitsleistung von 100 Euro müßtest du dann von FirstCon zurück bekommen, oder?

Schöne Ostern

Mancher ist kein Experte, hat aber trotzdem keine Ahnung!
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06.04.2012 11:37 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie Geschädigte

Zitat:
die Sicherheitsleistung von 100 Euro müßtest du dann von FirstCon zurück bekommen, oder?

Bei FirstCon sehe ich da eher keine Chance.
Nach den einschlägigen Verträgen sollte diese Sicherheitsleistung von PE eingezogen werden und an EnergenSüd gehen.
So hat es Schamane hier dargestellt und so lautet auch das Schreiben von PE auf meine Anforderung hin.
Soweit die Theorie. In der Praxis hat Energen Süd aber nichts erhalten.
Es bleibt nun die Frage, wo das Geld "hingewandert" ist.
Das werden wir aber nicht hier erfahren, sondern nur vor Gericht.

Allseits frohe Ostern!

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10.04.2012 08:53 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie Geschädigte

Moin,

schon mal darüber nachgedacht, dass Du evtl. von der EnergenSüd bzgl. der Sicherheitsleistung eine falsche Auskunft erhalten hast? Da saßen ja offensichtlich genug Leute, die nicht so recht wussten, was sie da tun....

Wär doch auch denkbar Augenzwinkern

So long

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10.04.2012 10:09 Zum Anfang der Seite springen
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RE: ProEnergie Geschädigte

@mix,
ja, könnte sein. Denn eine Stimme aus dem Call-Center ist kein Beweis.
Ich habe inzwischen von vorl. Insolvenzverwalter die schriftliche Auskunft erhalten, daß die Sicherheitsleistung von PE zurückzuzahlen ist, ES ist nicht zuständig!

Alles klar?

So long

Mancher ist kein Experte, hat aber trotzdem keine Ahnung!
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10.04.2012 10:45 Zum Anfang der Seite springen
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ProEnergie

Mix schrieb:

Zitat:
schon mal darüber nachgedacht, dass Du evtl. von der EnergenSüd bzgl. der Sicherheitsleistung eine falsche Auskunft erhalten hast? Da saßen ja offensichtlich genug Leute, die nicht so recht wussten, was sie da tun....

Es ist ja nicht nur die Stimme aus dem Call-Center.
Es ist auch die Aussage des ehem. GF von ProEnergie, Herr Rausch, und wie ligrau schreibt, auch die Bestätigung seitens des vorl. Insolvenzverwalters von EnS.
Da ist die hier im Forum geäußerte Meinung von Schamane -der vermutlich ohnehin der GF von ProEnergie ist- jedenfalls so hier die Aussagen, belanglos.
Dass der jetzige GF von PE mit seinen Schreiben und dem Verweis auf EnS nur Zeit gewinnen will, steht wohl außer Zweifel. Immerhin wäre das auch eine bewusste und vorsätzliche Falschaussage.
Wer nicht abwarten kann oder will, kann ja bereits straf- oder zivilrechtlich vorgehen.
In einigen Wochen wird bei Gericht ansonsten ohnehin eine Musterklage verhandelt, die dann auch mit einem Urteil enden wird.
Versprechen sollte man sich allerdings nicht allzu viel.
Wenn es um die materielle Verantwortlichkeit geht, haften bei einer GmbH und Co. KG die Gesellschafter nur mit ihren Einlagen. Mit dem persönlichen Vermögen wird nur in Ausnahmefällen gehaftet, z.B. bei schweren Betrug. Das einzuschätzen, liegt aber wiederum im Ermessen des Gerichts. Die Schadenssumme dürfte aber bei weit über 1 Million Euro liegen.
Wirkungsvoller (für die Geschäftsleitung, nicht für uns Betroffene) wäre dann schon die strafrechtliche Verantwortung. Da stehen Straftatbestände wie [von der Redaktion vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe] u.a. im Raum. Da könnte es richtig eng werden.

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RE: ProEnergie

Moin heinzer,

Zitat:
Ist schon jemand aufgefallen, dass Schamane, der anfänglich sehr aktiv war, seit 13.03. hier nichts mehr eingestellt hat.

Zitat:
Da ist die hier im Forum geäußerte Meinung von Schamane -der vermutlich ohnehin der GF von ProEnergie ist- ...

Sachliche Auseinandersetzung ist nicht so Dein Ding, oder?

Die Ausführungen von Schamane waren fundiert und nachvollziehbar. Das er auf Deine Ausführungen nicht mehr weiter eingeht kann verstehen. Von Dir kommt dagegen wenig Griffiges:

Zitat:
Dass der jetzige GF von PE mit seinen Schreiben und dem Verweis auf EnS nur Zeit gewinnen will, steht wohl außer Zweifel. Immerhin wäre das auch eine bewusste und vorsätzliche Falschaussage.

Pure Polemik ohne inhaltlichen Nutzen

Zitat:
Wer nicht abwarten kann oder will, kann ja bereits straf- oder zivilrechtlich vorgehen.

Wogegen und wie zivilrechtlich vorgehen? Blabla...

Zitat:
In einigen Wochen wird bei Gericht ansonsten ohnehin eine Musterklage verhandelt, die dann auch mit einem Urteil enden wird.

Woher weißt Du das? An welchem Gericht? Wer reicht das ein? Woher weisst Du, dass eine solche Klage in einem Urteil endet und nicht in einem Vergleich? Blabla...

Zitat:
Wenn es um die materielle Verantwortlichkeit geht, haften bei einer GmbH und Co. KG die Gesellschafter nur mit ihren Einlagen. Mit dem persönlichen Vermögen wird nur in Ausnahmefällen gehaftet, z.B. bei schweren Betrug. Das einzuschätzen, liegt aber wiederum im Ermessen des Gerichts.

Das hat mit Einschätzung nichts zu tun. Da muss erst einmal ein Verfahren eingeleitet werden und dann wird das anhand der vorliegenden Fakten (und nicht Vermutungen) verhandelt und ggf. geurteilt.

Zitat:
Die Schadenssumme dürfte aber bei weit über 1 Million Euro liegen.

Mal abgesehen davon, dass für eine Schadenssumme erst einmal ein Schadenereignis (hier also nachgewiesener Betrug) eintreffen muss - wie kommst Du auf die Summe? Errechnet oder Kristallkugel? Blabla....

Zitat:
Wirkungsvoller (für die Geschäftsleitung, nicht für uns Betroffene) wäre dann schon die strafrechtliche Verantwortung.

Wenn tatsächlich der Fall eintreten sollte, dass der GF mit seinem Vermögen haftet (wie weiter oben bereits beschrieben) dann dürfte der Punkt der strafrechtlichen Verantwortung vorher bereits geklärt worden sein. Blabla...

Zitat:
Da stehen Straftatbestände wie [von der Redaktion vorsorglich gelöscht im Hinblick auf eventuelle Rechtsgründe] u.a. im Raum. Da könnte es richtig eng werden

Hier hast Du einfach mal ein paar möglicherweise passende Begriffe in den Ring geworfen und durch eine flauschige Floskel bekräftigt. Blabla...

Fazit: Viel polemisches Blabla und wenig bis keine Fakten.

Zur Vorsorge: Ich bin KEIN Mitarbeiter der EnergenSüd, ProEnergie oder FirstCon. Und ich war auch niemals Kunde einer dieser Firmen. Da hier so viele verschiedene Aussagen zu den Verträgen und AGBs getroffen wurden und mir keiner der Verträge zur Beurteilung vorliegt werden ich mich hierzu auch nicht mehr äußern. Am fundiertesten erscheinen mir allerdings die Ausführungen von Schamane, der mit seinem juristischen Hintergrund das nötige Wissen zu Verträgen im Allgemeinen und zum seinem Vertrag im Besonderen hat.

Solange man nicht in die Verknüpfungen der Unternehmen und in die dort geschlossenen Abkommen hineinsieht kann man sich kein Urteil bilden. Ich halte nichts davon, ständig Mutmaßungen zu äußern und so Stimmung zu machen. Wie falsch man damit liegen kann hat man ja neulich im Zusammenhang mit der Hetze zum mutmaßlichen Täter im Emdener Mädchenmord gesehen.

Denk mal drüber nach.

So long

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11.04.2012 13:17 Zum Anfang der Seite springen
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ProEnergie

Mix schreibt:

Zitat:
Viel polemisches Blabla und wenig bis keine Fakten.

Das kann jeder für sich beurteilen. Da will ich niemand seine Meinung nehmen.
Mix ist da ganz anders. Er kennt die Fakten:
Zitat:
Ich bin KEIN Mitarbeiter der EnergenSüd, ProEnergie oder FirstCon. Und ich war auch niemals Kunde einer dieser Firmen. Da hier so viele verschiedene Aussagen zu den Verträgen und AGBs getroffen wurden und mir keiner der Verträge zur Beurteilung vorliegt werden ich mich hierzu auch nicht mehr äußern. Am fundiertesten erscheinen mir allerdings die Ausführungen von Schamane, der mit seinem juristischen Hintergrund das nötige Wissen zu Verträgen im Allgemeinen und zum seinem Vertrag im Besonderen hat.

Dass Schamane hier eine fundierte Meinung äußert -vor allem, wenn er tatsächlich der GF von ProEnergie ist- dürfte nicht verwundern.
Der juristische Hintergrund -damit ist es nicht weit her, wenn man die Verträge und die AGBs liest. Da würde ich eher den Ausdruck stümperhaft und irreführend zitieren.
Das kann natürlich Mix alles nicht wissen, denn seiner eigenen Aussage zufolge, kennt er weder das eine, noch das andere.

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RE: ProEnergie

Moin,

Zitat:
Das kann jeder für sich beurteilen

stimmt, dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen

So long

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RE: ProEnergie

RE: ProEnergie

Hallo,
es bringt hier nichts nette Sprüche auszutauschen.

Ich kann mitreden. Alle Unterlagen der beteiligten Firmen liegen mir vor und
ich kenne Vertriebsmitarbeiter und Kunden.Ich war Kunde bei der EnerGenSüd Ulm.

Es gibt nur eine Person die im Besitz der Sicherheitsleistung ist.
Diese versucht Zeit zu gewinnen. Dazu gehört das Märchen das die
Sicherheitsleistung bei der EnerGen Süd ist. Und es steht wohl außer Frage
das dieser das Geld behalten will. Dafür gibt es juristische Begriffe.

Diese Person ist im Januar 2012 im MDR Thüringenjournal aufgetaucht. Den Beitrag
habe ich leider nicht gesehen. (siehe Beiträge am Anfang des Forums).

Es geht also nur noch um die Frage wie bringt man diese eine Person, der Geschäftsführer, dazu das Geld der Sicherheitsleistung wieder rauszurücken.
Was würden sie unternehmen? Nach Laatzen fahren ist gut, wenns nicht so weit wär.
Würde aber vielleicht auch nichts bringen.
Zwei Teilnehmer im Forum haben geschrieben sie haben Mahnbescheid erlassen.
Was ist daraus geworden?
Was also kann der Kunde tun? Wo genau kann er z.B. Anzeige erstatten.
Gegen wen richtet sich ein Mahnbescheid? (Meinigen scheidet aus, da ist niemand mehr).

mgf
christa080

christa080
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RE: ProEnergie

Moin christa080,

Zitat:
es bringt hier nichts nette Sprüche auszutauschen

Da bin ich bei Dir.

Du warst Kunde bei der EnergenSüd? Über die ProEnergie oder direkt?

Aber zu Deinen Fragen. (Vorab ich bin kein Rechtsanwalt sondern analysiere das hier aus meiner persönlichen Sicht ganz allgemein)

Wie könnte man strafrechtlich vorgehen? Definieren wir mal kurz den hier immer wieder verwendeten Begriff des Betrugs:

Zitat:
Der Tatbestand des Betruges ist in § 263 StGB normiert. Voraussetzung für den Betrug ist zunächst eine Täuschungshandlung des Täters. Darunter versteht man das intellektuelle Einwirken auf das Vorstellungsbild eines anderen, z.B. durch Vorspiegeln, konkludentes Verhalten oder Unterlassen der Aufklärung.

Durch die Täuschungshandlung muss beim anderen ein Irrtum hervorgerufen oder Unterhalten werden. Aufgrund des Irrtums muss eine Vermögensverfügung stattfinden. Hierbei handelt es sich um ein ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal. Als Vermögensverfügung wird jedes Handeln, Dulden oder Unterlassen angesehen, das unmittelbar zu einer Vermögensminderung führt. Einer Vermögensminderung steht eine Vermögensverfügung gleich.

Durch die Vermögensverfügung muss ein Vermögensschaden entstehen. Ein solcher Vermögensschaden liegt vor, wenn der wirtschaftliche Wert des betroffenen Vermögens durch die Verfügung des Getäuschten nach objektiven Kriterien geschmälert wird.

Der Tatbestand des Betruges muss vorsätzlich verwirklicht werden. Es genügt jedoch Eventualvorsatz hinsichtlich aller Tatbestandsmerkmale. Hinzukommen muss die Absicht des Täters, sich oder einen Dritten zu bereichern. Der Vorteil aus der Vermögensverfügung muss dabei stoffgleich mit dem eingetretenen Schaden sein.

Schließlich muss die Bereicherung auch rechtswidrig sein. Bei der rechtswidrigkeit handelt es sich um ein Tatbestandsmerkmal. Rechtswidrig ist demnach jede Bereicherung, die objektiv im Widerspruch zur Rechtsordnung steht.

Neben dem Betrug nach § 263 StGB kennt das Gesetz auch den besonders schweren Fall des Betrugs nach § 263 Abs. 3 StGB. Dazu gehören die Regelbeispiele gewerbsmäßiges Handeln oder bandenmäßige Begehung, Herbeiführen eines besonders großen Vermögensverlustes u.a.

Quelle: Rechtswörterbuch.de


Die Fragen hierzu: Liegt schon zu Vertragsabschluss bzgl. der Sicherheitsleistung eine Täuschungshandlung vor? Welchen Irrtum hat die Täuschungshandlung hervorgen?

Du siehst, in Sachen Betrug ist es immer schwierig einen Tatbestand belegen zu können.

Nehmen wir die Unterschlagung:

Zitat:
Der Tatbestand der Unterschlagung ist in § 246 Abs. 1 Strafgesetzbuch (StGB) geregelt. Danach wird derjenige, der eine fremde bewegliche Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zueignet, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die tat nicht in anderen Vorschriften mit Strafe bedroht ist.

Tatobjekte einer Unterschlagung können - wie beim Diebstahl gemäß § 242 StGB - nur fremde bewegliche Sachen sein. Die Tathandlung besteht in der rechtswidrigen Zueignung, d.h. darin, dass der Täter die Sache gegenüber dem Eigentümer seinem oder dem Vermögen eines Dritten zuführt.

Bei der Unterschlagung nach § 246 StGB handelt es sich nach allgemeiner Auffassung um einen Auffangtatbestand gegenüber anderen schwereren Eigentums- und Vermögensdelikten.

Quelle: Rechtswörterbuch.de

Ist Geld eine bewegliche Sache im Sinne dieses Gesetzes? Wurde das Geld rechtswidrig zueigen gemacht?


Oder vielleicht Diebstahl:

Zitat:
Einen Diebstahl im Sinne des § 242 Strafgesetzbuch (StGB) begeht, wer einem anderen eine fremde bewegliche Sache in der Absicht wegnimmt, sie sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen.

Sachen sind alle körperlichen Gegenstände, also auch Tiere nach §§ 90, 90a BGB. Der Aggregatzustand der Sache ist nicht von Bedeutung. Beweglich sind alle Sache, die tatsächlich fortgeschafft (bewegt) werden können. Fremd sind alle Sachen, die zumindest auch im Miteigentum eines anderen stehen.

Als Wegnahme im Sinne des § 242 StGB wird der Bruch fremden Gewahrsams und die Schaffung neuen Gewahrsams verstanden (nicht notwendigerweise Gewahrsam des eigentlichen Täters).

Der Täter eines Diebstahl muss vorsätzlich handeln. Tatvorsatz in Bezug auf die Wegnahme der fremden beweglichen Sache muss gegeben sein. Hierbei genügt jedoch Eventualvorsatz (dolus eventualis). Weiterhin muss der Täter in der Absicht gehandelt haben, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen. Für die Zueignung ist zumindest die Anmaßung einer Stellung ähnlich der des Eigentümers erforderlich.

Die Zueignung muss außerdem rechtswidrig sein. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Zueignung objektiv im Widerspruch zur Eigentumsordnung steht.

Neben dem einfachen Diebstahl nach § 242 StGB kennt das Strafgesetzbuch weitere Regelbeispiele (§ 243 StGB), sog. besonders schwere Fälle des Diebstahls.

Quelle: Rechtswörterbuch.de


Wurde das Geld weggenommen?

Siehst Du einen der Tatbestände als erfüllt an und hast im Idealfall vielleicht auch noch einen Beleg dafür, gehst Du einfach auf die nächste Polizeidienststelle und erstattest Strafanzeige. Du schilderst einfach Deinen Fall und bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft wird dann schon beurteilt, welcher Straftatbestand vorliegt.

Die Polizei wird die Anzeige an die Staatsanwaltschaft weiterleiten. Aus eigener Erfahrung empfehle ich Dir, bei der Polizei anzugeben, dass Du über den Ausgang des Verfahrens informiert werden möchtest. Sonst kann es Dir passieren, dass Du nie wieder etwas in der Sache hörst.

Anzeige erstatten ist nicht schwierig, Du benötigst keinen Rechtsanwalt und es kostet kein Geld. Du musst nur ein wenig Zeit investieren.

Das wäre also eine mögliche Vorgehensweise.

Wie läuft es mit einem Mahnbescheid?

Zunächst einmal gibt es keine Garantie dafür, dass mit Beantragung eines Mahnbescheides Bewegung in die Sache kommt. Der Mahnbescheid richtet sich gegen denjenigen, gegen den Du den Anspruch hast. Sollst Du das Geld von ProEnergie bekommen dann die bzw. deren Geschäftsführer.

Worst Case:
Du stellst für kleines Geld einen Antrag auf das gerichtliche Mahnverfahren, der Mahnbescheid wird dem Schuldner zugestellt. Dieser widerspricht der Forderung am Ende der Zweiwochenfrist und Du bekommst dann einen weiteren Gebührenbescheid um ins Klageverfahren eintreten zu können.

Es vergehen wieder ein oder zwei Wochen bis Du vom Gericht die Aufforderung bekommst, die Klage zu formulieren und Deinen Anspruch zu begründen. Du musst dem Gericht dann schlüssig und schriftlich mit Belegen darlegen, wo Dein Anspruch herkommt. Das kannst Du sicher, schließlich gibt es ja den Vertrag. Es besteht hierfür auch kein Anwaltszwang, Du kannst es also selbst machen. Wenn Du in solchen Dingen keine Erfahrung hast empfiehlt sich aber der Gang zum RA.

Es kann dann noch ein oder zweimal Schriftwechsel geben bis es zu Verhandlung kommt. Da vergehen locker nochmal zwei bis vier Wochen.
Solltest Du alles richtig gemacht haben und das Gericht spricht Dir den Anspruch zu bekommst nach ein paar Wochen ein vollstreckbares Urteil mit dem Du dann den Gerichtsvollzieher zum Eintreiben losschicken kannst.

Best Case:
Der Schuldner erschrickt über die Zustellung des Mahnbescheides und zahlt sofort seine Verbindlichkeiten und die angefallenen Kosten anstandslos.
Oder er kümmert sich nicht weiter drum, widerspricht nicht und Du bekommst nach ca. vier Wochen einen Vollstreckungsbescheid, mit dem Du dann wieder den Gerichtsvollzieher losschicken kannst.

Du siehst, das gerichtliche Mahnverfahren kann sich auch ganz schön hinziehen und wenn Du einen Gegner hast, der ein wenig versiert ist (wovon auszugehen ist wenn das alles stimmt, was hier im Forum als gesetzt gehandelt wird) kann es Dir wegen einer Kleinigkeit passieren, dass Du im Klageverfahren verlierst. Vor Gericht und auf hoher See......

Auch wenn sich das so liest: es soll Dich nicht entmutigen, dagegen vorzugehen, wenn sich Dein Vertragspartner nicht gemäß der getroffenen Vereinbarungen verhält. Natürlich musst Du aktive werden. Und wenn bisher kein klärendes Gespräch zustande kam oder ein Mail- oder Schriftverkehr zu keinem Ergebnis geführt hat, dann musst Du sicher einen dieser Wege gehen und solltest es auf keinen Fall auf sich beruhen lassen und nichts unternehmen. Nur für welche Variante Du Dich entscheidest ist DEINE Wahl. Und man sollte sich nie zu sicher sein, dass man sein Ziel (Rückzahlung der 100 EUR) auch wirklich erreicht.

So long

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Mix am 12.04.2012 10:29.

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12.04.2012 15:54 Zum Anfang der Seite springen
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Mix hat hier sehr ausführlich dargelegt, was zum Thema zu sagen ist.
Noch ein paar Ausführungen dazu:
Für wenig Geld ein Mahnbescheid bringt nichts. Die rund 25 Euro mindestens, wenn man es online macht, plus Porto sind verlorenes Geld (siehe Ausführungen ligrau).
Für das sich anschließende gerichtliche Klageverfahren entstehen dann richtig Kosten, für die man in Vorleistung gehen muss. Da hilft nur eine RS-Versicherung, sonst schmeißt man den Schinken nach der Wurst.
Da ist der von Mix angeführte Weg einer Anzeige effektiver. Bei Betrug handelt es sich um ein sogen. Offizialdelikt, wo der Staatsanwalt tätig werden muss.
Allerdings: wenn es zu einer Strafverfolgung mit Urteil kommt, hat man die 100 Euro noch nicht zurück. Man muss dann immer noch zivilrechtlich vorgehen.

Es empfiehlt sich ohnehin, mal hier im Forum intensiver zu lesen und auch zu interessierenden Themen zu "googeln".
Hier mal 2 Links zu "Mahnbescheid" und Kosten:

http://www.mahnung-online.de/Mahnablauf/ablaufMB.htm

http://www.mahnbescheid.com/kostentabell...eid-kosten.html

Man kann zu Sachverhalten wie "Betrug" usw. auch unmittelbar im StGB nachlesen.
Zu Betrug bspw. hier:
http://dejure.org/gesetze/StGB/263.html

Die Ausführungen von Klugfried zum Thema sind nachzulesen unter den folgenden Datums:
Klugfried:
01.04.2012 18:09
01.03.2012 18:28
19.01.2012 18:34

Ansonsten hat sich nur ligrau zum Thema Mahnbescheid usw. geäußert:

Zitat:
22.02.12:: in meinem Falle war die Frist zur Rückzahlung der Sicherheitsleistung, die ich gesetzt hatte, am 13.2.12 abgelaufen. Habe am 14. 2. einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragt, online und Kosten 23 Euro. Nun warte ich, was da kommen sollte. RA steht bereit, eine gerichtliche Auseinandersetzung mit PE zu führen.


Zitat:
03.03.12: Im übrigen wurde der Mahnbescheid am 24.02.12 erlassen. Ich warte nur einfach ab.


Zitat:
RE: ProEnergie 16.03.2012 10:54 Forum: Andere Stromanbieter Hallo, die Widerspruchsfrist auf meinen Mahnbescheid an PE ist abgelaufen. Da weder Einspruch erhoben noch das Geld auf mein Konto überwiesen wurden, wird jetzt Antrag auf Erlaß eines Vollstreckungsbescheids gestellt. Ich bitte um Verständnis, wenn ich mich mit Beiträgen sehr zurückhalte, solange das Verfahren läuft. Auch werde ich auf PNs nicht antworten. Im übrigen waren und werden alle Einschüchterungsversuche wirkungslos sein! Einen Rat möchte ich allen Betroffenen weiter geben, die eine Sicherheitsleistung von 100 Euro an PE (Schilling Privatbank) geleistet haben: Beantragt unverzüglich einen gerichtlichen Mahnbescheid oder erstattet Anzeige wegen Betrugsversuch. Ich lese regelmäßig mit. So long

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