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Der Stromrechner

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Beitrag TIC und kein Ende? | Rückstand bei Abrechnung 2002
cremerin ist offline cremerin


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03.03.2003 15:31 Zum Anfang der Seite springen
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wütend Horror-Stromrechnung

Mitte Dezember ´02 habe ich mich wegen eines Umzuges bei den Stadtwerken München abgemeldet und um eine Schlußrechnung gebeten. Ich wohnte in einer 56 qm großen Wohnung, die mit Nachtspeicheröfen (3 Stück) ausgestattet war. Bis Dato zahlte ich eine Abschlagszahlung von 69,-€ im zwei-Monats-Rythmus. Als ich meine Abschlußrechnung erhielt, konnte ich meinen Augen kaum trauen: 402,-€ für einen Zeitraum von knapp 2 Monaten(das ist ein Vielfaches von dem, was Mitmieter im gleichen Haus für eine doppelte Zimmer-und Heizkörperanzahl zahlen)!!! Ich fragte daher bei den SWM nach und die "freundliche" Dame bei der Kundenhotline meinte recht schnell, es könne sich da nur um einen Fehler handeln oder eventuell würde jemand meinen Anschluß anzapfen. Ich kontaktierte meinen Hausverwalter, der wiederum rief beim Störungsdienst der SWM an und bat um eine Überprüfung der Funktionalität meines Zählers.
Eine Überprüfung seitens der SWM erfolgte ohne den Hausverwalter mit einzubeziehen, denn die Herren vom Service klingelten einfach bei Nachbarn und liessen sich den Keller aufschliessen, fummelten irgendetwas am Zähler und gingen wieder, nachdem sie meinem Nachmieter einen Zettel in den Briefkasten warfen, mit dem Vermerk "Zähler ist in Ordnung". Erstaunlich ist, dass seitdem Tag der Überprüfung, plötzlich der Verbrauch wieder bei normal angelangt ist. Repariert wurde angeblich nichts, und deshalb soll ich nun doch den vollen Betrag zahlen. Mein Hausverwalter vermutete ein defektes Relay , denn ein ungewöhnlich lautes Surren war zu hören und die Zählerzahlen rasten förmlich nur so dahin (auch wenn alle Geräte nicht im Betrieb waren!). Im Vorjahr wurde ein kWh-Verbrauch von 819 festgestellt, ich hingegen soll in einem Zeitraum von Mai bis Dezember 4.954 kWh verbraucht haben!! Da die SWM nicht mit sich reden lassen und einen Defekt am Gerät kategorisch ausschliessen, bin ich am Ende mit meinem Latein und werde wohl eine Verbraucherzentrale aufsuchen müssen. Wer hat Ähnliches erlebt und kann mir gute Tips zum Thema geben?

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Maverico ist offline Maverico


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04.04.2003 12:23 Zum Anfang der Seite springen
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Also erstens mal. Bist Du sicher, dass Du einen Nachtspeicherofen (oder drei) hast? Die werden eigentlich bei einer 56qm Wohnung nicht eingebaut und gleich gar nicht dreiStück sondern nur einer. Ich denke Du hast drei Direktheizungkörper. Die können locker in den Wintermonaten solche Verbräuche aufweisen, kann ich Dir als leidgeprüfter Nutzer sagen.

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Themenstarter Thema begonnen von cremerin

07.04.2003 08:50 Zum Anfang der Seite springen
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Hallo Maverico! Es handelt sich in der Tat um Nachtspeicheröfen und ich bin mir durchaus bewusst, dass eine solche Heizmethode einen höheren Stromverbrauch zur Folge hat, das steht aber nicht im Vergleich zum Stromverbrauch der anderen Mieter in diesem Haus mit größeren Wohnungen und mehr Heizkörpern. Ausserdem was hat die Quadratmeterzahl mit dem ganzen zu tun? Pro Zimmer einer (Schlafzimmer, Küche, Wohnzimmer...ausser im Bad) das ist ja wohl nicht ungewöhnlich oder?! Und zudem, habe ich im Winter nicht mehr dort gelebt, sondern schon bei meinem Freund, die Heizkörper habe ich natürlich nur auf ganz kleiner Stufe speichern lassen...

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StromMonster ist offline StromMonster


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07.04.2003 12:47 Zum Anfang der Seite springen
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cool

Nachtspeicheranlagen werden in der Regel über Schaltuhren (elektromechanisch, elektronisch oder Rundsteuerung) geschaltet. Es sollte also im Keller so ein Ding eingebaut sein. Wenn es im Zählerschrank "brummende Geräusche" gibt, kann dies ein defektes Schütz sein. Hierbei kann es durchaus zu Kurzschlussströmen kommen, die hohe Verbräuche generieren. Wenn ein Mieter oder Hausverwalter auf Grund von Unregelmässigkeiten beim Netzbetreiber vorspricht, so sollte dieser im Beisein einer betroffenen Person die Sachlage prüfen. Da dies hier nicht der Fall war, kann Manipulation am Eigentum des Netzbetreibers durch diesen unterstellt werden. Ich würde den Vorfall der Geschäftsführung der Stadtwerke anzeigen und um Klärung bitten. Das sollte eigentlich genügen.

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Themenstarter Thema begonnen von cremerin

08.04.2003 15:33 Zum Anfang der Seite springen
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Augen rollen
Hallo StromMonster, Geschäftsführung klingt gut, bis jetzt habe ich einen regen Schriftverkehr meinerseits mit anderen Stellen der Stadtwerke, welche mich mit standartisierten Briefen abspeisen und diese lehnen einen Defekt an der Anlage kategorisch ab. Gestern habe ich eine erneute Aufforderung zur Zahlung erhalten und leider geht man auf meinen Einspruch nicht ein. Ich werde nun die Hälfte des Betrages unter Vorbehalt zahlen (um auch meinen Zahlungswillen zu zeigen) und werde bis zur vollständigen Klärung der Angelegenheit, darum bitten, doch von weiteren Mahnungen abzusehen, denn es geht nicht darum, dass ich generell nicht zahlen möchte sondern, dass ich einfach einen Defekt am Zähler oder was auch immer vermute. Leider wurde mir doch wiederholt das Gefühl vermittelt, ich würde wegen Zahlungsunfähigkeit die Geschichte bemängeln...

Danke für Deinen Eintrag

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