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DREWAG - wie zu DDR-Zeiten - unflexibel und unfreundlich!

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Beitrag Rechnung von Care energy | Care Energy wird von der VZBV abgemahnt !
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25.04.2013 14:32 Zum Anfang der Seite springen
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Daumen runter! DREWAG - wie zu DDR-Zeiten - unflexibel und unfreundlich!

Hallo liebe Interessierte!

Ich möchte hier eindeutig von dem Dresdner Anbieter DREWAG abraten und einige meiner Erfahrungen wiedergeben. Es sollte sich jedoch jeder selbst seine Meinung bilden (wenn er starke Nerven hat).

Wenn man nach Dresden zieht und sich nicht für einen günstigen und zeitgemäßen Stromanbieter entscheidet, landet man automatisch beim ehemals sozialistisch geführten ortsansässigen Unternehmen, der DREWAG.
Von Worten wie "Kundenservice", "Flexibilität", "Entgegenkommen" und "Freundlichkeit" distanziert man sich in diesem Unternehmen allerdings klar. Stattdessen setzt man, wie vor 25 Jahren, noch auf "Unsere Regeln", "Unsere Struktur", versteckt sich, anstatt etwas zu klären, hinter seinem Vorgesetzten und vermeidet, die persönlichen Belange des Kunden/Menschen in irgendeiner Weise überhaupt wahrzunehmen. Genauso wie wir Kunden, sehen das die Mitarbeiter dieses Ladens. Schaue man selbst die Bewertungen an: http://www.kununu.com/de/all/de/ew/drewa...kommentare#info

Da kann man nur mit dem Kopf schütteln...

In den vergangenen Monaten war ich stark in den Umzug meiner Familie sowie in den meines Unternehmens von München nach Dresden verwickelt.
Als ich eingezogen war, standen geringe Mehrkosten, welche durch die DREWAG ggü. einem günstigeren Anbieter entstanden, vorerst im Hintergrund - hauptsache erst einmal versorgt. Im Stress der ganzen Pendelei und Räumerei habe ich jedoch versäumt, eine Einzugsermächtigung zu erteilen und so sammelten sich 3 Monatsabschläge je ca. 30,- an. Die Schreiben der DREWAG legte ich zu den Akten, da ich davon ausging, dass es sich um die Abschlagsrechnungen handelte. Klarer Fehler meinerseits! Bei einem ausstehenden Rechnungsbetrag von 90,- Euro sperrte man mir den Anschluss. Ohne wenn und aber.
Krass, dachte ich, prüfte den Vorgang und rief sofort die Hotline an.

Die Servicemitarbeiterin im Callcenter war sehr nett und meinte, "alles kein Problem". Es war gegen 14 Uhr und bis 15 Uhr könne man im Kundencenter in Dresden an der Kasse einzahlen und der Anschluss wird noch am selben Tag kostenfrei wieder aktiviert.
So zog ich rechtzeitig los, vorsichtshalber mit Bargeld und EC-Karte ausgestattet und war 14.25 Uhr vor Ort.
Die Mitarbeiterin der Kasse verwies mich allerdings in "die erste Etage", wo ich einen Kundenberater aufsuchen sollte - "einfach so einzahlen geht bei uns nicht".
Ich ging also hoch und fand mich in einem Wartebereich wieder, wie man ihn vom Arbeitsamt kennt - Nummer ziehen und Aufruf abwarten. 45 Minuten für 3 Kunden! Auf einer Fläche wie ich es von Kaufland kenne, bewegen sich stylisch gekleidete Damen in Stöckelschuhen auf und ab und tun so, als hätten sie wahnsinnig viel zu tun.

Um sicherzugehen, dass mein Aufruf nicht erst nach 15 Uhr stattfindet, schilderte ich dem Mitarbeiter der "Kommando-Zentrale", welcher sichtlich mit seinem PC beschäftigt war und sich mir nur mit genervten Blicken zuwandt, mein Anliegen - "kein Problem" meinte dieser - die Einzahlung muss nicht unbedingt bis 15 Uhr stattfinden, das ginge auch noch später. Wahrscheinlich war er so in seinen Chat vertieft, dass er gar nicht richtig zugehört hat - mit fatalen folgen für mich!

So verlies ich mich auf diese Aussage eines kompetenten Mitarbeiters genauso, wie auf die der Dame im Callcenter und wartete einfach brav.
Nach einer viertel Stunde wartete ich noch immer, nach einer weiteren viertel Stunde noch immer und nach weiteren 15 Mituten kam ich dann endlich dran. Zwischenzeitlich waren diverse hysterische Mitbürger aus dem sydlichen Raum einfach vorgegangen und verschafften sich mit ihrem Temperament Raum. Die "Kommando-Zentrale" bemerkte dies zwar, blickte aber gekonnt wieder auf den Bildschirm, anscheinend um eine Auseinandersetzung zu vermeiden. Es dauerte und dauerte.

Da fragt sich doch der wache Bürger, wieso mietet DREWAG sich im World Trade Center, einem der teuersten Mietobjekte Dresdens ein, um dann am Personal zu sparen?? Geht's noch? Repräsentieren um jeden Preis oder worauf zielt man hier ab??
Kleider machen Leute, denkt die DREWAG? Und die Kleider bezahlen die Kunden... Außen hui, innen pfui, oder wie?

Na, sei es drum - endlich in den stark geschützten Servicebereich vorgedrungen, erwartete mich eine Dame, welche anscheinend seit 1989 ihren Stuhl nicht verlassen hatte. Im gleichen Ton wie "früher", wurde mir ganz schnell klar gemacht, dass nach 15 Uhr keinerlei Freischaltungen mehr möglich sind.
"Bitte? Hab ich das jetzt richtig verstanden?? Aber Ihr das Callcenter und Ihr Kollege da vorn...??"
Die Anwort auf mein Entsetzen war: "Wir lange genug auf unser Geld warten müssen..."
Krass oder?

Genau in diesem Moment kam zufällig der Mitarbeiter vorbei, der mir noch vor einer dreiviertel Stunde sagte: "alles kein Problem" und ich pfiff ihn ran. Natürlich hatte er das alles vergessen und musste schnell wieder an seinen Arbeitsplatz (chatten) - "tut mir leid, da haben Sie wohl etwas falsch verstanden".
Ich dachte für einen Moment, die Sache klärt sich sicher gleich und man wird eine Lösung finden. Immerhin hat man einen Fehler gemacht. Jedoch nix dergleichen.
Nach kurzen Computereingaben mit dem 2-Finger-System sollte ich dann zur Kasse ins Erdgeschoss, um den offenen Betrag zu zahlen.

"Hää? Dort war ich ja schon pünktliche um 14.30 Uhr, eine Zahlung war nicht möglich..." Daraufhin entgegnete mir die "Aufseherin" mit: "Das sind halt unsere Abläufe, da kann ich auch nichts dafür. Gehen Sie jetzt, sonst dauert's noch länger."
Auf diese Aussage hin, hatte ich das Gefühl, mir platzt der Kragen!
Ich verlangte ihren Vorgesetzten.
Die Dame wählte, wie in Routine, eine Nummer und gab mir den Hörer in die Hand.
Zu meiner Verwunderung befand sich am anderen Ende ein Mitarbeiter des Beschwerdemanagements, nicht der Vorgesetzte - das erfuhr ich aber auch nur auf mehrmalige Nachfrage.
Pures "für dumm verkaufen" oder?
Kommt man sich da nicht veralbert vor? Fühlt man sich da noch ernst genommen?

An der Kasse dauerte das Zahlungsprozedure dann noch einmal 15 Minuten, da man sich mit den Mehrkosten für die prompte Freischaltung überfordert sah und diese dann irgendwie auf irgendwelche Kostenstellen versuchte umzubuchen, so dass keiner mehr durchblickte.
Schlussendlich konnte man mir nicht einmal die Mehrwertsteuer für den Expressservice zur Freischaltung ausweisen - "den Grund kann ich Ihnen nicht nennen aber ich kann Sie gern in die Buchhaltung verbinden."
Oh vorsicht - nein danke, bei dieser Kompetenz verzichte ich auf diese paar Euro.

Ich verlangte dann noch einmal eine interne Klärung sowie einen Rückruf. Es meldete sich telefonisch wieder die Beschwerdeabteilung, der gleiche dreiste Typ wie zuvor - allerdings ohne jede Vorbereitung auf das Gespräch und mit dem Resultat, mich als Kunden noch einmal auf 180 gebracht zu haben.
Das Beschwerdemanagement sollte geschult sein - bei DREWAG nicht...

Die Mehrkosten für die Freischaltung (die ja bei einer Einzahlung bis 15 Uhr kostenlos möglich ist) habe ich letztendlich selbst gezahlt, obwohl ich rechtzeitig da war.

Es erweckt den Eindruck, dass man mit der Taktik, mir erst gut zuzureden, mich dann hinzuhalten und am Ende dumm aus der Wäsche gucken zu lassen, einfach mal schnell 70,- Euro mehr Umsatz für die gleiche Leistung gemacht. Oder wodurch sollten die Mehrkosten gerechtfertigt sein?

Über meine Schlüsse aus diesem Nachmittag muss ich als Gewerbe-Energieberater, glaube ich, keine Worte verlieren. Die DREWAG hat mich als Kunden verloren und wird in Folge dessen noch einige ihrer Kunden verlieren - und zwar nicht gerade die mit 25.000 kWh pro Jahr sondern bedeutend höher. Empfehlen kann man diesen Energieversorger mit seinen nostalgischen Hirarchien heutzutage nicht mehr.
So etwas sollte am Markt keine Chance erhalten.

Das Angebot ist zu groß, um heute noch schlechten Service zu tolerieren!
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29.04.2013 08:18 Zum Anfang der Seite springen
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RE: DREWAG - wie zu DDR-Zeiten - unflexibel und unfreundlich!

Moin,

ich darf Deine schlechte Laune in diesem Zusammenhang noch weiter herunterdrücken:

Die Sperrung war nicht zulässig. Nach § 19 Grundversorgungsverordnung (GVV: http://www.gesetze-im-internet.de/stromg...R239110006.html) hätte Dir zunächst mit 4 Wochen Vorlauf die Sperrung angedroht werden müssen. Das steht in der Regel auf der Mahnung. Dann hätte Dir drei Werktage im voraus der Sperrtermin genannt werden müssen.

Aber der Clou ist (sofern wir von Stromversorgung reden), dass nach dem selben § der GVV eine Sperrung erst ab einem Betrag von 100 EUR zulässig ist.

An Deiner Stelle würde ich einen geharnischten Brief an die Geschäftsleitung schreiben und mindestens die Sperr- und Wiederöffnungsgebühren zurück verlangen. Über Schadenersatz kann man dabei ruhig auch laut nachdenken.

Sollte sich da dann keiner berufen fühlen, zu antworten und das Geld zurück zu zahlen wäre mein nächster weg zur Bundesnetzagentur: http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1911...ergie_node.html

So long

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03.05.2013 14:54 Zum Anfang der Seite springen
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