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Wiederaufarbeitungsanlage

Seit 1973 liefert die deutsche Atomindustrie verbrauchte und abgebrannte Brennelemente in die französische Wiederaufarbeitungsanlage La Hague. Dort lagern inzwischen etwa 4500 Tonnen radioaktive Schwermetalle, insbesondere Uran und Plutonium. In der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield sind zudem etwa 700 Tonnen deponiert. Bis zum im Atomkonsens vereinbarten Transportstopp im Jahr 2005 können die deutschen Kraftwerksbetreiber noch 1770 weitere Tonnen Schwermetall in die Anlagen schaffen. Schon jetzt wartet allerdings Atommüll für etwa 115 Castor-Behälter auf den Rücktransport nach Deutschland. Würde die vorgesehene Transportrate von zwölf Castoren pro Jahr eingehalten, vergehen zehn Jahre bis die Abfälle wieder in Deutschland sind. Wird bis 2005 weiter zur Wiederaufarbeitung transportiert, müssten etwa 166 Behälter zurücktransportiert werden - dann würde es noch etwa 15 Jahre dauern.

Siehe auch Wiederaufarbeitung.

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