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Als Kernkraftwerk bezeichnet man ein Wärmekraftwerk, das überwiegend der Stromversorgung dient. Bei einem Kernkraftwerk wird die bei der Kernspaltung in einem Reaktor freigesetzte Kernbindungsenergie in Wärme und über einen Wasser-Dampf-Kreislauf mittels Turbine und Generator in elektrische Energie umgewandelt.
2005 waren weltweit in 31 Ländern 444 Kernkraftwerke in Betrieb. Sie produzierten 2,5 Billionen Kilowattstunden Strom. Kernenergie lieferte damit 16 Prozent der Weltstromproduktion.
Von den zehn leistungsstärksten Atomkraftwerken kamen im Jahr 2005 sechs aus der Bundesrepublik Deutschland, zwei aus Japan, eines aus Frankreich und eines aus Litauen.
Kernkraftwerke werden nach verschiedenen Kriterien in verschiedene Klassen eingeteilt. Kriterium "Moderator": Leichtwasserreaktor, Schwerwasserreaktor und Graphitreaktor.
Kriterium "Reaktorkern" bzw. "Energieübertragung": Druckwasserreaktor, Siedewasserreaktor, Druckröhrenreaktor, Gasgekühlter Reaktor, Hochtemperaturreaktor und Brutreaktor. Zudem gibt es noch den Forschungsreaktor.
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