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Die erste Netzeinspeisung des Siedewasserreaktors Gundremmingen C erfolgte im November 1984. Bis zum 31. Dezember 1998 erbrachte das Kernkraftwerk eine Netto-Stromerzeugung von 119,3 Milliarden Kilowattstunden.
Gundremmingen war stets Vorreiter für die deutsche Atomtechnologie. Block A war 1966 das weltweit größte AKW. Nach mehreren schweren Unfällen wurde er 1977 abgeschaltet, weil sich die Sanierung nicht mehr lohnte. Die beiden anderen Blöcke (B und C) sollen noch einige Jahrzehnte weiterlaufen.
Gundremmingen war weltweit der erste Siedewasserreaktor, bei dem es zum MOX-Einsatz kam, sowie das erste AKW, das 1993 die damals noch nicht genehmigte THORP II-Wiederaufbereitungsanlage von Sellafield belieferte. Ende 1994 kündigte Gundremmingen die Wiederaufbereitungsverträge; seitdem setzt man auf "direkte Endlagerung". Infos unter http://www.krb.de. Betreiber sind die RWE Energie AG zu 75% und E.ON zu 25%.
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