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blux von blau.de: Strom und Gas vom Mobilfunker

Mit dem Ziel, günstige und transparente Handytarife zu etablieren, startete der Mobilfunkdiscounter blau im Sommer 2005 auf dem deutschen Markt. Das Prinzip: Keine Grundgebühr, keine Vertragsbindung und rund um die Uhr ein einheitlicher und günstiger Tarif.


Nach vier Jahren auf dem Mobilfunkmarkt will blau nun auch auf dem Energiemarkt Fuß fassen und vertreibt seit Sommer 2009 unter der Marke blux.de auch Ökostrom und Gas. Damit ist ein neuer bundesweiter Strom- und Gasversorger auf dem deutschen Markt.

Update: blux.de hat sein Geschäft bereits nach wenigen Monaten wieder eingestellt. Zum 1. Januar 2010 wurde der Stromvertrieb eingestellt.


blux vertreibt die Strom- und Gastarife von eprimo


Transparente Preise bei blux von blau

Bei seinen Strom- und Gastarifen setzt blau auf die gleiche Philosophie wie bei den Handytarifen: Keine Vertragslaufzeit, keine versteckten Kosten. Es gibt auch keine Paketpreise oder Mindestverbrauch. Die Preise des Ökostromtarifs bluxöko sind abhängig von der Postleitzahl. Wer Strom von blux beziehen will, gibt seine Postleitzahl und seinen Jahresverbrauch in den Tarifrechner ein, um die jährlichen Stromkosten zu ermitteln. Gleiches gilt beim Gastarif bluxgas.

blux Strom von blau

blau sieht hohes Interesse an Ökostrom

Ständig steigende Energiekosten haben die Kunden für das Thema Strom- und Gastarife sensibilisiert. Zudem haben die Diskussion um den Klimawandel und die Sicherheit von Atomkraftwerken in der letzten Zeit für ein steigendes Interesse an Ökostrom gesorgt. Nicht nur deshalb erwartet blau Mobilfunk für blux.de gute Wachstumschancen und ein großes Kundenpotential. Ökostrom bluxöko stamme zu 100 Prozent aus österreichischen Wasserkraftwerken und ist vom TÜV Süd zertifiziert.

Zum Start auf dem Energiemarkt zog blau-Geschäftsführer Martin Ostermeyer Parallelen zwischen dem Mobilfunkmarkt zum Start des Mobilfunkdiscounters und dem Energiemarkt 2009. Es sei ein starrer Markt mit wenigen Anbietern. Auf dem Mobilfunkmarkt hätten Discounter innerhalb von fünf Jahren 16 bis 17 Prozent des Gesamtmarktes erobert. Gleiches erhofft er sich auch bei Strom und Gas.

bluxöko und bluxgas in Zusammenarbeit mit eprimo

bluxgas bietet wie bluxöko eine einfache und transparente Tarifstruktur. Es gibt keine Kostenfalle durch Paketkäufe oder Mindestverbrauch. Der Kunde schließt keine langfristigen Verträge ab und kann monatlich kündigen. blau arbeitet beim Strom- und Gasvertrieb mit dem Stromanbieter eprimo zusammen. blux muss also weder Kraftwerke betreiben noch Stromnetze aufbauen, sondern vermarktet die Tarife von eprimo lediglich weiter.

eprimo

Dementsprechend sind die Preise von blux und denen eprimo gleich - lediglich beim Wechsel- oder Treuebonus gibt es Unterschiede: Während Kunden bei eprimo derzeit 100 Euro Bonus nach einem Jahr erhalten, gibt es bei blux 30 Euro beim Wechsel sowie 50 Euro Treuebonus nach einem Jahr, insgesamt also nur 80 Euro. (Stand: 10/2009)

Kein "blauer" Strom von blux

Das der Strom von blau nicht wirklich "blau"ist, ist auf den Konkurrenten Yello zurückzuführen. Der Stromanbieter mit dem "gelben Strom" hat sich Markenrechte an der ganzen Farbpalette gesichert. Daher vertreibt der Mobilfunker seinen Strom unter der Marke blux.

Stromanbieter in Deutschland

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Stromanbieter Übersicht

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