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Nachrichten vom Gas- und Strommarkt
Ministerwechsel könnte Endlagersuche verzögern
Der Wechsel vom scheidenden Bundesumweltminister Norbert Röttgen zu seinem Nachfolger Peter Altmaier verzögert die Verhandlungen über die Endlagersuche. Da noch vor der Sommerpause ein Gesetz zur Standortsuche auf den Weg gebracht werden soll, kommt der Amtswechsel zur Unzeit.
USA verhängt Strafzoll für chinesischen Solarstrom
Nach einer vorläufigen Entscheidung vom Donnerstagabend verhängte das Washingtoner Handelsministerium wegen Preisdumpings Zölle von etwa 31 Prozent für Produkte mehrerer Dutzend chinesischer Solarfirmen. Damit hat das Ministerium dem deutschen Marktführer Solarworld einen juristischen Etappensieg beschwert.
Erbitterter Streit um Stromtrasse durch Thüringer Wald
Der Streit um den Bau der 380-kV-Leitung wird auch nach der Einreichung der Klage der Trassengegner beim Bundesverwaltungsgericht erbittert geführt. Die 380-Kilovolt-Trasse ist das umstrittenste Energieprojekt in Bayern. Die Starkstromleitung soll durch den Thüringer Wald gehen und Elektrizität von Halle nach Schweinfurt transportieren.
Bau eines Zwischenlagers in Jülich soll geprüft werden
Im Streit über den Verbleib des Atommülls im Forschungszentrum Jülich (FZJ) will der Aufsichtsrat des FZJ den Bau eines Zwischenlagers in unmittelbarer Nähe prüfen lassen. Die derzeitige Lagerungsgenehmigung für Jülich läuft Ende Juni kommenden Jahres aus. Würde die Genehmigung verlängert, könnten die Atommüll-Behälter bis 2016 in Jülich bleiben.
Umweltministerium: Röttgen muss gehen, Altmaier kommt
Bundesumweltminister Norbert Röttgen muss nach dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen seinen Posten räumen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Bundespräsident Joachim Gauck am Mittwoch vorgeschlagen, den CDU-Politiker von seinem Ministeramt zu entbinden.